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Apfelessig trinken: bewährtes Hausmittel mit vielfacher Wirkung

Apfelessig trinken: bewährtes Hausmittel mit vielfacher Wirkung 

Manchmal erscheinen alte Hausmittel in den Medien wie Feenstaub für die Ernährung. Wie von Zauberhand sollen sie zahlreiche Beschwerden im Körper kurieren. Apfelessig trinken zählt zu den Maßnahmen, die Deine Gesundheit umfassend stärken sollen. Stimmt das wirklich? Welche Wirkung kannst Du vom Essig aus Äpfeln tatsächlich erwarten? Hier findest Du Antworten! 

Wie entsteht Apfelessig?

Das französische Wort für Essig, vin aigre, bedeutet übersetzt saurer Wein und deutet auf den Entstehungsprozess von Essig hin. Apfelessig trinken um Gewicht zu verlieren, war bereits im 18. Jahrhundert bei französischen Damen Mode (1). Das deutsche Wort lässt sich auf das lateinische acetum zurückverfolgen, das sich kaum vom italienischen aceto unterscheidet. Beide Begriffe stammen von dem Verb acere, das wir mit sauer sein übersetzen können (2). 

Der saure Apfelessig entsteht heute in einem zweistufigen Verfahren (3). Zerkleinerte Äpfel werden mit Hefe vermischt. Anschließend wandeln die Hefepilze den natürlichen Fruchtzucker in Alkohol um. Erst im nächsten Schritt entsteht der eigentliche Essig. Er erfordert die Zugabe von Bakterien, die den Alkohol zu Essigsäure zersetzen.  

Seit Jahrtausenden wichtiges Lebensmittel 

Weltweit nutzen Menschen seit Jahrtausenden die Eigenschaften der Essigsäure. Legenden zufolge, wurde Essig 5000 Jahre vor unserer Zeitrechnung in Babylon entdeckt. Ein Höfling soll Wein in der Sonne vergessen haben...sicher ist, dass der berühmte griechische Arzt Hippocrates Essig im fünften Jahrhundert vor Christus zum Behandeln von Wunden verwendet hat (4).   

Essigsäure ist für den stark sauren Geruch und Geschmack verantwortlich. Der milde Apfelessig enthält 5 bis 6 % Essigsäure (5). Die traditionelle Herstellungsmethode von Apfelessig erfordert einen Monat. Die Lebensmittelindustrie kann diesen Prozess jedoch auf einen Tag verkürzen (3).  

Essigproduktion im Schnellverfahren 

Dafür werden bestimmte Bakterien verwendet, die hohe Temperaturen aushalten können. Mikrowellen, Ultraschall, elektrische Felder und hoher Druck sind weitere Techniken, die Essig im Hauruckverfahren entstehen lassen (6). 

Organischer, ungefilterter Apfelessig enthält auch die sogenannte Essigmutter, die ihm sein trübes Aussehen verleiht. Sie besteht aus Proteinsträngen, Enzymen und zahlreichen bioaktiven Substanzen (7).  

Viele Menschen schreiben die Wirkung von Apfelessig der Mutter zu. Tatsächlich verklumpen sich in der Essigmutter die wertvollen Bakterien, die den eigentlichen Apfelessig produzieren. Apfelessig ist besonders reich an Milchsäurebakterien wie Lactobacillus und Oenococcus, die Deine Verdauung stärken(8).  

Apfelessig trinken hat zahlreiche günstige Wirkungen für Deine Gesundheit, denn er ist reich an Mineralstoffen wie Magnesium und Kalium sowie antioxidativen Pflanzenwirkstoffen. Allerdings treffen diese gesunden Wirkungen nur auf natürlich hergestellten Essig zu. Das industrielle Schnellverfahren führt dazu, dass der Apfelessig wesentlich weniger Nährstoffe enthält (9).  

Apfelessig trinken: 6 Vorteile einer einfachen Anwendung

Apfelessig vermischt mit Wasser trinken ist eine Maßnahme für Deine Gesundheit, die einfache Anwendung mit vielfachen Vorteilen verbindet. Du vermischst ein Glas Wasser mit ein bis drei Teelöffeln Apfelessig und trinkst es. Um den Geschmack zu verbessern, kannst Du etwas Honig hinzufügen.  

Manche Experten empfehlen den Morgen als die beste Zeit für Deinen Apfelessig-Drink, um den Stoffwechsel anzuregen. Allerdings hat sich gezeigt, dass die Einnahme vor dem Zubettgehen bei Patienten mit Diabetes Typ 2 den Blutzuckerspiegel nüchtern besonders gut senkt (10). 

Wir beschränken uns in der folgenden Liste der gesundheitlichen Vorteile auf die Eigenschaften, die wissenschaftlich gut belegt sind.  

1. Apfelessig hilft, den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren 

Nach Auskunft der Deutschen Diabetes Hilfe leiden zur Zeit in Deutschland etwa 8,5 Millionen Menschen an Diabetes. Rund die Hälfte dieser Patienten nimmt blutzuckersenkende Medikamente (11). Sie alle könnten auch Apfelessig trinken, um den Blutzuckerspiegel auszubalancieren (12). 

Allerdings profitieren auch gesunde Personen von stabilen Blutzuckerwerten. Viel Zucker im Blut kann sich unter anderem negativ auf die Blutgefäße auswirken und zahlreiche chronische Krankheiten begünstigen (13). Beispielsweise kann Hyperglykämie, so der Fachausdruck, das Wachsen von bösartigen Tumoren fördern (14). 

Wenn Du mit Apfelessig in erster Linie Deinen Blutzuckerspiegel ausgleichen willst, solltest Du den Apfelessig-Drink mit Deinen Mahlzeiten kombinieren (15). 

2. Essig von Äpfeln kann Krankheitserreger vernichten 

Immer wieder erkranken in Deutschland Tausende von Menschen an Salmonellen, die sich in Lebensmittel eingeschlichen haben. Im März 2021 musste beispielsweise eine deutsche Supermarktkette spanische Rohwurst zurückrufen, da sie mit diesen Krankheitserregern verseucht war.  

Hier kommt Apfelessig ins Spiel. Diese natürliche Substanz kann Salmonellen ebenso vernichten wie Eschericia coli und sogar Staphylococcus aureus (16-17). Eschericia coli und Staphylococcus aureus gehören zu den Bakterienarten, die häufig gegen Antibiotika resistent werden. Sogar der weit verbreitete Hefepilz Candida albicans hat gegen Apfelessig wenig Chancen (18). 

Wenn Deine Verdauung empfindlich reagiert, kannst du sie mit einem Apfelessig-Drink vor jeder Mahlzeit stärken. Apfelessig im Salatdressing kann eventuelle Krankheitserreger im Salat neutralisieren. 

3. Apfelessig kann Blutfettwerte verbessern 

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sind weltweit die Todesursache Nummer eins (19). Die Art und Menge der Fette in unserem Blut tragen entscheidend dazu bei, ob sich Atherosklerose entwickelt (20). Dieser Fachbegriff bezeichnet die krankhafte Einlagerung von Fetten wie Cholesterinestern in die Wand von Arterien.  

Zunächst verengen sich die Blutgefäße und Organe oder Extremitäten erhalten nicht mehr ausreichend Sauerstoff. In einem späteren Stadium können atherosklerotische Plaques Blutgerinnsel bilden, die einen Herzinfarkt oder Schlaganfall auslösen (21).  

Apfelessig trinken kann diesem Prozess vorbeugen und entgegenwirken. Ein 2021 veröffentlichter Metareview bestätigt, dass zahlreiche Studien belegen: Apfelessig kann die Blutfettwerte tatsächlich verbessern. Zudem stellten die Forscher fest, dass Apfelessig ein sicheres Lebensmittel ist (22). 

4. Unterstützt die nützlichen Bakterien im Darm 

Mittlerweile besteht kein Zweifel mehr daran, wie wichtig die Darmflora für unsere Gesundheit ist. Unser Körper beherbergt mindestens ebenso viele nützliche Mikroorganismen wie die Zahl unserer Zellen (23). Die Besiedelung der Darmwand mit Bakterien trägt nicht nur dazu bei, die Nährstoffe in der Nahrung aufzuspalten (24). 

Die Darmflora beeinflusst auch das Immunsystem und kann sogar direkt mit dem Gehirn kommunizieren (25-26). Tierversuche haben gezeigt, dass Darmbakterien sogar unser soziales Verhalten steuern können (27). 

Dass Apfelessig tatsächlich die Darmflora verbessern kann, belegen bisher nur Tierversuche (28). Allerdings gibt es Untersuchungen, dass die nützlichen Bakterien von fermentierten Lebensmitteln tatsächlich die Mikrobiota im Darm unterstützen (29). Belegt ist auch, dass Apfelessig zahlreiche gesunde Darmbakterien enthält (30).  

5. Trägt dazu bei, den Säure-Basen-Haushalt zu normalisieren 

In den vergangenen Jahren hat sich das Bewusstsein für die Wichtigkeit des Säure-Basen-Haushalts verstärkt. Darunter versteht man das empfindliche Gleichgewicht des Stoffwechsels, der idealerweise einen ph-Wert von 7,4 erzielt. Das ist der ideale Wert für eine optimale Versorgung des Bluts mit Sauerstoff (31). 

Allerdings kommt es heutzutage häufig zu einer Übersäuerung. Beispielsweise kann Übergewicht dazu führen, dass der Säurewert stark erhöht ist. Der saure Apfelessig hat bei der Verstoffwechselung die Wirkung, den Säurewert der Umgebung zu verringern (32). Auf diese Weise kann der Säure-Basen-Haushalt normalisiert werden.  

6. Unterstützt Abnehmen als begleitende Maßnahme 

Eines vorneweg: Es gibt noch keinen Zaubertrank, der unerwünschte Pölsterchen auf magische Weise schmelzen lässt. Nach wie vor ist die Einschränkung der Kalorienmenge die erfolgreichste Maßnahme, um Gewicht zu verlieren (33).  

Allerdings scheinen die Nährstoffe in Apfelessig Abnehmen unterstützen zu können (34). Eine japanische Studie aus dem Jahr 2009 zeigte, dass tägliches Apfelessig trinken über 12 Wochen hinweg tatsächlich Fetteinlagerungen verringern hilft und auch den Body-Mass-Index verbessert (35). Allerdings sind diese Studien immer mit Vorsicht zu genießen. Studienteilnehmer beantworten dabei in der Regel umfangreiche Fragebögen – eine erfahrungsgemäß unzuverlässige Form der Datenerhebung. 

Fazit: Gesunder Apfelessig-Drink, aber kein Wundermittel

Apfelessig trinken kann Deine Gesundheit tatsächlich stärken. Der aus Äpfeln gewonnene Essig wirkt sich günstig auf den Blutzuckerspiegel und die Blutfettwerte aus. Vor allem Diabetiker sollten sich diese handfesten Vorteile nicht entgehen lassen. 

 

Du isst gerne Zucker, willst Deine Gesundheit aber nicht mit einem schwankenden Blutzuckerspiegel belasten? Auch in diesem Fall kannst Du die ausgleichende Wirkung von Apfelessig nutzen. Darüber hinaus trägt dieser Fruchtessig dazu bei, Deine Darmflora zu pflegen. Er hilft, den Säure-Basen-Haushalt zu normalisieren und kann Dich sogar beim Abnehmen unterstützen – überzeugende Argumente, um den Apfelessig-Drink zur täglichen Gewohnheit zu machen. 

 

Quellenverzeichnis: 

(1) Almenara CA, Aimé A, Maïano C. Vinegar and weight loss in women of eighteenth-century France: a lesson from the past. Hist Psychiatry. 2020 Jun;31(2):232-236. doi: 10.1177/0957154X19888623. Epub 2019 Nov 22. PMID: 31755313. (Link) 

(2) https://www.dwds.de/wb/Essig 

(3) Budak, N.H., Aykin, E., Seydim, A.C., Greene, A.K. and Guzel-Seydim, Z.B. (2014), Functional Properties of Vinegar. Journal of Food Science, 79: R757-R764. https://doi.org/10.1111/1750-3841.12434 (Link) 

(4) Johnston CS, Gaas CA. Vinegar: medicinal uses and antiglycemic effect. MedGenMed. 2006 May 30;8(2):61. PMID: 16926800; PMCID: PMC1785201. (Link) 

(5) Ho CW, Lazim AM, Fazry S, Zaki UKHH, Lim SJ. Varieties, production, composition and health benefits of vinegars: A review. Food Chem. 2017 Apr 15;221:1621-1630. doi: 10.1016/j.foodchem.2016.10.128. Epub 2016 Oct 31. PMID: 27979138. (Link) 

(6) Luzón-Quintana LM, Castro R, Durán-Guerrero E. Biotechnological Processes in Fruit Vinegar Production. Foods. 2021 Apr 26;10(5):945. doi: 10.3390/foods10050945. PMID: 33925896; PMCID: PMC8145929. (Link) 

(7) Aykın E, Budak NH, Güzel-Seydim ZB. Bioactive components of mother vinegar. J Am Coll Nutr. 2015;34(1):80-9. doi: 10.1080/07315724.2014.896230. Epub 2015 Feb 3. PMID: 25648676. (Link) 

(8) Trček J, Mahnič A, Rupnik M. Diversity of the microbiota involved in wine and organic apple cider submerged vinegar production as revealed by DHPLC analysis and next-generation sequencing. Int J Food Microbiol. 2016 Apr 16;223:57-62. doi: 10.1016/j.ijfoodmicro.2016.02.007. Epub 2016 Feb 10. PMID: 26897250. (Link) 

(9) Ousaaid D, Laaroussi H, Mechchate H, Bakour M, El Ghouizi A, Mothana RA, Noman O, Es-Safi I, Lyoussi B, El Arabi I. The Nutritional and Antioxidant Potential of Artisanal and Industrial Apple Vinegars and Their Ability to Inhibit Key Enzymes Related to Type 2 Diabetes In Vitro. Molecules. 2022 Jan 17;27(2):567. doi: 10.3390/molecules27020567. PMID: 35056882; PMCID: PMC8780035. (Link) 

(10) White AM, Johnston CS. Vinegar ingestion at bedtime moderates waking glucose concentrations in adults with well-controlled type 2 diabetes. Diabetes Care. 2007 Nov;30(11):2814-5. doi: 10.2337/dc07-1062. Epub 2007 Aug 21. PMID: 17712024. (Link) 

(11) https://www.diabetesde.org/ueber_diabetes/was_ist_diabetes_/diabetes_in_zahlen 

(12) Gheflati A, Bashiri R, Ghadiri-Anari A, Reza JZ, Kord MT, Nadjarzadeh A. The effect of apple vinegar consumption on glycemic indices, blood pressure, oxidative stress, and homocysteine in patients with type 2 diabetes and dyslipidemia: A randomized controlled clinical trial. Clin Nutr ESPEN. 2019 Oct;33:132-138. doi: 10.1016/j.clnesp.2019.06.006. Epub 2019 Jul 9. PMID: 31451249. (Link) 

(13) Campos C. Chronic hyperglycemia and glucose toxicity: pathology and clinical sequelae. Postgrad Med. 2012 Nov;124(6):90-7. doi: 10.3810/pgm.2012.11.2615. PMID: 23322142. (Link) 

(14) Ryu TY, Park J, Scherer PE. Hyperglycemia as a risk factor for cancer progression. Diabetes Metab J. 2014 Oct;38(5):330-6. doi: 10.4093/dmj.2014.38.5.330. PMID: 25349819; PMCID: PMC4209346. (Link) 

(15) Shishehbor F, Mansoori A, Shirani F. Vinegar consumption can attenuate postprandial glucose and insulin responses; a systematic review and meta-analysis of clinical trials. Diabetes Res Clin Pract. 2017 May;127:1-9. doi: 10.1016/j.diabres.2017.01.021. Epub 2017 Mar 2. PMID: 28292654. (Link) 

(16) Yucel Sengun I, Karapinar M. Effectiveness of household natural sanitizers in the elimination of Salmonella typhimurium on rocket (Eruca sativa Miller) and spring onion (Allium cepa L.). Int J Food Microbiol. 2005 Feb 15;98(3):319-23. doi: 10.1016/j.ijfoodmicro.2004.07.011. PMID: 15698693. (Link) 

(17) Ousaaid D, Laaroussi H, Bakour M, Ennaji H, Lyoussi B, El Arabi I. Antifungal and Antibacterial Activities of Apple Vinegar of Different Cultivars. Int J Microbiol. 2021 Aug 7;2021:6087671. doi: 10.1155/2021/6087671. PMID: 34413890; PMCID: PMC8369171. (Link) 

(18) Yagnik D, Serafin V, J Shah A. Antimicrobial activity of apple cider vinegar against Escherichia coli, Staphylococcus aureus and Candida albicans; downregulating cytokine and microbial protein expression. Sci Rep. 2018 Jan 29;8(1):1732. doi: 10.1038/s41598-017-18618-x. PMID: 29379012; PMCID: PMC5788933. (Link) 

(19) Rana JS, Khan SS, Lloyd-Jones DM, Sidney S. Changes in Mortality in Top 10 Causes of Death from 2011 to 2018. J Gen Intern Med. 2021 Aug;36(8):2517-2518. doi: 10.1007/s11606-020-06070-z. Epub 2020 Jul 23. PMID: 32705476; PMCID: PMC7377530. (Link) 

(20) Soppert J, Lehrke M, Marx N, Jankowski J, Noels H. Lipoproteins and lipids in cardiovascular disease: from mechanistic insights to therapeutic targeting. Adv Drug Deliv Rev. 2020;159:4-33. doi: 10.1016/j.addr.2020.07.019. Epub 2020 Jul 27. PMID: 32730849. (Link) 

(21) Bui QT, Prempeh M, Wilensky RL. Atherosclerotic plaque development. Int J Biochem Cell Biol. 2009 Nov;41(11):2109-13. doi: 10.1016/j.biocel.2009.06.002. Epub 2009 Jun 10. PMID: 19523532. (Link) 

(22) Hadi A, Pourmasoumi M, Najafgholizadeh A, Clark CCT, Esmaillzadeh A. The effect of apple cider vinegar on lipid profiles and glycemic parameters: a systematic review and meta-analysis of randomized clinical trials. BMC Complement Med Ther. 2021 Jun 29;21(1):179. doi: 10.1186/s12906-021-03351-w. PMID: 34187442; PMCID: PMC8243436. (Link) 

(23) Sender R, Fuchs S, Milo R. Revised Estimates for the Number of Human and Bacteria Cells in the Body. PLoS Biol. 2016 Aug 19;14(8):e1002533. doi: 10.1371/journal.pbio.1002533. PMID: 27541692; PMCID: PMC4991899. (Link) 

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(27) Wu, WL., Adame, M.D., Liou, CW. et al. Microbiota regulate social behaviour via stress response neurons in the brain. Nature 595, 409–414 (2021). (Link) 

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