JURA WAGYŪ | Der Bioland-Hof, der die Knochen in unsere Rinderknochenbrühe bringt | Teil 1

wagyū

“Jura Wagyū” heißt der Bioland-Hof, der die Knochen in unsere Knochenbrühe bringt

Wusstet ihr schon, dass wir auch Knochen von Wagyū-Rindern für unsere Knochenbrühe verwenden?

Wagyū ist ursprünglich eine japanische Rinderrasse, die als teuerstes und exklusivstes Rind der Welt gilt.
Das Fett im Fleisch der Rinder durchzieht im Gegensatz zu normalen Hausrindern das Muskelfleisch in feiner Marmorierung.

Warum das so besonders ist und welche Aufwand das bedeutet, erfahrt ihr von Sabine Braun-Hofmann und Peter Hofmann, dem Ehepaar,
das hinter “JURA WAGYU” steckt und mit seinem Herzblut alles dafür tut, dass die Tiere mit dem allergrößten Respekt behandelt werden.
Heute lernt ihr die beiden und den Hof kennen und im zweiten Teil dann auch die wunderschönen Wagyū-Rinder.

Konrad und unser geliebter Hausfotograf Chris haben bei ihrer Reise zu unserer Produktion natürlich auch bei einem unserer Höfen vorbeigeschaut.
Wir wollten den Hofmanns die Gelegenheit geben, euch ihren beeindruckenden Hof und ihre Arbeit nahe zu bringen.

 

Was macht ihr eigentlich genau und wie lange schon?

“Seit 30 Jahren machen wir biologische Landwirtschaft und sind auch genauso lange im Biolandverband. Anfangs hatten wir Milchkuhhaltung und haben dann umgestellt auf Mutterkuhhaltung – das Konventionelle hat für uns nie gepasst. Wir wollten keine Kunstdünger und ähnliches und haben versucht einen anderen Weg zu gehen.
Im Fernsehen haben wir vor knapp 20 Jahren gesehen, dass in Japan die Rinder mit Bier massiert werden und das fanden wir sehr interessant.
Wir haben dann unseren Tierarzt, der auch Japaner ist gefragt, ob das mit der Wagyū-Rinderrasse nicht auch etwas für uns wäre –
schließlich ist unser deutsches Bier deutlich besser als das der Japaner.

Und da unserem Tierarzt ein Familienbesuch bevorstand und er erneut mit der Zucht beginnen wollte, haben wir gesagt, dass wir da auch mitmachen würden. So ist das Ganze dann losgegangen…”

Wagyu Wagyu

Wie hat sich das dann zu heute weiterentwickelt? Was ist das Besondere?

“Mittlerweile haben wir eine stattliche Herde zusammen, wir sind begeistert von der Rasse, die Tiere haben ein super Fleisch, sind sehr ruhig und umgänglich, sehr sanftmütig und im Gegensatz zu den Limousine problemlos vom Verhalten her. Wir sind froh, jetzt eine so entspannte Rasse zu haben. Sie haben ganz tolles, bekömmliches und leckeres Fett ­– deutlich besser als das von vielen anderen Rassen, es ist sehr nussig und somit auch bei unseren Kunden durch den einzigartigen Geschmack sehr beliebt. Eine ganz andere Welt auch dank des Aromas und dem Vorteil, dass es sehr gesund ist durch die hohen Omega3-Fettsäuren. Eine Nische, durch die wir etwas sehr besonderes anbieten können, eine wahre Spezialität.

Die Tiere fühlen sich wohl, auch im Winter und kommen mit dem Klima ideal zurecht bei uns.
Wir haben die Zucht am Anfang nicht so intensiv betrieben, sondern es nebenher laufen lassen. Inzwischen sind es allerdings beinahe reinrassige Tiere und die stellen den Großteil unserer Herde. 
Wir versuchen die Vorteile der Wagyū-Rinder und dem Fleckvieh zu vereinen. Die Wagyū sind zwar etwas kleiner und geben weniger Milch, dafür ist aber die Fleischqualität superb. Das Fleckvieh hat ein höheres Gewicht und mehr Milch, damit die Kälber besser wachsen können. So ist es gesünder für die Tiere, da sie so immer optimal mit Nährstoffen versorgt sind. Wir erreichen durch die 75% Wagyū-und 25% Fleckvieh-Kreuzung eine genauso gute Qualität wie bei reinrassigen Wagyū-Rindern.”

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Wagyu   wagyu

Was sind eure anderen Standbeine neben der Züchtung?

“Neben der Rinderzucht haben wir noch Ferienwohnungen, also bieten wirklich richtigen Urlaub auf einem Bauernhof an. Wir versuchen uns auch neuerdings daran Terra preta, also die „schwarze Erde“ herzustellen. Hierzu nehmen wir alles, was in unserem täglichen Betrieb übrigbleibt, also Futterreste, Pferdemist, Kälbermist, von der Weide die Futterreste und dann zusätzlich Biokohle. Wir erzeugen damit einen wertvollen Dünger für unsere Felder.

Alles für unser neues Projekt, die Trüffelbäume. Das Ziel ist es, einen Trüffelwald anzulegen, auf dem wir den Frankentrüffel aus dem kalkhaltigen Juraboden ziehen können. Erneut eine Nische, so können wir in unserem Wald nicht nur das Holz, sondern auch die Trüffel ernten.

Dann erzeugen wir Energie, ein inzwischen großer Faktor bei uns. Wir nutzen Photovoltaik und produzieren mehr als 760kw Biogas, was rund um die Uhr läuft. Bald werden es sogar 1000kw sein – wir können das also sehr flexibel handhaben und so die Schwankungen im Stromnetz ausgleichen. Wir haben mit der Abwärme mehrere Häuser im Dorf angeschlossen, im Sommer haben wir eine Trocknungsanlage, mit der wir Holz, Körner und Getreide trocknen können. Das ist in manchen Jahren klimatisch bedingt sehr wichtig.

Bei uns ist alles sehr nachhaltig und umweltverträglich produziert – wir geben immer in den Kreislauf zurück
und verwerten wieder. Harmonie zwischen Mensch, Tier und Natur ist unser Bestreben.”

Wagyu   Wagyu

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Den zweiten Teil gibt es ganz bald…

Solange könnt ihr ja mal schauen, wie es in unserer Produktion bei Bio-Kontor 7
aussieht oder eines der leckeren Rezepte aus unserem Blog nachkochen.

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2018-11-08T16:53:34+00:00

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