Was hilft gegen Sodbrennen? 3 Hausmittel, die Heartburn lindern

was hilft gegen sodbrennenPlagt dich öfter einmal Sodbrennen nach dem Essen oder nachts? Schuld an den brennenden Schmerzen in der Herzgegend (englisch: Heartburn) ist Magensäure, die aus dem Magen in die Speiseröhre gelangt. Auch Aufstoßen ist eines der Symptome. Doch was hilft gegen Sodbrennen?

Informiere dich hier über Sodbrennen und drei bewährte Hausmittel!

  1. Was sind die Ursachen von Sodbrennen?
  2. Was hilft gegen Sodbrennen? Die 3 besten Hausmittel
  3. Sodbrennen ohne Medikamente vorbeugen

Was sind die Ursachen von Sodbrennen?

Die Liste der Ursachen für Sodbrennen ist lang. Sie reicht von herzhaftem Schlemmen mit fettreicher Nahrung bis zu Mangel an Mineralstoffen. Im Prinzip gibt es jedoch nur einen Auslöser für Sodbrennen:

Der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre erschlafft und lässt mit Magensäure versetzten Speisebrei aufsteigen.

Deshalb heißt der offizielle Ausdruck für Sodbrennen gastroösophageale Refluxkrankheit, kurz GERD vom englischen Gastroesophageal Reflux Disease (1). Neben brennendem Schmerz in der Brustgegend gehören auch Heiserkeit und ein beengendes Gefühl in der Kehle zu den Symptomen von Sodbrennen.

Sodbrennen: Wann zum Arzt?

Gelegentliches Sodbrennen zählt zu den Begleiterscheinungen kulinarischer Freuden und braucht dich nicht zu beunruhigen. Was hilft gegen Sodbrennen, das nur gelegentlich auftritt? Dieses Symptom kannst du mit Hausmitteln gut in den Griff bekommen. Wenn du regelmäßig, öfter als zweimal in der Woche unter Sodbrennen leidest, solltest du jedoch zum Arzt gehen.

In diesem Fall ist die Funktion des unteren Schließmuskels an der Speiseröhre wahrscheinlich ernsthaft gestört. Wenn wir schlucken, entspannt dieser Muskel auf natürliche Weise. Doch zahlreiche Faktoren können dazu führen, dass dieser Muskel außer der Reihe erschlafft.

Das kann beispielsweise eine Folge des Altern seins (2). Aber auch Übergewicht ist häufig mit Sodbrennen verbunden (3). Ein stattlicher Bauch übt Druck auf den Magen und die Speiseröhre aus und behindert so die Arbeit des Schließmuskels. Aus diesem Grund leiden schwangere Frauen ebenfalls häufig unter Sodbrennen (4).

Risikofaktor Genussmittel und Stress

Das Genussmittel Rauchen zählt ebenfalls zu den Faktoren eines Lebensstils, der Sodbrennen fördert (5). Kaffee führt ebenfalls dazu, dass der Schließmuskel nicht mehr richtig arbeitet. Allerdings stellen die Autoren einer 1994 veröffentlichten Studie fest, dass Koffein nicht dafür verantwortlich ist (6). Sie vermuten, dass andere Reizstoffe im Kaffee Sodbrennen auslösen. Ob Alkohol den Reflux fördert, ist ungewiss. Eine Metastudie kam im Jahr 2010 zu keinem eindeutigen Ergebnis (7).

Allerdings kann Stress dazu beitragen, dass Sodbrennen ensteht (8). Natürlich spielt die Ernährung ebenfalls eine wichtige Rolle. Experten empfehlen, bei häufigem Sodbrennen kleinere Mahlzeiten zu verzehren und auf eine große Hauptmahlzeit abends zu verzichten (9).

Ein Mangel an Nährstoffen kann dazu beitragen, Sodbrennen auszulösen. Beispielsweise haben viele Menschen zu wenig Magnesium im Körper, ohne es zu wissen. Dieser Mineralstoff ist jedoch ungemein wichtig für die Funktion von Muskeln (10). Auch Zink gehört zu den Stoffen, ohne den unsere Muskeln nicht richtig funktionieren (11).

Ärzte schlagen Alarm: Sodbrennen eine Volkskrankheit?

Im Deutschen Ärzteblatt erschien im Jahr 2000 ein Artikel über Sodbrennen, der dieses Symptom als neue Volkskrankheit beschreibt (12). Demnach hat sich die Zahl der betroffenen Menschen in den letzten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts verzehnfacht (13). Früher war Sodbrennen ein eher männliches Problem. Mittlerweile leiden genau so viele Frauen an den brennenden Schmerzen in der Herzgegend.

Sodbrennen, was hilft? Diese Frage stellen sich Millionen Menschen hierzulande mehr oder weniger regelmäßig. Kein Wunder, dass du mittlerweile Kautabletten gegen Sodbrennen sogar an Tankstellen rezeptfrei bekommst. Häufiges Sodbrennen solltest du jedoch nicht auf die leichte Schulter nehmen. Es ist mittlerweile belegt, dass es das Risiko für Speiseröhrenkrebs erhöht (14).

Magensäure bekämpfen – sinnvolle Therapie für Sodbrennen?

Allerdings ist fraglich, ob die Standardbehandlung der traditionellen Medizin wirklich für eine Heilung geeignet ist. Sie zielt darauf ab, die Menge oder Bildung von Magensäure zu verringern. Protonenpumpenhemmer ist eines der Medikamente, das bei Sodbrennen häufig verschrieben wird. Auch H2-Antihistaminika (H2-Blocker) werden häufig eingesetzt.

Beide Mittel führen auf unterschiedliche Weise dazu, dass der Magen weniger Säure produziert. Das lindert zwar Schmerzen durch saures Aufstoßen. Doch Magensäure ist ein wichtiger Bestandteil bei der Verdauung. Ihre Hauptaufgabe ist es, Krankheitserreger zu vernichten (15).

Deshalb warnen zahlreiche Wissenschaftler inzwischen davor, Protonenpumpenhemmer langfristig einzunehmen. Sie werden mittlerweile sogar mit einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung gebracht (16). H2-Blocker werden im Allgemeinen gut vertragen und gelten sogar als sicher für Kinder (17).  Allerdings kann es in seltenen Fällen zu epileptischen Anfällen und manischen Episoden kommen (18).

Sodbrennen, was hilft? Die normale Behandlung durch Medikamente doktert nur an dem Symptom von Sodbrennen herum und lindert die Schmerzen. Die eigentliche Ursache, die Funktionsstörung des Schließmuskels, behandeln sie nicht.

Was hilft gegen Sodbrennen? Die 3 besten Hausmittel

Du musst kein Doktor sein, um die Bedeutung von Magensäure zu verstehen. Deshalb solltest du auch mit rezeptfreien Kautabletten eher vorsichtig sein. Folgende Hausmittel lindern das Brennen durch Magensäure ebenfalls zuverlässig, ohne wie Arzneimittel radikal in die natürlichen Körperfunktionen einzugreifen.

Hausmittel Nr. 1: Brühe

Als Hersteller von hochwertiger Brühe sind wir vielleicht nicht ganz objektiv. Dennoch zählen Knochenbrühe und auch Kraftbrühe zu den Hausmitteln, denen du bei Sodbrennen bedenkenlos vertrauen kannst. Flüssigkeit aller Art hilft, die Speiseröhre vom sauren Brei aus dem Magen zu befreien.

Darüber hinaus kann Knochenbrühe Entzündungen lindern. Brühe enthält Glykosaminoglykane – Stoffe aus Knochenmark, die in Lebensmitteln relativ selten vorkommen. Zu den Glykosaminoglykane zählen vor allem drei Substanzen: Hyaluronsäure, Chondritinsulfat und N-Acetyl-Glucosamin.

Dein Körper braucht die Glykosaminoglykane für alle Arten von Gewebe. Sie haben die Fähigkeit, Wasser zu binden und bilden eine Art Schmierfilm (19). Das schützt Magen und Darm vor der Magensäure. In der Speiseröhre helfen diese Substanzen, die Säure zu neutralisieren. Außerdem hemmen diese Stoffe Entzündungen und sind wichtige Bestandteile von zahlreichen Signalwegen zwischen Körperzellen (20).

Darüber hinaus liefert Brühe Mengen von gelöstem Kollagen, das der Körper für die Bildung von Bindegewebe benötigt. Glycin, eine Aminosäure, hilft zudem, entzündliche Prozesse im Schach zu halten (21). Nicht zu vergessen die zahlreichen Mineralstoffe in Brühe: Sie unterstützen die Funktion der Muskeln.

Unser Tipp: Wenn du unter einem akuten Anfall von Sodbrennen leidest, kann dir eine Tasse Brühe helfen. Besonders gut schützt du deine Speiseröhre vor der Magensäure, wenn du zusätzlich saugfähige Kohlenhydrate verzehrst – etwa Zwieback, Knäckebrot oder auch gekochte Kartoffeln. Sie binden ein Zuviel an Magensäure und verschaffen dir so Linderung.

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Hausmittel Nr. 2: Kamillentee

Der gute alte Kamillentee bewährt sich auch bei Sodbrennen. Wie Knochenbrühe spült der Tee die Speiseröhre aus und befreit sie so von saurem Speisebrei. Kamillenblüten enthalten Dutzende von Pflanzenwirkstoffen, unter anderem Terpene und Flavonoide (22). Diese Substanzen können Entzündungen ungemein gut hemmen und Schmerzen lindern (23).

Falls Sodbrennen bei dir Probleme in der Kehle verursacht, lindert Gurgeln mit Kamillentee die Symptome. Bei nächtlichem Sodbrennen hilft dir Kamillentee, rasch wieder zurück in den Schlaf zu finden. Wissenschaftler machen unter anderem das Flavonoid Apigenin dafür verantwortlich, das an den Rezeptoren für Benzodiazepine im Gehirn andockt (24). Das wohl bekannteste Benzodiazepin ist übrigens das Beruhigungsmittel Valium.

Hausmittel Nr. 3: Natron

Natron kann ein Zuviel an Magensäure ebenfalls neutralisieren (25). Bei Sodbrennen löst du einen Teelöffel Backnatron in einem Glas Wasser auf und trinkst die Lösung. Allerdings solltest du Natron nicht regelmäßig einnehmen, denn es kann den Flüssigkeitshaushalt im Körper durcheinander bringen.

Sodbrennen ohne Medikamente vorbeugen

Du weißt, dass du zu Sodbrennen neigst? In diesem Fall empfiehlt es sich, nicht auf die brennenden Schmerzen zu warten. Tatsächlich gibt es einige Maßnahmen, die Sodbrennen verhindern können.

Kaugummi

Einfach, aber wirkungsvoll: Zuckerfreier Kaugummi hilft, Sodbrennen vorzubeugen (26-27). Verantwortlich dafür dürfte die Wirkung von Kaugummi auf die Speichelproduktion sein. Das Kauen führt vor allem in den ersten fünf Minuten dazu, dass im Mund verstärkt Speichel entsteht (28). Das hilft, Anfällen von Sodbrennen vorzubeugen.

Senf

Der gemeine Senf kann die Produktion von Magensäure eindämmen (29). Falls du häufig unter Sodbrennen leidest, solltest du dein Essen öfter einmal mit Senf würzen. Bereits ein Teelöffel genügt, damit der Magen weniger Säure herstellt.

Entspannungsübungen

Stress macht alles schlimmer: Ein entspannter Geist hilft deinem Körper, reibungslos zu funktionieren. Bei Neigung zu Sodbrennen haben sich regelmäßige Entspannungsübungen als hilfreich erwiesen – außerdem fühlst du dich entspannt einfach besser.

Lockere Kleidung

Enge Kleidung drückt auf den Magen und kann dazu führen, dass nach einer üppigen Mahlzeit etwas Speisebrei in die Speiseröhre gedrückt wird. Tu dir deshalb keinen Zwang an und lockere alles, was dich einengt – mach deinen Gürtel weiter oder knöpfe die Hose auf. Falls das im Büro nicht so gut ankommt: Achte auf kaschierende Oberteile!

Erhöhter Oberkörper

Manche Menschen leiden hauptsächlich nachts unter Sodbrennen. In diesem Fall hilft es, die Schwerkraft zu nutzen. Lagere deinen Oberkörper etwas höher: Das hilft, alles Essen in die natürliche Richtung zu bewegen.

Späte Völlerei vermeiden

Fachleute raten, bei Neigung zu Sodbrennen die Hauptmahlzeit nicht abends einzunehmen. Drei Stunden vor deiner Bettzeit solltest du nichts mehr essen.

(1) Clarrett DM, Hachem C. Gastroesophageal Reflux Disease (GERD). Mo Med. 2018 May-Jun;115(3):214-218. PMID: 30228725; PMCID: PMC6140167. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6140167/)

(2) Ferriolli E, Oliveira RB, Matsuda NM, Braga FJ, Dantas RO. Aging, esophageal motility, and gastroesophageal reflux. J Am Geriatr Soc. 1998;46(12):1534-1537. doi:10.1111/j.1532-5415.1998.tb01538.x (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9848814/)

(3) Jacobson BC, Somers SC, Fuchs CS, Kelly CP, Camargo CA Jr. Body-mass index and symptoms of gastroesophageal reflux in women. N Engl J Med. 2006 Jun 1;354(22):2340-8. doi: 10.1056/NEJMoa054391. PMID: 16738270; PMCID: PMC2782772. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2782772/)

(4) Vazquez JC. Heartburn in pregnancy. BMJ Clin Evid. 2015 Sep 8;2015:1411. PMID: 26348641; PMCID: PMC4562453. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4562453/)

(5) Zheng Z, Nordenstedt H, Pedersen NL, Lagergren J, Ye W. Lifestyle factors and risk for symptomatic gastroesophageal reflux in monozygotic twins. Gastroenterology. 2007;132(1):87-95. doi:10.1053/j.gastro.2006.11.019 (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17241862/)

(6) Wendl B, Pfeiffer A, Pehl C, Schmidt T, Kaess H. Effect of decaffeination of coffee or tea on gastro-oesophageal reflux. Aliment Pharmacol Ther. 1994;8(3):283-287. doi:10.1111/j.1365-2036.1994.tb00289.x (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7918922/)

(7) Chen SH, Wang JW, Li YM. Is alcohol consumption associated with gastroesophageal reflux disease? J Zhejiang Univ Sci B. 2010 Jun;11(6):423-8. doi: 10.1631/jzus.B1000013. PMID: 20506572; PMCID: PMC2880354. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2880354/)

(8) Naliboff BD, Mayer M, Fass R, et al. The effect of life stress on symptoms of heartburn. Psychosom Med. 2004;66(3):426-434. doi:10.1097/01.psy.0000124756.37520.84 (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15184707/)

(9) Jarosz M, Taraszewska A. Risk factors for gastroesophageal reflux disease: the role of diet. Prz Gastroenterol. 2014;9(5):297-301. doi:10.5114/pg.2014.46166 (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25396005/)

(10) DiNicolantonio JJ, O’Keefe JH, Wilson W. Subclinical magnesium deficiency: a principal driver of cardiovascular disease and a public health crisis. Open Heart. 2018 Jan 13;5(1):e000668. doi: 10.1136/openhrt-2017-000668. Erratum in: Open Heart. 2018 Apr 5;5(1):e000668corr1. PMID: 29387426; PMCID: PMC5786912. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5786912/)

(11) Van Loan MD, Sutherland B, Lowe NM, Turnlund JR, King JC. The effects of zinc depletion on peak force and total work of knee and shoulder extensor and flexor muscles. Int J Sport Nutr. 1999;9(2):125-135. doi:10.1123/ijsn.9.2.125 (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10362450/)

(12) https://www.aerzteblatt.de/archiv/24475/Volkskrankheit-Sodbrennen-Therapieoptimierung-mit-Protonenpumpenhemmern

(13) el-Serag HB, Sonnenberg A. Opposing time trends of peptic ulcer and reflux disease. Gut. 1998 Sep;43(3):327-33. doi: 10.1136/gut.43.3.327. PMID: 9863476; PMCID: PMC1727258. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1727258/)

(14) Lagergren J, Bergström R, Lindgren A, Nyrén O. Symptomatic gastroesophageal reflux as a risk factor for esophageal adenocarcinoma. N Engl J Med. 1999;340(11):825-831. doi:10.1056/NEJM199903183401101 (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10080844/)

(15) Martinsen TC, Fossmark R, Waldum HL. The Phylogeny and Biological Function of Gastric Juice-Microbiological Consequences of Removing Gastric Acid. Int J Mol Sci. 2019 Nov 29;20(23):6031. doi: 10.3390/ijms20236031. PMID: 31795477; PMCID: PMC6928904. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6928904/)

(16) Abbas MK, Zaidi ARZ, Robert CA, Thiha S, Malik BH. The Safety of Long-term Daily Usage of a Proton Pump Inhibitor: A Literature Review. Cureus. 2019 Sep 4;11(9):e5563. doi: 10.7759/cureus.5563. PMID: 31523592; PMCID: PMC6728776. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6728776/)

(17) Azizollahi HR, Rafeey M. Efficacy of proton pump inhibitors and H2 blocker in the treatment of symptomatic gastroesophageal reflux disease in infants. Korean J Pediatr. 2016 May;59(5):226-30. doi: 10.3345/kjp.2016.59.5.226. Epub 2016 May 31. PMID: 27279887; PMCID: PMC4897158. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4897158/)

(18) von Einsiedel RW, Roesch-Ely D, Diebold K, Sartor K, Mundt C, Bergemann N. H(2)-histamine antagonist (famotidine) induced adverse CNS reactions with long-standing secondary mania and epileptic seizures. Pharmacopsychiatry. 2002;35(4):152-154. doi:10.1055/s-2002-33193 (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12163986/)

(19) Santhosh S, Anandan R, Sini TK, Mathew PT. Protective effect of glucosamine against ibuprofen-induced peptic ulcer in rats. J Gastroenterol Hepatol. 2007;22(6):949-953. doi:10.1111/j.1440-1746.2007.04840.x (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17504261/)

(20) Casale J, Crane JS. Biochemistry, Glycosaminoglycans. [Updated 2020 May 4]. In: StatPearls [Internet]. Treasure Island (FL): StatPearls Publishing; 2020 Jan-. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK544295/)

(21) Zhong Z, Wheeler MD, Li X, et al. L-Glycine: a novel antiinflammatory, immunomodulatory, and cytoprotective agent. Curr Opin Clin Nutr Metab Care. 2003;6(2):229-240. doi:10.1097/00075197-200303000-00013 (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12589194/)

(22) Srivastava JK, Shankar E, Gupta S. Chamomile: A herbal medicine of the past with bright future. Mol Med Rep. 2010 Nov 1;3(6):895-901. doi: 10.3892/mmr.2010.377. PMID: 21132119; PMCID: PMC2995283. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2995283/)

(23) McKay DL, Blumberg JB. A review of the bioactivity and potential health benefits of chamomile tea (Matricaria recutita L.). Phytother Res. 2006;20(7):519-530. doi:10.1002/ptr.1900 (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16628544/)

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(28) Karami-Nogourani M, Kowsari-Isfahan R, Hosseini-Beheshti M. The effect of chewing gum’s flavor on salivary flow rate and pH. Dent Res J (Isfahan). 2011 Dec;8(Suppl 1):S71-5. PMID: 23372599; PMCID: PMC3556288. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3556288/)

(29) Sandhu DS, Fass R. Current Trends in the Management of Gastroesophageal Reflux Disease. Gut Liver. 2018;12(1):7-16. doi:10.5009/gnl16615 (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28427116/)

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