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Darmfehlbesiedlung: Wenn die Darmflora aus dem Gleichgewicht gerät und unkontrolliert wuchert

Darmfehlbesiedlung: Wenn die Darmflora aus dem Gleichgewicht gerät und unkontrolliert wuchert 

Bakterien im Darm können wir in gute und schlechte Mikroben einteilen. Nehmen die falschen Bakterien überhand, kommt es zu zahlreichen Problemen. Blähungen sind eines der ersten Symptome einer Darmfehlbesiedelung im Dünndarm, auch SIBO genannt. Häufig schleichen sich hier Bakterien vom Dickdarm ein.  

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Was ist eine Darmfehlbesiedlung oder SIBO?

Wenn sich bestimmte Bakterien im Dünndarm unkontrolliert vermehren, spricht man von einer bakteriellen Fehlbesiedlung oder SIBO (small intestinal bacterial overgrowth) (1). Lange Zeit wurde diskutiert, ob es sich bei SIBO tatsächlich um eine Erkrankung handelt (2). Heute sind jedoch viele Mediziner der Ansicht, dass eine Darmfehlbesiedelung die Hauptursache für das Reizdarmsyndrom ist (3).  

Der Dünndarm enthält normalerweise nur wenige Bakterien (4). Bei einer Dünndarmfehlbesiedlung haben sich häufig Darmbakterien hier angesiedelt, die eigentlich in den Dickdarm gehören (5). Dieser Darmabschnitt schließt sich an den Dünndarm an.  

Die Ileozökalklappe hält die beiden Bereiche getrennt. So können Bakterien vom Dickdarm nicht in den Dünndarm wandern. Im Dickdarm leisten diese als Bestandteil der normalen Darmflora gute Dienste. Im Dünndarm sind sie jedoch fehl am Platz und können das ganze Verdauungssystem durcheinanderbringen. 

Hier fermentieren sie Kohlenhydrate aus der Nahrung, die noch nicht verdaut ist. Das produziert verschiedene Formen von Gas. Zusätzlich verbrauchen sie zahlreiche Vitamine, vor allem Vitamin B12. Deshalb führt eine Fehlbesiedelung im Darm häufig zu Mangel an den Vitaminen D, A und E und den Mineralstoffen Eisen und Kalzium (6).  

Zudem spalten diese überschüssigen Bakterien Gallensalze auf. Das behindert die Fettaufnahme, weil die Salze fehlen. Die Folge sind Durchfall und Nährstoffmängel (7). Außerdem stellen sich mit der Zeit Entzündungen an der Darmwand ein (8). 

Mögliche Ursachen für SIBO

Zahlreiche Faktoren können die Funktion der Ileozökalklappe durcheinander bringen. Zeigt diese Klappe Schwächen, kann das unerwünschte Wandern von Bakterien die Folge sein. Eine Fehlfunktion der Ileozökalklappe wird neben einer Dünndarmfehlbesiedlung mit Reizdarm in Verbindung gebracht (9). 

Wenn der Magen nicht genügend Säure produziert, kann dies ebenfalls zu einer Darmfehlbesiedelung führen (10). Bestimmte Medikamente wie Protonenpumpenhemmer können die Ursache dafür sein (11). 

Darüber hinaus können Operationen am Verdauungssystem die Peristaltik schwächen. Sammelt sich Darminhalt an einer Stelle, kann das unkontrollierte Wuchern von Bakterien eine Folge sein.  

Auch Krankheiten wie  

  • Diabetes mellitus (12),  
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung, 
  • chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, 
  • Dünndarmvertikulitis und 
  • Immunschwäche 

können eine Dünndarmfehlbesiedelung begünstigen (5-13). 

Symptome, dass die Darmflora verrücktspielt

Das allererste Symptom eine Darmfehlbesiedelung sind Blähungen. Dazu kommen weitere Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Verstopfung, aufgetriebener Bauch und Bauchschmerzen, ähnlich wie bei Reizdarm (14). 

Mangel an Nährstoffen ist üblicherweise ein Symptom, wenn SIBO lange nicht erkannt wird (15). Hält ein Nährstoffmangel lange an, kommt es zu Müdigkeit und Erschöpfungszuständen. 

Diagnose von SIBO

Häufig ist die Diagnose einer Dünndarmfehlbesiedelung schwierig, weil die Symptome ganz unterschiedlich ausfallen können (16). Außerdem ähneln sich Reizdarmsyndrom und SIBO in ihrem Erscheinungsbild (17). Wenn eine Darmfehlbesiedelung Reizdarm verursacht, ist eine korrekte Diagnose jedoch von entscheidender Bedeutung.  

Eine Flüssigkeitsprobe aus dem Dünndarm liefert bisher die besten Ergebnisse (18). Allerdings ist diese Methode aufwendig und für Patienten unangenehm.  

Deshalb beginnt eine Diagnose üblicherweise mit Atemtests. Sie können zeigen, ob im Dünndarm ungewöhnlich viel Gas entsteht (19). Dabei nutzen sie das gleiche Prinzip wie die Tests für Fruktose- oder Laktoseintoleranz. 

Der Patient trinkt eine Flüssigkeit mit Glukose oder Laktose. Anschließend wird die Konzentration von Wasserstoff und Methan in der Luft gemessen, die ausgeatmet wird.  

Steigt der Wasserstoffspiegel beim Glukosetest, deutet dies auf ein Übermaß an Bakterien im oberen Teil des Dünndarms hin, die Wasserstoff bilden (20). Allerdings lässt sich damit nicht bestimmen, was im unteren Teil des Dünndarms los ist.  

Darüber kann ein Laktulose-Test Aufschluss geben. Er kann bestimmen, ob übermäßiges Bakterienwachstum im mittleren und unteren Teil des Dünndarms stattfindet (21).  

Ein Laktulose-Test kann auch angezeigt sein, wenn der Glukose-Test negativ ausfällt. Das Erscheinungsbild einer Fehlbesiedlung ist vielfältig und es können verschiedene Bakterienstämme daran beteiligt sein. Deshalb empfehlen Experten, dass ein Atemtest auch Methan anzeigt (22). 

Darmflora stärken mit Probiotika & Co.

Bisher gibt es keine ausgereifte Therapie für SIBO, für Reizdarm übrigens auch nicht. Die konventionelle Medizin behandelt die wuchernden Bakterien mit Antibiotika (23). Das kann vorübergehend die Symptome verbessern. Doch es vergehen oft Monate, bis sich die Darmflora erholt. Häufig leidet zudem die Vielfalt der Darmbakterien nach dem Gebrauch von Antibiotika (24). 

Probiotika, nützliche Darmbakterien, scheinen da eher Erfolg zu versprechen (25). Sie können dazu beitragen, die Darmflora zu sanieren. Präbiotika, Ballaststoffe, können die Wirkung der Probiotika unterstützen (26). 

Eine sogenannte Formeldiät kann Bakterien im Dünndarm regelrecht aushungern (27). Sie besteht aus medizinischer Trinknahrung, die leicht verdauliche Nährstoffe enthält. Sie können bereits im obersten Abschnitt des Dünndarms aufgenommen werden. So erhält der Stoffwechsel Nahrung, während die Bakterien im restlichen Dünndarm leer ausgehen. 

Darüber hinaus empfiehlt es sich, bei SIBO Nährstoffe mit Nahrungsergänzungsmitteln aufzufüllen. Idealerweise unterstützt dich ein Arzt dabei, der mit SIBO vertraut ist.  

Eine regelrechte Darmsanierung über einen längeren Zeitraum hinweg kann ebenfalls dazu beitragen, eine Darmfehlbesiedlung an der Wurzel anzupacken. Dabei wird über mehrere Wochen und manchmal sogar Monate hinweg eine gluten- und zuckerfreie Diät eingehalten. Heilerde transportiert Schadstoffe aus dem Körper. Ballaststoffe liefern Nahrung für nützliche Darmbakterien.  

Knochenbrühe und Kollagen für die Darmwand 

Bei allen schwer zu behandelnden Erkrankungen des Verdauungssystems kann das bewährte Hausmittel Knochenbrühe eine Behandlung unterstützen. Die Brühe liefert Kollagenpeptide, die leicht verdaut werden können. Darunter befindet sich die Aminosäure Glycin, die Entzündungen hemmt (28).  

Kollagen, zum Beispiel von Kollagenpulver, kann zusätzlich dazu beitragen, die von einer Fehlbesiedlung strapazierte Darmwand zu reparieren. Patienten mit Reizdarmsyndrom, das häufig mit SIBO gemeinsam auftritt, weisen häufig ein Defizit von Kollagen auf (29).  

Darmfehlbesiedlung als mögliche Ursache ins Auge fassen

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Reizdarmsyndrom sind auf dem Vormarsch. SIBO, eine Fehlbesiedlung des Dünndarms, ist dabei ein relativ neuer Begriff. Viele Ärzte kennen sich mit diesem Krankheitsbild noch nicht aus.  

Deshalb kann oft lange Zeit bis zu einer Diagnose vergehen. Falls du an unbestimmten Darmbeschwerden ohne erkennbare Ursache leidest, könnte SIBO der Grund dafür sein.  

 

Quellenverzeichnis: 

(1) Quigley EMM. The Spectrum of Small Intestinal Bacterial Overgrowth (SIBO). Curr Gastroenterol Rep. 2019 Jan 15;21(1):3. doi: 10.1007/s11894-019-0671-z. PMID: 30645678. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30645678/) 

(2) Ruscio M. Is SIBO A Real Condition? Altern Ther Health Med. 2019 Sep;25(5):30-38. PMID: 31550680. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31550680/) 

(3) Ghoshal UC, Srivastava D. Irritable bowel syndrome and small intestinal bacterial overgrowth: meaningful association or unnecessary hype. World J Gastroenterol. 2014 Mar 14;20(10):2482-91. doi: 10.3748/wjg.v20.i10.2482. PMID: 24627585; PMCID: PMC3949258. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3949258/) 

(4) Gorbach SL. Microbiology of the Gastrointestinal Tract. In: Baron S, editor. Medical Microbiology. 4th edition. Galveston (TX): University of Texas Medical Branch at Galveston; 1996. Chapter 95. Available from: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK7670/ (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK7670/) 

(5) Bures J, Cyrany J, Kohoutova D, Förstl M, Rejchrt S, Kvetina J, Vorisek V, Kopacova M. Small intestinal bacterial overgrowth syndrome. World J Gastroenterol. 2010 Jun 28;16(24):2978-90. doi: 10.3748/wjg.v16.i24.2978. PMID: 20572300; PMCID: PMC2890937. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20572300/) 

(6) Losurdo G, Salvatore D'Abramo F, Indellicati G, Lillo C, Ierardi E, Di Leo A. The Influence of Small Intestinal Bacterial Overgrowth in Digestive and Extra-Intestinal Disorders. Int J Mol Sci. 2020 May 16;21(10):3531. doi: 10.3390/ijms21103531. PMID: 32429454; PMCID: PMC7279035. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32429454/) 

(7) Fan X, Sellin JH. Review article: Small intestinal bacterial overgrowth, bile acid malabsorption and gluten intolerance as possible causes of chronic watery diarrhoea. Aliment Pharmacol Ther. 2009 May 15;29(10):1069-77. doi: 10.1111/j.1365-2036.2009.03970.x. Epub 2009 Feb 15. Erratum in: Aliment Pharmacol Ther. 2009 Jun 1;29(11):1217. PMID: 19222407. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19222407/) 

(8) Ricci JER Júnior, Chebli LA, Ribeiro TCDR, Castro ACS, Gaburri PD, Pace FHDL, Barbosa KVBD, Ferreira LEVVDC, Passos MDCF, Malaguti C, Delgado ÁHDA, Campos JD, Coelho AR, Chebli JMF. Small-Intestinal Bacterial Overgrowth is Associated With Concurrent Intestinal Inflammation But Not With Systemic Inflammation in Crohn's Disease Patients. J Clin Gastroenterol. 2018 Jul;52(6):530-536. doi: 10.1097/MCG.0000000000000803. PMID: 28134633. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28134633/) 

(9) Chander Roland B, Mullin GE, Passi M, Zheng X, Salem A, Yolken R, Pasricha PJ. A Prospective Evaluation of Ileocecal Valve Dysfunction and Intestinal Motility Derangements in Small Intestinal Bacterial Overgrowth. Dig Dis Sci. 2017 Dec;62(12):3525-3535. doi: 10.1007/s10620-017-4726-4. Epub 2017 Sep 4. PMID: 28871499. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28871499/) 

(10) Sarker SA, Ahmed T, Brüssow H. Hunger and microbiology: is a low gastric acid-induced bacterial overgrowth in the small intestine a contributor to malnutrition in developing countries? Microb Biotechnol. 2017 Sep;10(5):1025-1030. doi: 10.1111/1751-7915.12780. Epub 2017 Jul 17. PMID: 28714103; PMCID: PMC5609274. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5609274/) 

(11) Su T, Lai S, Lee A, He X, Chen S. Meta-analysis: proton pump inhibitors moderately increase the risk of small intestinal bacterial overgrowth. J Gastroenterol. 2018 Jan;53(1):27-36. doi: 10.1007/s00535-017-1371-9. Epub 2017 Aug 2. PMID: 28770351. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28770351/) 

(12) Adamska A, Nowak M, Piłaciński S, Araszkiewicz A, Litwinowicz M, Tomaszewska M, Wierusz-Wysocka B, Grzymisławski M, Zozulińska-Ziółkiewicz D. Small intestinal bacterial overgrowth in adult patients with type 1 diabetes: its prevalence and relationship with metabolic control and the presence of chronic complications of the disease. Pol Arch Med Wewn. 2016 Aug 18;126(9):628-634. doi: 10.20452/pamw.3501. Epub 2016 Aug 18. PMID: 27535109. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27535109/) 

(13) Pignata C, Budillon G, Monaco G, Nani E, Cuomo R, Parrilli G, Ciccimarra F. Jejunal bacterial overgrowth and intestinal permeability in children with immunodeficiency syndromes. Gut. 1990 Aug;31(8):879-82. doi: 10.1136/gut.31.8.879. PMID: 2387510; PMCID: PMC1378614. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2387510/) 

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(15) Sachdev AH, Pimentel M. Gastrointestinal bacterial overgrowth: pathogenesis and clinical significance. Ther Adv Chronic Dis. 2013 Sep;4(5):223-31. doi: 10.1177/2040622313496126. PMID: 23997926; PMCID: PMC3752184. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23997926/) 

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