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Darmerkrankungen: Die Symptome erkennen und ihre Gefährlichkeit beurteilen

Darmerkrankungen: Die Symptome erkennen und ihre Gefährlichkeit beurteilen 

Wenn unsere Verdauung leidet, fühlen wir uns unwohl: Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung und starke Blähungen sind typische Symptome für Darmerkrankungen. Eine akute Infektion geht meist schnell vorüber und macht nur wenig Probleme im Darm. Manche Erkrankungen können jedoch zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. Hier findest du einen Überblick über Darmkrankheiten wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, ihre Symptome und du erfährst, wann du zum Arzt gehen solltest. 

Typische Symptome für Darmkrankheiten

Grundsätzlich machen sich Symptome von Darmerkrankungen zunächst im Bauch bemerkbar – kein Wunder, denn hier sitzt der Darm. Erkrankungen können sich aber auch in anderen Organen bemerkbar machen.  

Folgende Symptome sind typisch für alle Darmkrankheiten: 

  • Bauchschmerzen 
  • Durchfall 
  • Verstopfung 
  • Blähungen 
  • Aufgeblähter Bauch (Meteorismus) 

Doch der Darm ist – wie jedes andere Organ in unserem Körper – in ein kompliziertes Netzwerk eingebunden, das unseren Körper am Leben hält. Seit einiger Zeit nennen Wissenschaftler dieses schlauchförmige Wunderwerk der Natur das zweite Gehirn (1). Wissenschaftler schätzen, dass unser Verdauungssystem mit 500 Millionen Nervenzellen ausgestattet ist (2).  

Diese dienen nicht nur dazu, die Funktionen der Verdauung zu regeln. Sie kommunizieren auch mit anderen Organen, in erster Linie mit dem Gehirn. Die sogenannte Darm-Hirn-Achse funktioniert mit direktem schnellem Austausch über Nervenreize und mit der etwas langsameren Kommunikation über Botenstoffe (3). Auch die Bakterien der Darmflora haben dabei ein Wörtchen mitzureden (4).  

Das ist der Grund, warum sich entzündliche Darmerkrankungen meist auch auf die Psyche auswirken (5). Im Mittelpunkt des Interesses stand in vergangenen Jahren dabei die Mikrobiota des Darms, die Gemeinschaft der verschiedenen Darmbakterien (6). Wenn du plötzlich unter Depressionen, Angstzuständen oder anderen mentalen Störungen leidest, kann das im Zusammenhang mit einer Darmerkrankung stehen. 

Neben dem Gehirn pflegt der Darm auch enge Verbindungen zur Haut. Das ist mittlerweile als Darm-Haut-Achse bekannt (7). Dabei scheint die Darmflora ebenfalls federführend beteiligt zu sein – allerdings eher indirekt (8). Der Großteil des Immunsystems ist um den Darm herum angesiedelt. Bei Krankheiten im Darm gerät dieses empfindliche System aus dem Gleichgewicht. Die Folge können verschiedene Hautkrankheiten sein wie Schuppenflechte, Akne oder auch atopische Dermatitis (9). 

Bei Symptomen ganzheitlich denken 

Bei Verdauungsproblemen wie Durchfall ist es klar, dass etwas mit dem Darm nicht stimmt. Doch chronische Darmerkrankungen wie Reizdarm können sich auch zuerst an der Haut bemerkbar machen (10). Depressionen und andere mentale Störungen können ebenfalls stark vom Darm beeinflusst sein (11).  

Allerdings ist dieser Zusammenhang vielen Allgemeinärzten noch nicht klar, weil die wissenschaftliche Forschung in diesem Bereich in den vergangenen Jahren weit fortgeschritten ist. Deshalb empfiehlt es sich, dass du dich selbst um deine Gesundheit kümmerst und Informationen sammelst. Das gilt besonders, wenn ein Arzt deine Beschwerden nicht ernst nimmt oder als psychosomatisch abstempelt. 

Falls du unter mehr oder weniger regelmäßigen Verdauungsbeschwerden und starken Haut- oder Stimmungsstörungen leidest, solltest du deshalb deinem Darm besondere Aufmerksamkeit widmen. Eine Darmsanierung mit gezieltem Aufbau der Darmflora kann hier eine Besserung bringen (12-13).  

Warum ist eine frühzeitige Erkennung so wichtig? 

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Reizdarm oder auch Zöliakie gelten heute als nicht heilbar. Je eher du diese Krankheiten jedoch erkennst, desto schneller kannst du Gegenmaßnahmen ergreifen – in erster Linie durch eine Anpassung der Ernährung oder auch durch eine Darmsanierung. Das kann dazu beitragen, dass die Krankheit einen weniger schweren Verlauf nimmt (14). 

Hinweis in eigener Sache: Omas Hausmittel Knochenbrühe hat sich bei Darmerkrankungen aller Art über Jahrhunderte hinweg bewährt. Die gelösten Kollagenpeptide in der Brühe kann auch ein geschwächter Darm problemlos aufnehmen. Bestimmte Aminosäuren, beispielsweise Glycin, tragen dazu bei, Entzündungen zu hemmen. Eine warme Tasse Knochenbrühe wirkt wie eine Streicheleinheit bei Darmbeschwerden. 

Wann muss ich zum Arzt?

Bei normalen Verdauungsproblemen bringen Hausmittel (https://bonebrox.com/verdauungsprobleme-hausmittel-bringen-den-darm-bei-verstopfung-co-wieder-auf-trab/) den Darm normalerweise in ein paar Tagen wieder ins Gleichgewicht. Ziehen sich Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen länger als 5 Tage hin, solltest du auf jeden Fall zum Arzt gehen. 

Doch Magen-Darm-Erkrankungen können auch ein Zeichen für einen medizinischen Notfall sein. Bei folgenden Szenarien solltest du sofort handeln: 

Vorsicht bei hohem Fieber und Erbrechen 

Auf jeden Fall solltest du den Notarzt rufen, wenn du dich übergibst, Blut im Erbrochenem oder im Stuhl bemerkst und gleichzeitig hohes Fieber hast.  

Alarmsignal brettharter Bauch 

Bei einem Darmverschluss, einem Darmdurchbruch oder einer akuten Blinddarmentzündung spannt sich der Bauch an und wird so hart wie ein Brett. Gleichzeitig treten starke Schmerzen auf.  

Achtung: Kleinkinder und Säuglinge 

Durchfall oder Erbrechen kann für kleine Kinder besonders schnell gefährlich werden. Wenn ein Säugling oder Kleinkind teilnahmslos wirkt, solltest du sofort zum Arzt gehen.  

Dehydrierung beachten 

Manchmal tritt gemeinsam mit Verdauungsproblemen ein gefährlicher Wasserverlust auf. Dunkler Urin und Hautfalten, die stehenbleiben, deuten ebenso auf eine Dehydrierung hin wie trockener Mund und Durst. 

Immer untersuchen lassen: Blut im Stuhl 

Du fühlst dich eigentlich wohl, bemerkst aber eines Morgens Blut im Stuhl? Dieses Symptom solltest du immer abklären lassen. Hämorrhoiden können dafür verantwortlich sein, aber es kann auch auf Darmkrebs hindeuten (15). Tumore im Darm machen sich oft lange Zeit nicht bemerkbar. 

Gretchenfrage: Akute oder chronische Darmerkrankung?

Eine akute Darmerkrankung geht meist ohne das Eingreifen eines Arztes innerhalb von mehreren Tagen vorüber.  

Manche Krankheitserreger brauchen jedoch den gezielten Einsatz von Medikamenten, damit sie sich nicht in deinem Darm einnisten. Bei Amöben, Salmonellen, Shigellen und E. Coli kann ein Antibiotikum helfen. Anschließend solltest du deine Darmflora jedoch über mehrere Wochen hinweg gezielt aufbauen.  

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa bahnen sich oft schleichend an. Manchmal vergehen Wochen und Monate zwischen einzelnen Schüben, die wie eine akute Magenverstimmung auftreten können (16). Deshalb vergehen nach wie vor oft viele Jahre, bis Betroffene eine richtige Diagnose bekommen (17). 

Bei Verdacht Tagebuch führen  

Wenn du öfter einmal an Verdauungsbeschwerden leidest, könnte sich bei dir eine chronisch-entzündliche Darmkrankheit anbahnen. Auch ein Reizdarmsyndrom oder Leaky Gut Syndrom entwickelt sich in der Regel nicht von heute auf morgen. Lebensmittelallergien und –unverträglichkeiten lassen sich oft ebenfalls schwer erkennen. 

Je eher du eine Diagnose bekommst, desto schneller kannst du jedoch geeignete Maßnahmen ergreifen. Deshalb empfiehlt es sich, bei häufigen Darmbeschwerden ein Tagebuch zu führen. Schreibe dafür mindestens 4 Wochen lang auf, was du täglich verzehrst und wie deine Verdauung arbeitet. Auf diese Weise lassen sich bestimmte Muster erkennen und du hast eine solide Grundlage, wenn du zum Arzt gehst.  

Mit diesen Informationen fällt es ihm leichter, deine Gesundheit einzuschätzen. Vergiss nicht, dass Ärzte heutzutage meist unter enormen Zeitdruck stehen – ausgenommen, du bist PrivatpatientIn. In diesem Fall kann sich ein Mediziner mehr Zeit für dich nehmen.  

Ursachen für Darmkrankheiten

So vielfältig wie Darmerkrankungen selbst sind auch ihre Ursachen. Darüber hinaus geben viele Krankheiten Wissenschaftlern noch Rätsel auf. Paradebeispiele dafür sind das Reizdarmsyndrom und andere chronisch-entzündliche Darmerkrankungen. Die zwei bekanntesten Vertreter sind Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Hier rätseln Wissenschaftler nach wie vor über die Ursachen (18). 

Fest steht: Das Immunsystem spielt bei allen chronisch entzündlichen Erkrankungen des Darms eine wichtige Rolle (19). Auf keinen Fall solltest du chronische Darmkrankheiten auf die leichte Schulter nehmen, auch wenn sie nur in Schüben in Erscheinung treten. Entzündungen sind bei der Entwicklung von Darmkrebs beteiligt (20). Patienten mit chronischen Krankheiten des Darms entwickeln häufiger Darmkrebs als Menschen mit einer gesunden Verdauung (21). 

Zahlreiche Krankheitserreger können den Darm befallen. Dazu zählen: 

  • Bakterien 
  • Viren 
  • Pilze 
  • Parasiten 

Tröpfchen- und Schmierinfektionen können diese Erreger ebenso in dein Verdauungssystem einschleusen wie unreines Trinkwasser, schmutziges Geschirr oder sexuelle Kontakte. Besonders häufig treten Infektionen mit Bakterien, Viren und Parasiten bei Reisen auf (22).  

Parasiten solltest du verstärkt im Urlaub als Ursache für Darmerkrankungen in Betracht ziehen. Hierzulande treten Infektionen mit Madenwürmern, bekannt als Oxyuriasis, häufig auf. Sie können Komplikationen wie Darmverschluss verursachen (23). Amöben können vom Darm in den Körper eindringen und, unter anderem, Geschwüre und Zysten verursachen (24). 

Bei Reisen in Entwicklungsländer empfiehlt es sich, Bilharziose (Schistosomiasis) als Ursache für Darmerkrankungen zu bedenken (25). Im Wasser lebende Pärchenegel lösen diese Krankheit aus. Das erste Symptom ist ein Hautausschlag an der Stelle, an der die Parasiten in den Körper eingedrungen sind. Dann entwickelt sich Fieber.  

Bilharziose sollte so schnell wie möglich mit dem Wirkstoff Praziquantel behandelt werden, da die Würmer nach mehreren Wochen ihre Würmer in der Darmwand ablegen (26). Zu diesem Zeitpunkt kann die Krankheit chronisch werden und sich im gesamten Körper ausbreiten. 

Nach der Einnahme von Antibiotika und Protonenpumpenhemmern können sich Pilze im Darm stark vermehren (27-28). Meist ist der Hefepilz Candida albicans dafür verantwortlich. Er gehört zur normalen Besiedelung des Darms. Verändert sich das Milieu, kann er sich stark vermehren, vom Darm in das Blutsystem übergehen und so sogar lebensbedrohliche Infektionen verursachen (29). 

Lebensmittelallergien und –unverträglichkeiten 

Bei Allergien und bestimmten Autoimmunerkrankungen wie Zöliakie löst das Immunsystem die Beschwerden aus. Es registriert bestimmte Lebensmittel, im Fall von Zöliakie Gluten, als feindliche Eindringlinge und startet deshalb die Immunantwort (30). Chronische Entzündungen des Darms und Verdauungsbeschwerden sind die Folge.  

Lebensmittelunverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz (https://bonebrox.com/laktoseintoleranz-wenn-dein-darm-auf-die-laktose-der-milch-mit-blaehungen-und-durchfall-reagiert/) lassen sich oft nur schwer von Lebensmittelallergien unterscheiden, weil sich die Symptome ähneln. Die Ursachen sind jedoch grundverschieden. Bei Unverträglichkeiten kann das Verdauungssystem Lebensmittel nicht ordentlich verdauen. Ein Zuviel oder Zuwenig an Enzymen und Verdauungssaft kann dafür verantwortlich sein (31). Bakterien im Dickdarm machen sich dann über unverdaute Nahrungsmittelreste her und produzieren dabei Beschwerden wie starke Blähungen (32). 

Sonstige Ursachen 

Nicht zu übersehen sind auch die Erbanlagen, die bei Darmerkrankungen eine wichtige Rolle spielen können (33). Strahlentherapie bei Krebs zählt ebenfalls zu den Ursachen von Darmkrankheiten. Die Strahlung kann noch Jahre nach der Behandlung Beschwerden auslösen (34). 

Die Psyche sollten wir bei allen Darmerkrankungen natürlich ebenfalls nicht außer acht lassen. Besonders der etwas schwammige Begriff Reizdarmsyndrom wird mit Stress in Verbindung gebracht (35). Zweifelsfrei können stressige Erfahrungen die Entstehung begünstigen (36). Allerdings verhält es sich hier ein bisschen wie die Frage nach der Henne und dem Ei: Was war zuerst da – der Stress oder die Krankheit, die dann durch ihre Beschwerden Stress verursacht? 

Darmerkrankungen Diagnose: Welche Methoden gibt es?

An erster Stelle der Untersuchungen steht immer die Anamnese, das Gespräch mit dem Hausarzt. Dabei erkundigt er sich nach Vorerkrankungen und Erkrankungen in der Familie. Er kann Untersuchungen veranlassen oder dich zu einem Spezialisten überweisen, einen Gastroenterologen. 

Nach der Anamnese tastet der Arzt deinen Bauch ab. Stellen, die auf Druck mit Schmerzen reagieren, geben ihm Hinweise, was hinter den Darmbeschwerden stecken könnte. 

Eine Untersuchung mit einem Endoskop zählt bei Darmerkrankungen zu den häufigsten Diagnosemethoden (37). Das mit einem Spiegel, Licht und Kamera ausgestattete Endoskop kann entweder durch den Mund für eine Gastroskopie (Magenspiegelung) oder den After für eine Koloskopie (Darmspiegelung) eingeführt werden.  

Bei der Endoskopie kann der Arzt auch Gewebeproben entnehmen, um sie im Labor genau untersuchen zu lassen. Darmkrebs, Morbus Crohn, aber auch Zöliakie lassen sich damit erkennen. 

Daneben können auch Blutuntersuchungen Aufschluss über eine Krankheit geben. Ist die Zahl der weißen Blutkörperchen erhöht oder wird eine hohe Menge von C-reaktivem Protein gemessen, liegt vermutlich eine chronische Entzündung vor (38). Bestimmte IgE-Antikörper sind typische Anzeichen für eine Allergie (39). Darüber hinaus lassen sich am Blut auch Mangelerscheinungen erkennen, die als Folge einer chronischen Darmerkrankung auftreten können (40). 

Eine Stuhlprobe kann bei akuten Infektionen mit Parasiten, Bakterien, Viren und Pilzen wichtige Informationen liefern. Manchmal ordnet ein Arzt eine Stuhlprobe auch an, um bestimmte Krankheiten auszuschließen (41).  

Eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraums geht schnell und liefert einen guten Überblick über die Organe im Bauchraum. Leber, Bauchspeicheldrüse oder Gallenblase können ähnliche Beschwerden wie eine Darmerkrankung auslösen. Mit Ultraschall lässt sich erkennen, ob Anomalien vorliegen. 

Probleme im End- oder Mastdarm lassen sich mit einer kleinen Ultraschallsonde beobachten, die durch den After eingeführt wird (42). Neben Abszessen und Fisteln lässt sich damit auch die genaue Größe von Krebsgeschwüren ermitteln. 

Wenn alle Methoden versagen oder ein bestimmter Verdacht vorliegt, kann der Arzt genaue Bilder mit einer Computertomografie (CT-Scan) oder mit einer Magnetresonanztomografie (MRT-Scan, Kernspin) bekommen (43-44). Ein CT-Scan geht schnell und wird vor allem in Notfällen angeordnet. Ein MRT-Scan dauert länger, liefert aber bessere Bilder von weichem Gewebe. 

Fazit: Nicht verzweifeln bei chronischen Darmerkrankungen

Chronische Verdauungsbeschwerden können zermürben. Ein Grund dafür ist die Tatsache, dass Wissenschaftler auf diesem Gebiet noch viel zu entdecken haben. Dennoch ist eine frühe Diagnose wichtig: Sie hilft dir, entgegenzusteuern und Symptome zu lindern. Bei der Behandlung bietet sich in erster Linie eine Umstellung der Ernährung an, etwa durch eine FODMAP-Diät oder durch den Verzicht auf reizende Lebensmittel und Substanzen wie Gluten.  

 

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