Darmsanierung und Darmreinigung: So bringst du deine Verdauung auf Vordermann!

darmsanierungGenießt du auch die befreienden Momente auf dem stillen Örtchen? Ein gut funktionierender Darm trägt wesentlich zu unserem Wohlbefinden bei. Befindet sich der Darm im Gleichgewicht, kann unser Stoffwechsel die Nährstoffe aus unserer Ernährung optimal nutzen. Bei chronischen Problemen mit der Verdauung bietet sich eine Darmsanierung mit vorhergehender Darmreinigung an.

Hier erfährst du, wie diese Kur vor sich geht und wie du gesunde Bakterien in deiner Darmflora aufpäppeln kannst!

  1. Warum ist unser Darm für unsere Gesundheit so wichtig?
  2. Wann lohnt sich eine Darmsanierung?
  3. Darmreinigung: Der erste Schritt
  4. Die Sanierung des Darms: So funktioniert’s

Warum ist unser Darm für unsere Gesundheit so wichtig?

Der Darm ist ein wichtiger Bestandteil unseres Verdauungssystems. Er kann bis zu 9 Meter lang sein und verbindet den Magen mit dem Anus (1). Den Darm können wir als Schnittstelle zwischen Innen und Außen, zwischen Ernährung und unserem Blut betrachten. Er spaltet die Bestandteile von Lebensmitteln auf, die durch die Darmwand in die Blutbahn übergehen.

Gleichzeitig beeinflusst der Darm über Nervenverbindungen und Botenstoffe direkt das Gehirn (2). Deshalb gehen chronische Verdauungsbeschwerden und Depressionen oder andere mentale Störungen wie Angstzustände oft Hand in Hand (3).

Darüber hinaus spielt der Darm eine wesentliche Rolle für das Immunsystem. Rund 70 Prozent des Immunsystems sind um den Darm herum angesiedelt (4). Die Darmbakterien auf der Darmschleimhaut bestimmen mit, wie gut dein Immunsystem funktioniert. Ständig spielen sich in unserem Darm hochkomplizierte Prozesse ab, die diesen Austausch regeln.

Dunkle Materie im Darm

Wir wissen, dass Darmbakterien, auch Mikrobiom genannt, für das Gleichgewicht im Darm enorm wichtig sind. Doch die Lebewesen in unserem Darm sind noch weitgehend unbekannt. Wissenschaftler sprechen deshalb scherzhaft von der dunklen Materie in unserem Verdauungssystem. Sie schätzen, dass es rund 10 Millionen verschiedene Arten von Darmbakterien gibt. Bekannt davon sind bisher rund 14.000 (5).

Wie wichtig unser Mikrobiom für unsere Gesundheit ist, zeigt eine Studie japanischer Wissenschaftler (6). Im Juli 2021 veröffentlichten sie die Ergebnisse ihrer Untersuchungen, die sich mit der Darmflora von über 100-jährigen Menschen befasst. Sie analysierten die Darmbakterien von 160 Personen, die im Durchschnitt 107 Jahre alt waren. Diese verglichen sie mit dem Mikrobiom von 133 Menschen im Alter von 21 bis 89 Jahren.

Erstaunlicherweise hatten die über 100-Jährigen bestimmte Bakterienstämme, die stärker als bei jüngeren Menschen ausgeprägt waren. Das führte zu mehr sekundärer Gallensäure, die von Bakterien im Darm erzeugt wird. Besonders stark vertreten war Isoallolithocholsäure, die schädliche Darmbakterien vernichtet und das Immunsystem stärkt (7).

Wann lohnt sich eine Darmsanierung?

Eine Darmsanierung, auch Darmreinigungskur genannt, kann ein gestörtes Verdauungssystem wieder ins Gleichgewicht bringen – unabhängig davon, ob es sich um eine chronisch-entzündliche Verdauungsstörung wie Morbus Crohn oder Reizdarm handelt, Leaky-Gut-Syndrom oder ‚einfach’ nur starke Blähungen, häufiger Durchfall oder Verstopfung. Sie kann auch helfen, wenn dein Immunsystem schwächelt. Das merkst du, wenn du häufig krank wirst.

Darüber hinaus kann eine Darmsanierung auch dazu beitragen, entzündliche Prozesse im Körper zu verringern. Sie können sich auf vielfältige Weise bemerkbar machen, etwa durch Gelenk- oder Muskelschmerzen (8). Auch Kopfschmerzen können mit der Darmflora in Zusammenhang stehen (9). Bei Entzündungen handelt es sich immer um eine Immunreaktion: Das Immunsystem schlägt Alarm und löst Entzündungen aus.

Probleme mit der Haut können ebenfalls in Zusammenhang mit dem Darm stehen (10). Das Mikrobiom im Darm produziert über 30 hormonähnliche Verbindungen. Über den Blutkreislauf können sie entfernte Organe wie die Haut beeinflussen (11).

Hier ist ein Überblick über Probleme mit der Gesundheit, bei denen eine Darmsanierung helfen kann:

  • Verdauungsprobleme wie Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Bauchschmerzen, häufiges Aufstoßen
  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Reizdarm
  • Hauterkrankungen und Hautunreinheiten
  • Alle Arten von chronischen Schmerzen
  • Krankheiten des Immunsystems
  • Depressionen und andere psychische Symptome

Eine Darmsanierung ist immer dann angezeigt, wenn du dich über einen längeren Zeitraum hinweg nicht wohlfühlst. Ärzte können mit unspezifischen Symptomen oft wenig anfangen. Du solltest dein Bauchgefühl jedoch nicht unterbewerten (12). Es zeigt dir an, ob deine Gesundheit einen Boost braucht.

Darmreinigung: Der erste Schritt

Eine Darmsanierung beginnt immer mit einer Darmreinigung. Häufig werden beide Begriffe vermischt oder wie Synonyme verwendet. Wir verstehen unter einer Darmreinigung eine gründliche Entleerung des gesamten Darmtrakts, die den Darm gut durchspült.

Es gibt mehrere Möglichkeiten für eine Darmreinigung. Zuverlässige Hilfsmittel sind Glauber- oder Bittersalz. Diese Salze ziehen Wasser in den Dickdarm, das den Stuhl verflüssigt.

Dafür löst du ein bis zwei Esslöffel Salz in einem Glas Wasser auf. Du kannst den Geschmack mit etwas Zitronensaft verbessern. Diese Lösung trinkst du und folgst ihr mit mindestens einem großen Glas Wasser. Auch anschließend solltest du weiter reichlich trinken, insgesamt mindestens einen Liter. Innerhalb von drei Stunden entleert sich dein Darm.

Mittlerweile gibt es auch Magnesiumpräparate, die sich für eine Darmreinigung eignen (13). Sie haben den Vorteil, dass sie neutral schmecken. Diese Abführmittel nimmst du bereits am Vorabend ein.

Einlauf: Gründlich und sicher

Einläufe sind ebenfalls eine bewährte Methode für die Darmreinigung. Sie reinigen den Dickdarm sicher und gründlich (14). Wichtig ist bei einem Einlauf, das Gefäß für die Flüssigkeit in der Nähe der Toilette sicher aufzuhängen. Lege dich anschließend auf die linke Körperseite. Das erleichtert es der Flüssigkeit, in den Dickdarm zu gelangen.

Das Darmröhrchen des Irrigators kannst du etwas einfetten. So lässt es sich leichter einführen. Die Luft in der Leitung entfernst du, indem du den Hahn über dem Waschbecken aufdrehst. Wenn Flüssigkeit austritt, bist du bereit. Nun schiebst du das Darmröhrchen in den Anus und lässt die Flüssigkeit einlaufen.

Während der Prozedur kannst du deinen Bauch kreisförmig massieren. Spätestens eine halbe Stunde nach dem Einlauf sollte sich dein Darm gründlich entleeren.

Die Sanierung des Darms: So funktioniert’s

Während einer klassischen Darmreinigungskur nimmst du täglich

  • Mineralerde,
  • Ballaststoffe
  • und Probiotika

zu dir. Gleichzeitig verzichtest du bei deiner Ernährung auf alles, was deinen Darm reizen könnte, beispielsweise Zucker, Gluten und Weißmehlprodukte.

Ballaststoffe und Heilerde binden Schadstoffe im Darm und regen die Darmbewegungen an. Außerdem ernähren Ballaststoffe nützliche Darmbakterien. Bei der Einnahme über einen längeren Zeitraum hinweg entfernen sie Giftstoffe im Darm. Die zusätzliche Einnahme von guten Darmbakterien fördert das Gleichgewicht im Darm und die Gesundheit der Darmschleimhaut (15).

Mineralerde zum Entgiften

Bentonit, Löss-Heilerde oder Zeolith: Mineralerde gibt es unter verschiedenen Namen in der Apotheke, im Drogeriemarkt oder online zu kaufen. Sie absorbiert verschiedene Schadstoffe und hilft so, deinen Darm zu entgiften. Gleichzeitig greift sie nicht in das Gleichgewicht des Verdauungssystems ein (16). Bei einer Darmsanierung nimmst du einen Teelöffel Mineralerde zwei- oder dreimal täglich ein – am besten zwischen Mahlzeiten. Ansonsten kann Mineralerde Nährstoffe aus der Nahrung absorbieren.

Faserstoffe für Muskeln und Bakterien

Ballaststoffe wie Flohsamenpulver oder geschroteter Leinsamen oder Chiasamen quellen im Darm stark auf. Das regt die Darmmuskeln an und fördert so die Verdauung. Außerdem schützen sie die Darmschleimhaut, weil die Faserstoffe ein entzündungshemmendes Gel bilden (17-19). Es legt sich wie eine schützende Haut über die Darmwand. Darüber hinaus können Darmbakterien die Fasern fermentieren und sich so ernähren. Das fördert die Vielfalt der Darmflora (20).

Bei Flohsamenpulver handelt es sich um die Schale der Wegericharten Plantago psyllium oder Plantago indica. Sie können das 50-fache ihres eigenen Gewichts an Wasser absorbieren. Bei einer Darmsanierung löst du einen Teelöffel Flohsamenpulver in einem Glas Wasser auf. Diese Mischung kannst du bis zu viermal täglich trinken, am besten über den Tag verteilt.

Bei Leinsamen ist es wichtig, ihn geschrotet zu verzehren. Ganze Leinsamen kann der Darm nicht aufspalten. Eine Studie aus dem Jahr 2019 zeigt, dass Leinsamen wie Flohsamenschalen ausgleichend auf die Darmbakterien wirken (21). Leinsamen nimmst du nur einmal am Tag ein, am besten gleich am Morgen. Vermische ein bis drei Esslöffel geschrotete Leinsamen mit einem Glas Wasser und trinke die Mischung. Anschließend trinkst du ein weiteres Glas Wasser, damit die Leinsamen gut aufquellen.

Probiotika: Nützliche Darmbakterien

Darmbakterien kannst du entweder aus fermentierten Lebensmitteln oder aus Nahrungsergänzungsmitteln zu dir nehmen. Bei einer Darmsanierung solltest du dich täglich mit diesen Mikroorganismen versorgen. Fermentierte Nahrungsmittel sollten nicht pasteurisiert sein, denn diese Wärmebehandlung vernichtet die Darmbakterien. Natürlicher Apfelessig beispielsweise liefert Milchsäurebakterien, die in pasteurisiertem Apfelessig aber nicht zu finden sind.

Folgende Nahrungsmittel enthalten nützliche Bakterien für den Darm:

  • Sauerkraut
  • Joghurt
  • Kefir
  • Miso
  • Kombucha
  • Kimchi

Du kannst alle Gemüsearten fermentieren und auch Kombucha einfach selbst herstellen. Wie das geht, erfährst du im Internet.

Dauer einer Darmreinigungskur

Wie lange eine Darmsanierung dauert, hängt vom Zustand deines Verdauungssystems und deinem Alter ab. Dein Darm sollte wieder gut funktionieren und du solltest dich wohl fühlen, bevor du mit der Darmsanierung aufhörst. Sie kann zwischen zwei Wochen und mehreren Monaten beanspruchen.

Ernährungsplan für die Darmsanierung

Während einer Darmsanierung solltest du auf eine gesunde Ernährung achten und alles vermeiden, was deinen Darm reizt. Gemüse, Obst und glutenfreie Vollkornprodukte enthalten Faserstoffe und wichtige Mikronährstoffe.

Eine glutenfreie Ernährung wirkt sich bei vielen Menschen positiv auf den Darm aus (22). Getreide wie Weizen oder Roggen enthält viel Gluten. Folgende Getreidearten und Pseudogetreidesorten sind glutenfrei:

  • Hafer
  • Hirse
  • Buchweizen
  • Mais
  • Quinoa
  • Amaranth

Eiweiß liefert Bausteine für Immunzellen, Botenstoffe und Enzyme. Omega-3-Fettsäuren hemmen Entzündungen und wirken sich günstig bei chronischen Erkrankungen des Verdauungssystems aus (23).

Omega-3-Fettsäuren liefert dir fetter Fisch wie

  • Makrele
  • Hering
  • Sardellen
  • Lachs

Bei Nahrungsergänzungsmitteln ist Algenöl die nachhaltigste Variante. Algen können heute problemlos in großen Mengen gezüchtet werden, ohne die Umwelt zu belasten (24).

Zucker solltest du während einer Darmsanierung vermeiden, denn er fördert entzündliche Prozesse (25).

Flüssigkeit spielt bei einer Darmsanierung eine wichtige Rolle. Ballaststoffe brauchen Wasser, damit sie aufquellen und so ihre positive Wirkung optimal entfalten können. Zudem ist Wasser ein wesentlicher Bestandteil von Stoffwechselprozessen (26). Ungesüßte Kräutertees und Brühe sind ideale Flüssigkeitsquellen.

Knochenbrühe und Kollagenpulver für die Darmsanierung

Knochenbrühe enthält reichlich Kollagenpeptide, hochwertige Bausteine für Protein, die dein Darm leicht verwerten kann. Gemeinsam mit Aminosäuren wie Glutamin und Glycin schützt Kollagen die Darmwand und unterstützt gleichzeitig die Darmfunktionen (27-28).

Auch unsere Fischbrühe und unsere Gemüsebrühe unterstützen deine Gesundheit bei einer Darmsanierung, denn sie enthalten einen wahren Schatz an Nährstoffen. Für unsere Brühen verwenden wir nur erstklassige Zutaten in Bioqualität, die dein Verdauungssystem nicht mit Schadstoffen belasten.

Unser Kollagenpulver stellen wir her, indem wir neutrale Knochenbrühe trocknen. Das Ergebnis ist ein Pulver aus Kollagenpeptiden, die deinem Stoffwechsel die wichtige Proteinbildung erleichtern.

darmsanierung

Fazit: Darmsanierung für ein gutes Bauchgefühl

Ein gesunder Darm ist die Voraussetzung für gute Gesundheit. Wenn das Verdauungssystem schwächelt, kann es die Nährstoffe aus unserer Nahrung nicht mehr richtig verwerten. Der gesamte Körper leidet darunter, wenn die Verdauung nicht richtig funktioniert.

Eine Darmsanierung kann helfen, das Gleichgewicht im Darm wieder herzustellen. Durch den gezielten Aufbau der Darmflora nach einer Darmreinigung lassen sich oft auch Symptome behandeln, die auf herkömmliche Medikamente nicht ansprechen. Das folgende chinesische Sprichwort bewahrheitet sich dabei: „Im Darm liegt der Ursprung von Gesundheit oder Krankheit.“

(1) Hounnou G, Destrieux C, Desmé J, Bertrand P, Velut S. Anatomical study of the length of the human intestine. Surg Radiol Anat. 2002 Dec;24(5):290-4. doi: 10.1007/s00276-002-0057-y. Epub 2002 Oct 10. PMID: 12497219. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12497219/)

(2) Kaelberer MM, Buchanan KL, Klein ME, Barth BB, Montoya MM, Shen X, Bohórquez DV. A gut-brain neural circuit for nutrient sensory transduction. Science. 2018 Sep 21;361(6408). pii: eaat5236. doi: 10.1126/science.aat5236. PubMed PMID: 30237325. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30237325)

(3) Geng Q, Zhang QE, Wang F, Zheng W, Ng CH, Ungvari GS, Wang G, Xiang YT. Comparison of comorbid depression between irritable bowel syndrome and inflammatory bowel disease: A meta-analysis of comparative studies. J Affect Disord. 2018 Sep;237:37-46. doi: 10.1016/j.jad.2018.04.111. Epub 2018 May 4. Erratum in: J Affect Disord. 2019 Jun 15;253: PMID: 29758449. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29758449/)

(4) Vighi G, Marcucci F, Sensi L, Di Cara G, Frati F. Allergy and the gastrointestinal system. Clin Exp Immunol. 2008 Sep;153 Suppl 1(Suppl 1):3-6. doi: 10.1111/j.1365-2249.2008.03713.x. PMID: 18721321; PMCID: PMC2515351. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2515351/)

(5) Hugon P, Lagier JC, Colson P, Bittar F, Raoult D. Repertoire of human gut microbes. Microb Pathog. 2017 May;106:103-112. doi: 10.1016/j.micpath.2016.06.020. Epub 2016 Jun 16. PMID: 27317857. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27317857/)

(6) Sato Y, Atarashi K, Plichta DR, Arai Y, Sasajima S, Kearney SM, Suda W, Takeshita K, Sasaki T, Okamoto S, Skelly AN, Okamura Y, Vlamakis H, Li Y, Tanoue T, Takei H, Nittono H, Narushima S, Irie J, Itoh H, Moriya K, Sugiura Y, Suematsu M, Moritoki N, Shibata S, Littman DR, Fischbach MA, Uwamino Y, Inoue T, Honda A, Hattori M, Murai T, Xavier RJ, Hirose N, Honda K. Novel bile acid biosynthetic pathways are enriched in the microbiome of centenarians. Nature. 2021 Jul 29. doi: 10.1038/s41586-021-03832-5. Epub ahead of print. PMID: 34325466. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34325466/)

(7) Hang S, Paik D, Yao L, Kim E, Trinath J, Lu J, Ha S, Nelson BN, Kelly SP, Wu L, Zheng Y, Longman RS, Rastinejad F, Devlin AS, Krout MR, Fischbach MA, Littman DR, Huh JR. Bile acid metabolites control TH17 and Treg cell differentiation. Nature. 2019 Dec;576(7785):143-148. doi: 10.1038/s41586-019-1785-z. Epub 2019 Nov 27. Erratum in: Nature. 2020 Mar;579(7798):E7. PMID: 31776512; PMCID: PMC6949019. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31776512/)

(8) Matsuda M, Huh Y, Ji RR. Roles of inflammation, neurogenic inflammation, and neuroinflammation in pain. J Anesth. 2019 Feb;33(1):131-139. doi: 10.1007/s00540-018-2579-4. Epub 2018 Nov 17. PMID: 30448975; PMCID: PMC6813778. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30448975/)

(9) Guo R, Chen LH, Xing C, Liu T. Pain regulation by gut microbiota: molecular mechanisms and therapeutic potential. Br J Anaesth. 2019 Nov;123(5):637-654. doi: 10.1016/j.bja.2019.07.026. Epub 2019 Sep 21. PMID: 31551115. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31551115/)

(10) De Pessemier B, Grine L, Debaere M, Maes A, Paetzold B, Callewaert C. Gut-Skin Axis: Current Knowledge of the Interrelationship between Microbial Dysbiosis and Skin Conditions. Microorganisms. 2021 Feb 11;9(2):353. doi: 10.3390/microorganisms9020353. PMID: 33670115; PMCID: PMC7916842. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7916842/)

(11) Clarke G, Stilling RM, Kennedy PJ, Stanton C, Cryan JF, Dinan TG. Minireview: Gut microbiota: the neglected endocrine organ. Mol Endocrinol. 2014 Aug;28(8):1221-38. doi: 10.1210/me.2014-1108. Epub 2014 Jun 3. PMID: 24892638; PMCID: PMC5414803. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24892638/)

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(13) Hung SY, Chen HC, Chen WT. A Randomized Trial Comparing the Bowel Cleansing Efficacy of Sodium Picosulfate/Magnesium Citrate and Polyethylene Glycol/Bisacodyl (The Bowklean Study). Sci Rep. 2020 Mar 27;10(1):5604. doi: 10.1038/s41598-020-62120-w. PMID: 32221332; PMCID: PMC7101403. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32221332/)

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Geschrieben von

Kornelia C. Rebel

Wir sind, was wir essen: Unsere Autorin Kornelia glaubt, dass unsere Ernährung die Grundlage für ein glückliches Leben bildet. Ebenso wichtig findet sie Nahrung für den Geist und die Seele. Ihre Erfahrungen, unter anderem mit Ess-Störungen, hat unsere Redakteurin bereits in drei Kochbüchern beeschrieben, die Edouard Cointreau mit dem Gourmand World Cookbook Awards ausgezeichnet hat. Neueste Erkenntnisse der Wissenschaft stellt sie für Brox leicht verständlich dar. Besonders am Herzen liegt ihr dabei, eine positive Einstellung zur menschlichen Existenz zu vermitteln.
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