Freude an den kleinen Dingen: 7 kleine Brox-Rituale für mehr Freude am Leben

freudeWie lenken wir unseren Blick auf die kleinen Dinge im Leben, die uns Freude bereiten? Diese Frage stellen sich viele von uns, besonders in den letzten Monaten. Mit der Pandemie hielten auch Sorgen und Ungewissheiten Einzug. Bei vielen verschob sich der Fokus von Lebensfreude und Leichtigkeit aufs Aushalten und Durchhalten.

Und trotzdem ist es möglich, sich auch in Krisenzeiten an den kleinen Dingen des Alltags zu erfreuen. Mehr noch: Diese kleinen Freuden können uns helfen, eben diese Krisen besser zu bewältigen. Heute möchten wir dir einen heilsamen Perspektivwechsel vorschlagen.

Schau dir unsere 7 Tipps an und wähle für dich passende Rituale aus. Womöglich können sie dir helfen, den Blick für die kleinen Freuden des Alltags (wieder) zu schärfen.

  1. Warum ist Freude an den kleinen Dingen so wichtig?
  2. Warum fehlt mir im Alltag oft die Freude?
  3. Das Glücklichsein lernen: 7 unkomplizierte Rituale für mehr Freude im Alltag

Warum ist Freude an den kleinen Dingen so wichtig?

Um diese Frage beantworten zu können, müssen wir zuerst klären, was Freude überhaupt ist. Wikipedia sagt dazu folgendes: „Freude ist der Gemütszustand oder die primäre Emotion, die als Reaktion auf eine angenehme Situation oder die Erinnerung an eine solche entsteht.“ (1) Aber ist wahre, heilsame Freude nicht viel mehr, als nur eine Reaktion auf eine besondere Situation? Genau hier liegt auch der Unterschied zwischen Freude und Spaß: Spaß ist meist ein kurzzeitiges Hochgefühl – bezogen auf eine besondere Situation – das sehr intensiv sein kann. Wahre Freude jedoch ist vielmehr eine Lebenshaltung. Sie ist ein konstanter Zustand der positiven Ausgeglichenheit. Die buddhistische und andere fernöstliche Philosophien sehen den Zustand der Freude unter anderem in der achtsamen Lebensweise. (2)

Und nun können wir die eigentliche Frage beantworten: Freude an den kleinen Dingen des Alltags ist wichtig, weil sie uns ausgeglichen, dankbar für unser Leben und damit zufrieden macht. Wie Charles Dickens mal sagte: „Ich fühle, dass Kleinigkeiten die Summe des Lebens ausmachen.“

Warum fehlt mir im Alltag oft die Freude?

Wir leben in einem rasenden Tempo. Wir müssen hochproduktiv sein, die Konkurrenz schläft schließlich nicht. Wir wollen uns selbst optimieren und müssen up to date sein, um mitreden zu können. Also lassen wir eine unheimliche Informationsflut auf uns niederprasseln und sind eigentlich die meiste Zeit über erreichbar. Da bleibt kein Raum für die kleinen schönen Freuden.

Die schlechte Nachricht ist: All das kann zu Müdigkeit und Apathie führen – oder im Gegenteil zu erhöhter Reizbarkeit. Im schlimmsten Fall endet das in einer depressiven Verstimmung. Schätzungen zufolge leiden weltweit inzwischen ca. 350 Millionen Menschen unter einer Depression. Laut Weltgesundheitsorganisation sind Depressionen oder affektive Störungen weltweit die zweithäufigste Volkskrankheit. (3) Die gute Nachricht: Wir können Freude lernen! Wie bei vielen Dingen ist es nur eine Sache der Einstellung und der ständigen Wiederholung – bis eine Routine entsteht, die mehr Lebensfreude und Balance mit sich bringt.

Das Glücklichsein lernen: 7 unkomplizierte Rituale für mehr Freude im Alltag

Einfach da sein

Nimm dir regelmäßig Zeit für… nichts. Das ist eine einfache und sehr entspannende Möglichkeit zur Ruhe zu kommen und mal inne zu halten. Lies nicht, höre keine Musik, schalte das Smartphone aus. Sei einfach nur für 10 Minuten da, in völliger Stille. Schließlich ist das Leben der Moment zwischen Vergangenheit und Zukunft – also genau jetzt. So brichst du aus dem Teufelskreis der Aktivitäten aus und schaffst Raum für kleine Freuden.

Augen auf und durch

Versuche, deinen Fokus auf das zu lenken, was in diesem Moment gut und richtig ist: Die Sonne scheint, du atmest ruhig, du bist satt und hast ein Dach über dem Kopf. Du genießt die Sonne, Wärme und Natur. Oder du bist in der Stadt unterwegs und erfreust dich an der schönen Architektur, am urbanen fröhlichen Durcheinander mit seinen Düften und Geräuschen. Achtsam zu sein ist die simpelste und gleichzeitig schwerste Art, sich an den Kleinigkeiten des Alltags zu erfreuen.

Große Aufgaben in viele kleine unterteilen

Viele von uns tendieren dazu, lange To-do-Listen mit vielen, großen Aufgaben zu erstellen. Viele große Aufgaben machen aber Druck. Außerdem bleibt dabei gefühlt keine Zeit übrig, um die alltäglichen Kleinigkeiten zu genießen.

Tipp: Teile eine große Aufgabe in viele kleine Schritte ein und mache nach jedem Schritt eine kurze Pause. In dieser Pause nimm dir bewusst Zeit, um etwas Schönes zu machen – trinke einen leckeren Tee, lies ein paar Seiten deines Lieblingsbuches oder geh mit dem Hund eine Runde Gassi.

Danken, nicht jammern

Jammern und andere Formen des negativen Denkens können in uns sehr fest verankert sein. Oft merken wir nicht mal, dass das berühmtberüchtigte Glas stets halb leer statt halb voll ist. Ein Dankbarkeitsritual schafft hier Abhilfe: Ob du ein Dankbarkeitstagebuch führst, in dem du jeden Tag 5 kleine Dinge notierst, für die du dankbar bist, oder vor dem Schlafengehen die schönen Dinge des Tages aufzählst, bleibt ganz dir überlassen.

Balance ist gut, aber die Liebe darf ruhig überwiegen

Die Mitfreude an der Freude anderer nimmt in der buddhistischen Geistesschulung eine zentrale Stellung ein. Und es funktioniert wirklich: Wenn du nicht konkurrierst und Missgunst lebst, sondern einen Teil deiner Freude und Güte abgibst, wirst du mit einer noch stärkeren Freude erfüllt. Indem du die Welt glücklicher machst, multiplizierst du Freude!

Iss dich freudig

Indem du Fastentage einlegst, entlastest du dich von Überflüssigem und reinigst Körper und Seele – das sorgt für mehr Leichtigkeit. Außerdem kannst du mit bestimmten Lebensmitteln deine Stimmung aktiv beeinflussen. Zum Beispiel mit Gewürzen wie Basilikum (kann depressive Verstimmungen reduzieren) (4) oder Zimt (boostet unsere Hirnleistung) (5).

Die Bio-Gewürzmischung die Stimmungskanone mit Basilikum und Zimt sorgt für gute Laune.

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JOMO statt FOMO

FOMO steht für „Fear of missing out“, also die Angst, etwas zu verpassen. Diese ist besonders für Millennials und die Generation Z typisch. Die Furcht, nicht ständig auf dem Laufenden zu sein, bringt die Gefahr mit sich, das reale Leben zu verpassen – und damit all die wunderschönen Kleinigkeiten, die um uns herum passieren. Die Trendwendung heißt JOMO und steht für „Joy of missing out“ – die Freude, Dinge zu verpassen. Dabei geht es um bewussten Verzicht: Digital Detox, Nein zu übermäßigen Aktivitäten und mehr Zeit für sich. Abschalten und sich an den kleinen Dingen erfreuen kannst du nämlich am besten für dich allein.

(1) https://de.wikipedia.org/wiki/Freude

(2) https://de.wikipedia.org/wiki/Freude#Buddhismus

(3) https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/gesundheitsgefahren/depression.html#:~:text=Sch%C3%A4tzungen%20zufolge%20leiden%20weltweit%20inzwischen,weltweit%20die%20zweith%C3%A4ufigste%20Volkskrankheit%20sein.

(4) Ali SS, Abd El Wahab MG, Ayuob NN, Suliaman M. The antidepressant-like effect of Ocimum basilicum in an animal model of depression. Biotech Histochem. 2017;92(6):390-401. doi:10.1080/10520295.2017.1323276

(5) Paul, Gehirndoping mit Gewürzen. Expert Fachmedien, 2. Auflage, 2020

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