Reizdarm: Die verborgene Volkskrankheit?

reizdarmDein Darm meldet sich häufig mit Beschwerden wie Blähungen, Durchfall oder Verstopfung? Vielleicht leidest du an einem sogenannten Reizdarm. Hierzulande und weltweit kämpfen Millionen von Menschen mit dem Reizdarmsyndrom. Genaue Zahlen zu ermitteln ist ebenso schwierig wie die Behandlung. Eines steht fest: Ernährung kann helfen.

Hier erfährst du, warum!

Was ist Reizdarm?

Das Reizdarmsyndrom stellt für Arzt und Wissenschaft ein Problem dar: Die Beschwerden lassen sich nicht wegleugnen, aber organische Ursachen sind nicht zu finden (1). Betroffene können jedoch oft kaum noch den Alltag bewältigen: Plötzlich auftretender Durchfall und quälende Bauchschmerzen können ebenso zermürbend wirken wie ein ständiges Völlegefühl oder heftige Blähungen. Manchmal wechseln sich Perioden der Verstopfung mit Durchfall ab.

Weil die Ursachen im Dunkeln liegen, hapert es mit einer genauen Definition. Zum ersten Mal beschrieb der britische Arzt Dr. William Cumming Reizdarm im Jahr 1849 für das London Journal of Medicine (2). Bereits damals stellte er verwundert fest, dass Betroffene häufig an Verstopfung und auch an Durchfall ohne erkennbare Gründe leiden.

Häufige Diagnose, fragwürdige Reizdarm Behandlung

Die schwierige Definition hält Mediziner jedoch nicht davon ab, die Diagnose Reizdarm oft zu stellen. Erleichtert wird dies durch die sogenannten Rom-Kriterien. Ein Gremium von Experten legt in Rom in regelmäßigen Abständen Richtlinien für die Diagnostik fest. Mittlerweile sind wir bei der vierten Version angelangt (3).

Demnach müssen die Symptome bei Reizdarm mindestens einmal pro Woche auftreten und länger als drei Monate lang anhalten. Bauchschmerzen gelten als das häufigste Merkmal, begleitet von verschiedenen Verdauungsbeschwerden.

Ausgehend von der Art des Stuhlgangs unterscheidet man zwischen 3 verschiedenen Typen von Reizdarm (4):

  • Durchfalltyp – weicher bis flüssiger Stuhl, mindestens 3 mal täglich
  • Verstopfungstyp – harter Stuhl, höchstens 3 mal die Woche
  • Mischtyp – Durchfall und Verstopfung abwechselnd

Das Reizdarmsyndrom wird von allen Darmerkrankungen weltweit am häufigsten diagnostiziert (5). Auch hierzulande scheinen die Zahlen so hoch zu sein, dass der Ausdruck verborgene Volkskrankheit nicht übertrieben scheint.

Allerdings weichen die Angaben stark voneinander ab. Das Ärzteblatt spricht von rund 1,1 Millionen Betroffenen in Deutschland, die 2017 eine offizielle Diagnose vom Arzt erhielten (6). Der Barmer Arzt-Report meldet 2019 jedoch, diese Zahl sei nur die Spitze des Eisbergs (7). Demnach leiden vermutlich rund 11 Millionen Deutsche an einem nervösen Darm. Viele würden aus Scham aber nicht zum Arzt gehen.

Fest stehen jedoch zwei Dinge: Betroffen sind weltweit mehr Frauen als Männer (8). Und: Immer mehr junge Menschen leiden am Reizdarmsyndrom. Laut Barmer sind die Zahlen in der Gruppe der 23-bis 27-Jährigen zwischen 2005 und 2017 um 70 Prozent gestiegen. Bedenklich findet die Krankenkasse zudem die gängigen Behandlungsmethoden. Sie zielen nicht auf eine Reizdarm Heilung ab, sondern unterdrücken die Symptome.

Fast 40 Prozent der Patienten mit Reizdarm bekommen demnach Magensäureblocker verordnet. Noch mehr Betroffene, ca. 44 Prozent, bekommen opiodhaltige Schmerzmittel.

Beide Behandlungsmethoden seien problematisch. Tatsächlich scheinen Magensäureblocker, auch Protonpumpenhemmer genannt, die Symptome vorübergehend verbessern zu können (9). Beide Arten von Medikamenten können jedoch schnell in die Abhängigkeit führen (10-11).

Reizdarmsyndrom: Mögliche Ursachen

Weil Reizdarm so häufig vorkommt, beschäftigen sich Forscher auf der ganzen Welt mit diesem Krankheitsbild. Deshalb gibt es ständig neue Erkenntnisse. 2019 veröffentlichten griechische Wissenschaftler eine Studie mit dem Titel: Neue Erkenntnisse über Reizdarmsyndrom (12). Demnach haben ca. 9 von 10 Menschen mit Reizdarm gleichzeitig Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Besonders häufig sind offensichtlich Intoleranzen mit FODMAP und Gluten (13-14).

Auch Infektionen mit Viren, Bakterien oder Parasiten können demnach einen Reizdarm auslösen (15). Besonders gefährlich scheinen der Norovirus, der Parasit Giardia lamblia und das Bakterium Campylobacter jejuni zu sein (16). Offensichtlich können sie noch Jahre nach der eigentlichen Infektion das Reizdarmsyndrom verursachen.

Autoimmunerkrankungen oder ein labiles Immunsystem kommen ebenfalls als Ursachen in Frage. Dabei verliert das Immunsystem sein Gleichgewicht. Es erscheint logisch, dass sich das nicht nur bei der Autoimmunkrankheit Zöliakie auf den Darm auswirken kann: Rund 70 Prozent des Immunsystems sind um das Verdauungssystem herum angesiedelt (17). Bei vielen Patienten mit Reizdarm ist das Immunsystem in der Darmschleimhaut besonders aktiv (18).

Außerdem scheint die Darmwand bei ihnen besonders durchlässig zu sein (19). Die sogenannten Tight Junctions funktionieren nicht mehr so gut (20). Das sind Proteine, die die einzelnen Zellen der Darmwand wie ein festes Nähgarn zusammenhalten. Tight junctions bewirken, dass alle Substanzen nur mit Hilfe von speziellen Transportproteinen die Darmwand überwinden können.

Eine weitere mögliche Ursache sind Probleme mit dem Botenstoff Serotonin (21). Dieser auch als Glückshormon bekannte Signalstoff hat eine zusammenziehende Wirkung und ist wichtig für die Bewegungen der Darmmuskeln. Als weitere mögliche Ursachen sind zudem Probleme mit dem Botenstoff GABA, Vererbung sowie eine fehlerhafter Gallenstoffwechsel im Gespräch (22-24).

Kopf und Bauch: Immer verbunden

Nicht zu vergessen die Psyche: Zwischen dem Gehirn und dem Verdauungssystem gibt es direkte und indirekte Nervenverbindungen. Beide Systeme beeinflussen sich ständig gegenseitig (25). Depressionen und Angstzustände gehören bei 3 von 4 Reizdarm-Patienten zum Alltag (26).

Allerdings stellt sich hier häufig die Frage: Wer kam zuerst, die Henne oder das Ei? Einige Menschen leiden zuerst an psychischen Problemen, bevor sie die Diagnose Reizdarmsyndrom bekommen (27). Doch auch umgekehrte Fälle sind bekannt.

In diesem Zusammenhang kommt auch die Darmflora ins Spiel (28). Sie beeinflusst die Psyche und vice versa (29). Zudem ziehen Verdauungsbeschwerden wie Durchfall das Mikrobiom im Darm in Mitleidenschaft. Beispielsweise hast sich gezeigt, dass Menschen mit Reizdarm weniger Arten von Darmbakterien haben als gesunde Personen (30).

Reizdarmsyndrom: Was hilft wirklich?

Wenn dich Bauchkrämpfe quälen, spricht nichts gegen Erleichterung in Form einer Schmerztablette. Auch der gelegentliche Einsatz von Protonenpumpenhemmern bei Durchfall scheint vertretbar. Doch als ständige Behandlung von Reizdarm muten Schmerzmittel und Magensäureblocker an wie das Herumdoktern an Symptomen. Zudem haben alle Schmerzmedikamente Nebenwirkungen, auch rezeptfreie Versionen wie Ibuprofen und Paracetamol.

Doch was hilft beim Reizdarmsyndrom wirklich? Wir können dir nur raten, bei häufigen Verdauungsproblemen natürliche, risikofreie Methoden auszuprobieren, beispielsweise bei der Ernährung. Bevor du verschiedene Lebensmittel von deinem Speiseplan streichst, solltest du dich um eine Diagnose von Nahrungsmittelunverträglichkeiten bemühen. Danach kannst du zielgerichtet eine Ernährungsumstellung durchführen.

FODMAP und Gluten

Aussichtsreich erscheint eine FODMAP-arme Diät oder der Verzicht auf Gluten (31-32). FODMAP stehen für bestimmte Arten von Kohlenhydraten, die oft Nahrungsmittelunverträglichkeiten auslösen. Gluten ist das Klebereiweiß in Weizen, das auch für Zöliakie verantwortlich ist. Allerdings musst du die Ernährung vermutlich mehrere Wochen lang umstellen, bevor sich die volle Wirkung entfaltet.

Wichtig ist auch die Pflege der Darmflora. Fermentierte Lebensmittel wie nicht pasteurisierter Joghurt, Kefir, Kombucha oder Miso führen deinem Verdauungssystem nützliche Darmbakterien zu. Du kannst auch mit Kapseln Probiotika zu dir nehmen.

Ebenso bedeutend sind übrigens die sogenannten Präbiotika, die Ballaststoffe in der Nahrung. Sie wirken ausgleichend auf den Blutzuckerspiegel, regen die Darmmuskeln an und liefern Nahrung für Darmbakterien. Zudem hat sich gezeigt, dass eine ballaststoffreiche Ernährung das Immunsystem stärkt (33).

Kollagen schützt und stärkt die Darmwand

An diesem Punkt möchten wir dir auch unsere Knochenbrühe und unser natürliches Kollagenpulver als Reizdarm Hausmittel ans Herz legen. Sie enthält einen wahren Schatz an Aminosäuren, unter anderem reichlich Kollagenpeptide. Diese Nährstoffe schützen die Darmschleimhaut und fördern die Verdauung.

Außerdem helfen sie dem Verdauungssystem, wichtige Botenstoffe und Immunkörper zu bilden (34). Glycin, eine Aminosäure in Kollagen, hemmt Entzündungen und wirkt ausgleichend auf das Immunsystem (35). Zudem stärken Aminosäuren die Darmflora (36).

Das wiederum wirkt sich günstig auf die Psyche aus. Bei der Behandlung eines Reizdarms solltest du deine Stimmung nicht vergessen. Stress vermeiden heißt die Devise. Entspannen lässt sich problemlos lernen. Im Internet findest du heutzutage eine große Vielfalt an geführten Meditationen, beruhigender Musik und inspirierenden Texten.

Falls du stark unter Depressionen oder Angstzuständen leidest, kann dir auch eine Psychotherapie helfen. Kognitive Verhaltenstherapie, Hypnose und achtsamkeitsbasierte Psychotherapieverfahren haben sich als besonders hilfreich erwiesen (37).

Hinweis: Dieser Artikel  dient nur der Information und ersetzt keinen Besuch beim Arzt. Für eine korrekte Diagnose und Therapie wende dich bitte an einen Arzt.

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Fazit: Es gibt immer Alternativen

Wenn die Wissenschaft nicht weiter weiß, fängt das Abenteuer an: Dieser Satz trifft auf die aktuelle Situation beim Reizdarmsyndrom zu. Weltweit und hierzulande müssen viele Millionen Menschen im Alltag mit einem Reizdarm zurechtkommen. Doch die Ursachen dieses Krankheitsbilds sind nach wie vor nicht geklärt.

Deshalb fällt vielen Ärzten als Therapie nur ein, Schmerzmittel und Protonenpumpenhemmer zu verschreiben. Doch das sind Medikamente mit Nebenwirkungen. Deshalb bleibt dir oft nur der Selbstversuch, um deine Symptome zu lindern.

Mit der Ernährung kannst du viel für dein Verdauungssystem tun, beispielsweise mit Knochenbrühe und Kollagenpulver. Reichlich Ballaststoffe und der Verzicht auf reizende Lebensmittel sind ebenfalls ein erfolgversprechender Ansatz. Zudem solltest du die Psyche nicht vergessen. Dein Darm schätzt es, wenn du jederzeit entspannt bleibst.

(1) Weaver KR, Melkus GD, Henderson WA. Irritable Bowel Syndrome. Am J Nurs. 2017 Jun;117(6):48-55. doi: 10.1097/01.NAJ.0000520253.57459.01. PMID: 28541989; PMCID: PMC5453305. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5453305/)

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Geschrieben von

Kornelia C. Rebel

Wir sind, was wir essen: Unsere Autorin Kornelia glaubt, dass unsere Ernährung die Grundlage für ein glückliches Leben bildet. Ebenso wichtig findet sie Nahrung für den Geist und die Seele. Ihre Erfahrungen, unter anderem mit Ess-Störungen, hat unsere Redakteurin bereits in drei Kochbüchern beeschrieben, die Edouard Cointreau mit dem Gourmand World Cookbook Awards ausgezeichnet hat. Neueste Erkenntnisse der Wissenschaft stellt sie für Brox leicht verständlich dar. Besonders am Herzen liegt ihr dabei, eine positive Einstellung zur menschlichen Existenz zu vermitteln.
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