Die Darm-Hirn-Achse: So funktioniert die Kommunikation im Körper

darm-hirn-achse titelDas vielzitierte Bauchgefühl kann uns zielsicher Informationen liefern, die wir mit logischem Denken nicht erschließen können. Der Darm und das Gehirn, die sogenannte Darm-Hirn-Achse, kommunizieren auf zahlreiche Arten miteinander – ein Prozess, den wir unter anderem als Intuition kennen. Die Bakterien der Darmflora haben dabei ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Neben Darmbakterien sorgen direkte Nervenverbindungen dafür, dass Bauch und Kopf sich ständig austauschen können. Informiere dich!

Darm-Hirn-Achse: Keine neue Entdeckung

Wissenschaftler auf der ganzen Welt erforschen nach wie vor die komplexe Beziehung zwischen Darm und Gehirn. 1998 veröffentlichte Michael Gershon sein populäres Werk, indem er das Darmhirn als das Second Brain (Zweites Gehirn) bezeichnet (1).

Doch das Wissen über die Bedeutung des Darms für unsere Gesundheit ist keineswegs neu. Bereits 1765 beschrieb der schottische Arzt Robert Whytt die reichliche Versorgung des Darms mit Nervenenden, die im ganzen Körper nervöse Energie abgeben können (2).

Im 19. Jahrhundert wurden zahlreiche Bücher über Darmgesundheit veröffentlicht. Bereits damals wird der Magen als ‚großes Bauchgehirn’, ‚großes Nervenzentrum’ oder ‚Sensorium des organischen Lebens’ bezeichnet. Viele Autoren betrachteten den Magen als das wichtigste aller Organe (3-5).

Gleichzeitig war bereits bekannt, dass der Darm die Emotionen stark beeinflussen kann. Interessanterweise spielte damals die patriarchale Sicht der Dinge eine wichtige Rolle. Bei Männern neigten die Ärzte dazu, Verdauungsbeschwerden auf schlechte Ernährung oder ungesunde Gewohnheiten zurückzuführen. Die Verdauung von Frauen wurde von vornherein als schwach angesehen und damit als Ursache für schwierige Gefühle wie Angst oder Niedergeschlagenheit (6).

Darm-Gehirn-Achse: Was wissen wir wirklich?

Mit bis zu 180 Quadratmetern Oberfläche kann der Darm als die größte Kontaktfläche des Menschen mit der Außenwelt bezeichnet werden (7). Durch die Verdauung von Nahrung durch Darmbakterien zur Aufnahme von Nährstoffen ist der Darm von entscheidender Bedeutung für die Gesundheit des Menschen.

Er trägt den Titel zweites Gehirn, weil ein Netz von über 200 bis 600 Millionen Nervenzellen die Darmwand umhüllt (8). Das sind mehr Neuronen als im Rückenmark. Allein der Dünndarm ist mit bis zu 100 Millionen Nervenzellen bestückt (9). Dieses komplexe System trägt auch den Namen enterisches Nervensystem (ENS).

Nach wie vor entdecken Forscher ständig neue Fakten über die Art und Weise, wie der Darm und die Darmflora die Funktionen des Gehirns beeinflussen. Bis vor wenigen Jahren dachte man, dass Darm und Gehirn vor allem über Botenstoffe oder indirekte Nervenverbindungen kommunizieren. Der Vagusnerv galt dabei als wichtiges Verbindungsstück (10).

Tatsächlich gibt es eine Vielzahl von Kommunikationswegen zwischen dem Darmhirn und dem Gehirn im Kopf. Neben Nerven sind auch Botenstoffe und Immunzellen beteiligt (11).

Im Jahr 2018 fanden Forscher heraus, dass es tatsächlich direkte Nervenverbindungen zwischen Darm und Gehirn gibt (12). Impulse können also in Bruchteilen von Sekunden übertragen werden. Interessanterweise fließen weit mehr Informationen, ca. 90 Prozent, vom Darm zum Gehirn.

Folgende Aussagen gelten als erwiesen.

  • Der Darm funktioniert vollkommen unabhängig vom Gehirn und vom Rückenmark (13).
  • Das ENS reguliert die Arbeit des Darms direkt (14).

Im Darm und im Gehirn stellen die gleichen Botenstoffe Verbindungen zwischen Nervenzellen her (15).

Darmflora und ihre Bedeutung für die Gesundheit

Der Hauptsitz der Darmflora, auch Mikrobiota oder Mikrobiom des Darms genannt, breitet sich vor allem im Dickdarm aus. Sie enthält Billionen von Darmbakterien, ungefähr ebenso viele Bakterien wie die Zahl der Zellen im Körper (16). Doch die Wand selbst ist an den meisten Stellen nur eine Zellschicht dick. Sie muss so dünn sein, weil durch die Darmwand Nährstoffe in die Blutbahn gelangen. Eine über 2 mm dicke Darmwand gilt bereits als abnormal (17).

Seit Jahren entdecken Wissenschaftler immer neue Facetten der komplexen Beziehung zwischen Darmflora und Gehirn sowie unserem Stoffwechsel. So besteht zwischen Darmbakterien und Übergewicht offensichtlich ein direkter Zusammenhang (18). Auch bei der Entwicklung von chronischen Krankheiten wie Reizdarm, Diabetes Typ 2 oder Darmkrebs spielt das Mikrobiom offensichtlich eine wichtige Rolle (19-21).

Im Jahr 2021 veröffentlichten britische Wissenschaftler eine groß angelegte Studie mit über 1200 Teilnehmern (22). Dabei fanden sie 15 verschiedene Darmmikroben, die das Risiko für gängige Zivilisationskrankheiten senken können. Allerdings haben diese Mikroben bisher keinen Namen. Der größte Teil der Darmbakterien ist unerforscht. Deshalb sprechen Wissenschaftler auch scherzhaft von der dunklen Materie in unserem Darm.

Weil das Immunsystem zum Großteil um den Darm herum angesiedelt ist, beeinflussen die Bakterien im Darm auch das Entstehen von Autoimmunerkrankungen (23). So kann eine schwache Darmflora nicht nur Autoimmunerkrankungen im Darm hervorrufen, etwa Colitis Ulcerosa oder Morbus Crohn (24-25). Sie kann auch dazu beitragen, dass Menschen an multipler Sklerose, Lupus erythematodes oder Psoriasis leiden (26).

Darüber hinaus kann die Darmflora die Gehirnfunktionen entscheidend beeinflussen. So gilt mittlerweile als unbestritten, dass Darmbakterien bei Depressionen und Angststörungen ein gewichtiges Wörtchen mitreden (27).

Neurodegenerative Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson und Demenz stehen ebenfalls im Zusammenhang mit einer geschädigten Darmflora (28-30). Tierversuche haben gezeigt, dass die winzigen Lebewesen in unserem Darm offensichtlich sogar das soziale Verhalten beeinflussen (31).

Darm-Hirn-Achse: Ernährung für eine gesunde Darmflora

Mit der richtigen Ernährung kannst du deine Darm-Hirn-Achse wirksam unterstützen. Wie gesagt, der überwiegende Teil der Informationen fließt vom Darm zum Gehirn. Deshalb ist eine vielfältige, robuste Darmflora ein wichtiger Faktor für die gute Funktion der Darm-Gehirn-Achse.

Von Bedeutung ist auch eine gut funktionierende Darmbarriere. Sie sorgt dafür, dass aus dem Darm nur Nährstoffe in die Blutbahn gelangen. Dafür müssen die sogenannten Tight Junctions (feste Verbindungen) gut funktionieren (32).

Dabei handelt es sich um Proteinstränge. Sie halten die Zellen der Darmwand fest zusammen, sodass alle Nährstoffe vom Darm durch die Zellen geschleust werden müssen. Das geschieht mit der Hilfe von Transportproteinen. Fehlt ein geeignetes Protein, bleibt der Stoff im Darm.

Diese Methode sorgt dafür, dass Schadstoffe nicht in Zellen eindringen können. Bei Leaky-Gut-Syndrom funktionieren die Tight Junctions nicht mehr richtig (33). Schadstoffe können deshalb aus dem Darm in die Bauchhöhle eindringen und so gesundheitliche Probleme verursachen.

Hinweis in eigener Sache: Bei allen Problemen mit dem Darm kann unsere Knochenbrühe heilende Wirkungen entfalten. Die darin gelösten Aminosäuren hemmen Entzündungen im Verdauungssystem und tragen dazu bei, die Tight Junctions wieder herzustellen.

darm hirn achse text

Zwei Schlüsselworte solltest du kennen, wenn du deine Darm-Hirn-Achse über die Darmflora ins Gleichgewicht bringen willst: Präbiotika und Probiotika.

  • Präbiotika bezeichnet alle Ballaststoffe in der Nahrung. Sie ernähren Darmbakterien und regen zusätzlich die Bewegungen der Darmmuskeln an.
  • Probiotika dagegen liefern lebende Mikroorganismen, Nachschub für die Darmflora.

Präbiotika: Die wichtige Rolle von Ballaststoffen

Ballaststoffe lassen sich hauptsächlich in zwei Gruppen einteilen, wasserunlösliche und wasserlösliche Faserstoffe (34). Die meisten Lebensmittel mit reichlich Ballaststoffen liefern beide Formen.

Folgende Lebensmittel enthalten viele Ballaststoffe:

  • Vollkornprodukte
  • Brauner Reis
  • Gemüse und Obst
  • Nüsse und Samen
  • Hülsenfrüchte

Wasserlösliche Ballaststoffe formen eine Art Gel, weil sie viel Flüssigkeit absorbieren können. Dieses Gel füllt den Darm und führt zu lang anhaltenden Sättigungsgefühlen. Darmbakterien können diese Faserstoffe zersetzen und sie anschließend als Nahrung verwenden.

Wasserlösliche Fasern können dazu beitragen, den Cholesterinspiegel zu senken (35). Außerdem verlangsamen sie die Verdauung und vermeiden so das rasche Ansteigen des Blutzuckerspiegels (36). Bereits 1998 haben Forscher herausgefunden, dass Ballaststoffe die Divertikelkrankheit verhindern helfen (37). Dabei kommt es zu Ausstülpungen der Darmwand, die sich entzünden.

Besondere Fasern: Resistente Stärke

Als resistente Stärke bezeichnen wir Kohlenhydrate, die dein Körper absolut nicht verdauen kann. Umso mehr freuen sich die Darmbakterien über diese Fasern. Sie wandeln die Faserstoffe in kurzkettige Fettsäuren um, unter anderem Butyrat, Buttersäure (38). Diese Fettsäuren wirken sich günstig auf das Wachstum von Zellen der Darmwand aus. Gleichzeitig können sich Darmbakterien davon ernähren.

Es sind 4 verschiedene Arten von resistenter Stärke bekannt (39):

  • Typ 1: Kann nicht verdaut werden, weil sie in Fasern der Zellwände eingebunden ist. Zu finden ist sie in Hülsenfrüchten, Körnern und Samen.
  • Typ 2: Rohe Kartoffeln und grüne Bananen liefern diese Faserstoffe.
  • Typ 3: Sie bildet sich erst, wenn stärkereiche Lebensmittel abkühlen nach dem Kochen, zum Beispiel Kartoffeln und Reis.
  • Typ 4: Wird künstlich produziert und ist als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich.

Probiotika: Die nützlichen Bakterien

Probiotika finden wir vor allem in fermentierten Lebensmitteln, die nicht pasteurisiert wurden.

Folgende Lebensmittel enthalten reichlich Probiotika:

  • Sauerkraut
  • Joghurt
  • Kefir
  • Apfelessig
  • Miso
  • Kombucha
  • Kimchi

Während der Fermentation von Lebensmitteln wandeln Bakterien Zucker und Stärke in Milchsäure um. Gleichzeitig entstehen dabei Vitamine und Enzyme.

Probiotika kannst du auch in Form von Tabletten, Kapseln und Pulver einnehmen. Bei der Auswahl solltest du darauf achten, dass möglichst viele Bakterienstämme in einem Produkt vorhanden sind. Schließlich tummeln sich in unserem Darm viele Hunderte verschiedener Darmbakterien.

Bei Probiotika spielt die Zeit der Einnahme eine wichtige Rolle. Magensäure kann diese Bakterien zerstören. Deshalb empfiehlt es sich, Probiotika nie auf nüchternen Magen einzunehmen. Nahrung im Magen verdünnt die Konzentration der Magensäure und erhöht so die Bioverfügbarkeit.

Fazit: Darm-Hirn-Achse hegen und pflegen

Die zahlreichen Kommunikationswege zwischen Darm und Gehirn funktionieren hauptsächlich in einer Richtung: vom Darm zum Gehirn. Unser Verdauungssystem teilt Informationen über direkte und indirekte Nervenverbindungen sowie über zahlreiche Botenstoffe.

Eine entscheidende Rolle bei dieser Kommunikation spielt die Darmflora. Die winzigen Lebewesen in unserem Darm können nicht nur helfen, chronischen Krankheiten vorzubeugen. Sie können auch dazu beitragen, die Stimmung zu stärken. Eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Prä- und Probiotika unterstützt deine Darmflora wirksam. Knochenbrühe ist das ideale Lebensmittel, um Entzündungen im Darm unterstützend zu verringern und die Darmwand gesund zu erhalten.

(1) Gershon M. The second brain: the scientific basis of gut instinct and a ground-breaking new understanding of nervous disorders of the stomach and intestine. New York: HarperCollins; 1998.

(2) Whytt R. Observations on the nature, causes and cure of those disorders which have been commonly called nervous, hypochondriac or hysteric. Edinburgh: T. Becket; 1765.

(3) Bradshaw W. The Anatomy of Dyspepsia. London: G.Philip;1864.

(4) Bradshaw W. Brain and Stomach or Mind and Matter. London: W. Philip;1867.

(5) Abernethy J. Surgical observations on the constitu-tional origin and treatment of local diseases. London:Longman, Rees, Orme, Brown, Green and Longman; 1811.

(6) Miller I. The gut-brain axis: historical reflections. Microb Ecol Health Dis. 2018 Nov 8;29(1):1542921. doi: 10.1080/16512235.2018.1542921. PMID: 30425612; PMCID: PMC6225396. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6225396/)

(7) Helander HF, Fändriks L. Surface area of the digestive tract – revisited. Scand J Gastroenterol. 2014 Jun;49(6):681-9. doi: 10.3109/00365521.2014.898326. Epub 2014 Apr 2. PMID: 24694282.

(8) Furness JB, Callaghan BP, Rivera LR, Cho HJ. The enteric nervous system and gastrointestinal innervation: integrated local and central control. Adv Exp Med Biol. 2014;817:39-71. doi: 10.1007/978-1-4939-0897-4_3. PMID: 24997029. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24997029/)

(9) Kulkarni S, Ganz J, Bayrer J, Becker L, Bogunovic M, Rao M. Advances in Enteric Neurobiology: The „Brain“ in the Gut in Health and Disease. J Neurosci. 2018 Oct 31;38(44):9346-9354. doi: 10.1523/JNEUROSCI.1663-18.2018. PMID: 30381426; PMCID: PMC6209840. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30381426/)

(10) Forsythe P, Bienenstock J, Kunze WA. Vagal pathways for microbiome-brain-gut axis communication. Adv Exp Med Biol. 2014;817:115-33. doi: 10.1007/978-1-4939-0897-4_5. PMID: 24997031. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24997031/)

(11) Martin CR, Osadchiy V, Kalani A, Mayer EA. The Brain-Gut-Microbiome Axis. Cell Mol Gastroenterol Hepatol. 2018 Apr 12;6(2):133-148. doi: 10.1016/j.jcmgh.2018.04.003. PMID: 30023410; PMCID: PMC6047317. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30023410/)

(12) Carabotti, M., Scirocco, A., Maselli, M. A., & Severi, C. (2015). The gut-brain axis: interactions between enteric microbiota, central and enteric nervous systems. Annals of gastroenterology, 28(2), 203-209.

(13) Kaelberer, Maya & Buchanan, Kelly & Klein, Marguerita & Barth, Bradley & Montoya, Marcia & Shen, Xiling & Bohórquez, Diego. (2018). A gut-brain neural circuit for nutrient sensory transduction. Science. 361. eaat5236. 10.1126/science.aat5236. (https://www.researchgate.net/publication/327781786_A_gut-brain_neural_circuit_for_nutrient_sensory_transduction)

(14) Schneider S, Wright CM, Heuckeroth RO. Unexpected Roles for the Second Brain: Enteric Nervous System as Master Regulator of Bowel Function. Annu Rev Physiol. 2019 Feb 10;81:235-259. doi: 10.1146/annurev-physiol-021317-121515. Epub 2018 Oct 31. PMID: 30379617. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30379617/)

(15) Mittal, R., Debs, L. H., Patel, A. P., Nguyen, D., Patel, K., O’Connor, G., Grati, M., Mittal, J., Yan, D., Eshraghi, A. A., Deo, S. K., Daunert, S., … Liu, X. Z. (2017). Neurotransmitters: The Critical Modulators Regulating Gut-Brain Axis. Journal of cellular physiology, 232(9), 2359-2372. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27512962/)

(16) Sender R, Fuchs S, Milo R. Revised Estimates for the Number of Human and Bacteria Cells in the Body. PLoS Biol. 2016 Aug 19;14(8):e1002533. doi: 10.1371/journal.pbio.1002533. PMID: 27541692; PMCID: PMC4991899. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27541692/)

(17) Nylund K, Hausken T, Ødegaard S, Eide GE, Gilja OH. Gastrointestinal wall thickness measured with transabdominal ultrasonography and its relationship to demographic factors in healthy subjects. Ultraschall Med. 2012 Dec;33(7):E225-E232. doi: 10.1055/s-0031-1299329. Epub 2012 Apr 13. PMID: 22504939. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22504939/)

(18) Muscogiuri, G., Cantone, E., Cassarano, S. et al. Gut microbiota: a new path to treat obesity. Int J Obes Supp 9, 10–19 (2019). https://doi.org/10.1038/s41367-019-0011-7 (https://www.nature.com/articles/s41367-019-0011-7)

(19) Conlon MA, Bird AR. The impact of diet and lifestyle on gut microbiota and human health. Nutrients. 2014 Dec 24;7(1):17-44. doi: 10.3390/nu7010017. PMID: 25545101; PMCID: PMC4303825. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25545101/)

(20) Singh, Rasnik & Chang, Hsin-Wen & Yan, Di & Lee, Kristina & Ucmak, Derya & Wong, Kirsten & Abrouk, Michael & Farahnik, Benjamin & Nakamura, Mio & Zhu, Tian & Bhutani, Tina & Liao, Wilson. (2017). Influence of diet on the gut microbiome and implications for human health. Journal of Translational Medicine. 15. 73. 10.1186/s12967-017-1175-y. (https://www.researchgate.net/publication/315978151_Influence_of_diet_on_the_gut_microbiome_and_implications_for_human_health)

(21) Brennan CA, Garrett WS. Gut Microbiota, Inflammation, and Colorectal Cancer. Annu Rev Microbiol. 2016 Sep 8;70:395-411. doi: 10.1146/annurev-micro-102215-095513. PMID: 27607555; PMCID: PMC5541233. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5541233/)

(22) Asnicar, F., Berry, S.E., Valdes, A.M. et al. Microbiome connections with host metabolism and habitual diet from 1,098 deeply phenotyped individuals. Nat Med (2021). https://doi.org/10.1038/s41591-020-01183-8 (https://www.nature.com/articles/s41591-020-01183-8)

(23) De Luca F, Shoenfeld Y. The microbiome in autoimmune diseases. Clin Exp Immunol. 2019 Jan;195(1):74-85. doi: 10.1111/cei.13158. PMID: 29920643; PMCID: PMC6300652. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29920643/)

(24) Guo XY, Liu XJ, Hao JY. Gut microbiota in ulcerative colitis: insights on pathogenesis and treatment. J Dig Dis. 2020 Mar;21(3):147-159. doi: 10.1111/1751-2980.12849. PMID: 32040250. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32040250/)

(25) Gevers D, Kugathasan S, Denson LA, Vázquez-Baeza Y, Van Treuren W, Ren B, Schwager E, Knights D, Song SJ, Yassour M, Morgan XC, Kostic AD, Luo C, González  A, McDonald D, Haberman Y, Walters T, Baker S, Rosh J, Stephens M, Heyman M, Markowitz J, Baldassano R, Griffiths A, Sylvester F, Mack D, Kim S, Crandall W, Hyams J, Huttenhower C, Knight R, Xavier RJ. The treatment-naive microbiome in new-onset Crohn’s disease. Cell Host Microbe. 2014 Mar 12;15(3):382-392. doi: 10.1016/j.chom.2014.02.005. PubMed PMID: 24629344; PubMed Central PMCID: PMC4059512. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24629344/)

(26) Dehner C, Fine R, Kriegel MA. The microbiome in systemic autoimmune disease: mechanistic insights from recent studies. Curr Opin Rheumatol. 2019 Mar;31(2):201-207. doi: 10.1097/BOR.0000000000000574. PMID: 30624285; PMCID: PMC6408954. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30624285/)

(27) Simpson CA, Diaz-Arteche C, Eliby D, Schwartz OS, Simmons JG, Cowan CSM. The gut microbiota in anxiety and depression – A systematic review. Clin Psychol Rev. 2021 Feb;83:101943. doi: 10.1016/j.cpr.2020.101943. Epub 2020 Oct 29. PMID: 33271426. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33271426/)

(28) Ticinesi A, Tana C, Nouvenne A, Prati B, Lauretani F, Meschi T. Gut microbiota, cognitive frailty and dementia in older individuals: a systematic review. Clin Interv Aging. 2018 Aug 29;13:1497-1511. doi: 10.2147/CIA.S139163. PMID: 30214170; PMCID: PMC6120508. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30214170/)

(29) Keshavarzian A, Engen P, Bonvegna S, Cilia R. The gut microbiome in Parkinson’s disease: A culprit or a bystander? Prog Brain Res. 2020;252:357-450. doi: 10.1016/bs.pbr.2020.01.004. Epub 2020 Mar 5. PMID: 32247371. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32247371/)

(30) Alkasir R, Li J, Li X, Jin M, Zhu B. Human gut microbiota: the links with dementia development. Protein Cell. 2017 Feb;8(2):90-102. doi: 10.1007/s13238-016-0338-6. Epub 2016 Nov 19. PMID: 27866330; PMCID: PMC5291774. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27866330/)

(31) Wu, WL., Adame, M.D., Liou, CW. et al. Microbiota regulate social behaviour via stress response neurons in the brain. Nature 595, 409–414 (2021). https://doi.org/10.1038/s41586-021-03669-y (https://www.nature.com/articles/s41586-021-03669-y)

(32) Castoldi A, Favero de Aguiar C, Moraes-Vieira PM, Olsen Saraiva Câmara N. They Must Hold Tight: Junction Proteins, Microbiota And Immunity In Intestinal Mucosa. Curr Protein Pept Sci. 2015;16(7):655-71. doi: 10.2174/1389203716666150630133141. PMID: 26122786. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26122786/)

(33) Camilleri M. Leaky gut: mechanisms, measurement and clinical implications in humans. Gut. 2019 Aug;68(8):1516-1526. doi: 10.1136/gutjnl-2019-318427. Epub 2019 May 10. PMID: 31076401; PMCID: PMC6790068. 9 (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31076401/)

(34) Barber TM, Kabisch S, Pfeiffer AFH, Weickert MO. The Health Benefits of Dietary Fibre. Nutrients. 2020 Oct 21;12(10):3209. doi: 10.3390/nu12103209. PMID: 33096647; PMCID: PMC7589116. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7589116/)

(35) Surampudi P, Enkhmaa B, Anuurad E, Berglund L. Lipid Lowering with Soluble Dietary Fiber. Curr Atheroscler Rep. 2016 Dec;18(12):75. doi: 10.1007/s11883-016-0624-z. PMID: 27807734. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27807734/)

(36) Aller R, de Luis DA, Izaola O, La Calle F, del Olmo L, Fernandez L, Arranz T, Hernandez JM. Effect of soluble fiber intake in lipid and glucose levels in healthy subjects: a randomized clinical trial. Diabetes Res Clin Pract. 2004 Jul;65(1):7-11. doi: 10.1016/j.diabres.2003.11.005. PMID: 15163472. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15163472/)

(37) Aldoori WH, Giovannucci EL, Rockett HR, Sampson L, Rimm EB, Willett WC. A prospective study of dietary fiber types and symptomatic diverticular disease in men. J Nutr. 1998 Apr;128(4):714-9. doi: 10.1093/jn/128.4.714. PMID: 9521633. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9521633/)

(38) Topping DL, Clifton PM. Short-chain fatty acids and human colonic function: roles of resistant starch and nonstarch polysaccharides. Physiol Rev. 2001 Jul;81(3):1031-64. doi: 10.1152/physrev.2001.81.3.1031. PMID: 11427691. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11427691/)

(39) Haub MD, Hubach KL, Al-Tamimi EK, Ornelas S, Seib PA. Different types of resistant starch elicit different glucose reponses in humans. J Nutr Metab. 2010;2010:230501. doi: 10.1155/2010/230501. Epub 2010 Jan 5. PMID: 20700404; PMCID: PMC2911581. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20700404/)

Geschrieben von

Kornelia C. Rebel

Wir sind, was wir essen: Unsere Autorin Kornelia glaubt, dass unsere Ernährung die Grundlage für ein glückliches Leben bildet. Ebenso wichtig findet sie Nahrung für den Geist und die Seele. Ihre Erfahrungen, unter anderem mit Ess-Störungen, hat unsere Redakteurin bereits in drei Kochbüchern beeschrieben, die Edouard Cointreau mit dem Gourmand World Cookbook Awards ausgezeichnet hat. Neueste Erkenntnisse der Wissenschaft stellt sie für Brox leicht verständlich dar. Besonders am Herzen liegt ihr dabei, eine positive Einstellung zur menschlichen Existenz zu vermitteln.
#omasliebling auf Instagram
Poste deine #omasliebling Fotos auf Instagram und verlinke @bonebrox.
Mit etwas Glück kannst du einen 10% Rabattcode gewinnen und wir featuren dich in unserer Hall of Brox!