Kollagen und seine Inhaltsstoffe sind für ihre positiven Wirkungen auf den Körper immer bekannter geworden. Vor allem die Aminosäuren wie etwa Glycin rücken immer mehr in den Fokus der Forschung. Du möchtest Kollagen zu dir nehmen und so deine Gesundheit unterstützen und fragst dich nun, zu welchem Produkt du am besten greifen solltest und welches das beste Kollagen ist? In diesem Artikel liest du mehr zu:

  1. Kollagen und Qualität – Darauf solltest du achten
  2. Qualität: Das beste Kollagen
  3. Das beste Kollagen: ohne Zusatzstoffe

1. Kollagen und Qualität – Darauf solltest du achten

Die Frage nach dem besten Kollagen lässt sich eigentlich recht einfach beantworten: Die Quelle, woher das Kollagen kommt, spielt eine gewaltige Rolle. Kollagen stammt von Tieren, pflanzliches Kollagen gibt es daher nicht. Das Kollagen kommt also aus Knochen, Knorpeln, Sehnen oder Bändern von Tieren. Aber Kollagen ist nicht gleich Kollagen. Stammen die Tiere aus konventioneller Massentierhaltung, so hast du in der Regel ein minderwertiges Kollagen-Produkt vor dir. Wichtig ist, dass die Tiere ihr Leben nicht eingesperrt ohne Tageslicht und Bewegungsfreiheit fristen mussten – für dich und deine Gesundheit, aber auch aus ethischen Gründen gleichermaßen. Denn über unser Essen nehmen wir wichtige Nährstoffe in uns auf. Gleichzeitig aber auch die weniger guten Inhaltsstoffe, die enthalten sein können. Daher sollten wir unbedingt auf die Qualität der Zutaten achten. Minderwertige Produkte enthalten selbstverständlich auch nur einen minderwertigen Gesundheitswert. 

Was Kollagen eigentlich genau ist, erfährst du im Artikel Was ist Kollagen (Collagen), woraus besteht es?

Worauf du bei der Qualität deines Kollagens beim Kauf achten solltest? Das zeigen wir dir hier:

Kollagen von Rindern

Eine häufige Quelle für Kollagen (neben Schwein) ist das Rind. Achte beim Kauf darauf, dass die Rinder aus einer artgerechten Bio-Haltung stammen. Besonders solltest du auf das Stichwort Weidehaltung achten. Denn es ist enorm wichtig, dass die Rinder artgerecht mit Gras, anstelle von Mais oder Getreide gefüttert wurden. Rindermägen sind nämlich nicht auf die Verdauung von Mais und Getreide ausgelegt. Dementsprechend sind diese Tiere mit Vitaminen und Nährstoffen, aber auch mit wichtigen Aminosäuren unterversorgt, kurzum: Sie sind fehlernährt. Dennoch wird in der konventionellen Landwirtschaft häufig mit Mais gefüttert, da Weideland rar und teuer ist. Darunter leidet die Gesundheit der Tiere und schlussßendlich auch die der Verbraucher. Denn wenn nicht ausreichend Aminosäuren in dem Kollagen-Produkt enthalten sind, können sie natürlich auch nicht in deinen Körper übergehen. Achte also unbedingt darauf, dass Knochen, Sehen, Bänder und Knorpel von artgerecht gehaltenen Tieren für dein Kollagen verwendet wurden. Nur so kannst du sicher sein, ein vollwertiges Produkt gekauft zu haben.

Kollagen von Geflügel

Vor allem Hühnerfüße und auch -hälse eigenen sich hervorragend als Kollagen-Quelle. Beim Kauf von Geflügel verhält es sich ganz ähnlich wie beim Thema Rind. Auch hier greifst du bestenfalls zu Freilandhühnern aus Biolandwirtschaft. Die Vorteile liegen auf der Hand: Das Futter muss zu 95 % aus ökologischem Anbau stammen und diese Hühner dürfen mit maximal 0,9 % gentechnisch veränderter Substanzen gefüttert werden. Pestizide und Kunstdünger haben in dem Boden, auf dem die Bio-Hühner gehalten werden, nichts zu suchen. So wird auch dein Kollagen am Ende weitestgehend frei von diesen Stoffen sein. 

Kollagen aus dem Meer

Auch marines Kollagen wird immer beliebter. Greife hierbei zu Fischen, die aus nachhaltigem Wildfang stammen. Denn Zuchtfische werden meist in sogenannten Aquakulturen gehalten. Hier schwimmen sie auf engstem Raum in Toxinen und Fäkalien – Dinge, die du sicherlich nicht in deinem Kollagen wiederfinden möchtest. Denn diese Fische leiden häufig unter Krankheiten und Parasitenbefall. Daher bekommen sie präventiv Antibiotika gefüttert. Auch die Umweltbelastung ist enorm: Hin und wieder entkommen einige der Zuchtfische in die umliegenden Küstengebiete, dringen in fremde Ökosysteme ein und stecken hier die wild lebenden Fische an.

Wie bereits erwähnt, gibt es kein veganes Kollagen aus Pflanzen. Das stellt die Naturkosmetik vor Herausforderungen, denn sie sollte frei von tierischen Inhaltsstoffen sein. Gleichzeitig ist Kollagen bekannt für seine gute Anti-Aging-Wirkung und wird von KonsumentInnen gerne benutzt. Eine Möglichkeit stellen hier Quallen dar. Da Quallen nämlich kein Nervensystem haben, wird vermutet, dass sie schmerzfrei sind und gelten so auch in Naturkosmetik als vertretbare Quelle für Kollagen. Du erkennst diese Produkte an der Kennzeichnung „marines Collagen“ oder auch „ozeanisches Collagen“. 

Du siehst also: Beim Kauf deines Kollagens solltest du unbedingt auf die Herkunft achten. Denn die bestimmt einerseits die Qualität des Kollagens. Daneben kommen andererseits auch ethische und ökologische Gründe zum Tragen, die wir nicht ignorieren sollten.

Mehr dazu erfährst du auch im Artikel Kollagen ganz praktisch: wo kaufen, wie aufnehmen und wie dosieren?

2. Qualität: Das beste Kollagen

Das beste Kollagen für unseren Körper ist vermutlich das weitestgehend unverarbeitete Protein. Allerdings kauen wohl die wenigsten von uns gerne auf zähen Sehen und Bändern herum, nagen Hühnerfüße ab oder haben harte Knochen zwischen den Zähnen. Dennoch würde dieses Kollagen  den Körper vollkommen unbehandelt erreichen. Als Alternative bietet sich eine gute Knochenbrühe an. Das Kollagen, welches sich beim langsamen Garvorgang aus den Knochen löst, bildet eine schön wacklige Gelatine, die für unseren Darm besonders gut resorbierbar ist.

Wem das Brühe Kochen zu umständlich und zeitaufwendig ist, der greift am besten zu einer hochwertigen Brühe aus dem Handel.

Daneben gibt es als Alternative auch enzymatisch aufgespaltenes Kollagen-Hydrolysat. Diese Enzyme erleichtern dem Magen nämlich die Arbeit und übernehmen quasi seine Aufgabe: Sie brechen die Proteine in kleinere Aminosäureketten auf und machen sie so leichter verdaulich. Am Ende entsteht ein wasserlösliches Pulver, welches wir sehr einfach und bequem etwa im morgendlichen Kaffee, Smoothies oder auch Suppen zu uns nehmen können. Der Vorgang dieser enzymatischen Behandlung ist zudem recht schonend im Vergleich zu anderen Verfahren, die auf Hitze und den pH-Wert (also die Verwendung von Säure) zurückgreifen.

3. Das beste Kollagen: ohne Zusatzstoffe

Hochwertiges Kollagen-Hydrolysat kommt im allerbesten Fall ohne Zusatzstoffe aus. Achte beim Kauf deiner Kollagen-Produkte darauf, dass keine Stoffe wie Soja-Lecithin, Süß- oder Aromastoffe zugesetzt sind. Einige Hersteller setzen nämlich auf diese Zusatzstoffe, um das Kollagen-Produkt geschmacklich aufzuwerten oder auch die Wasserlöslichkeit zu verbessern. Nötig sind sie aber in keinem Fall. Ein hochwertiges Kollagen-Produkt ist geschmacksneutral und lässt sich somit vielseitig in verschiedenen Speisen und Getränken einsetzen. Tritt ein unangenehmer Geschmack oder Geruch auf, ist das ein Zeichen dafür, dass das Kollagen nicht schonend aufbereitet wurde und du solltest besser die Finger davon lassen. Ein weiterer Nachteil vieler künstlicher Zusatzstoffe ist, dass mögliche langfristige Effekte auf den Körper zum Teil nicht geklärt sind. Sollten dennoch Aromen verwendet werden, sind natürliche Aromen besser als synthetische. Meist spricht das aber für eine geringere Qualität des Kollagen-Produktes. Hinzu kommt, dass sich Süßstoffe auf den pH-Wert einer Flüssigkeit auswirken, was auch Effekt auf die Aminosäuren im Kollagen haben kann. Oftmals ist auch Zucker zu Kollagen-Produkten zugesetzt, worum du auch einen großen Bogen machen solltest. Zucker regt im Gehirn die gleichen Areale an wie Alkohol oder Nikotin. Zudem lässt er den Blutzucker rasch ansteigen, liefert aber daneben keine weiteren Nährstoffe. Durch einen übermäßigen Zuckerkonsum werden außerdem chronische Krankheiten begünstigt.

Übrigens: Du kannst den Hersteller deiner Produkte in der Regel kontaktieren und die Fragen stellen, die dir wichtig sind. Denn der Hersteller kennt sein Produkt natürlich am besten. So kannst du häufig am besten klären, was du wissen möchtest, wenn Etiketten und Verpackungen keine umfassenden Informationen liefern. Nachfragen lohnt sich in diesem Fall definitiv. So kannst du das für dich beste Kollagen finden. 

 

Weiterführende Informationen findest du in unserem ausführlichen Kollagen-Leitartikel: https://bonebrox.com/kollagen/

 

 

Quellen:

http://gesundheits-trends.info/kollagen-qualitaet-was-macht-gutes-kollagen-aus/

Ariane Resnick – Superfood Knochenbrühe

 

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