Leaky Gut Syndrom und Ernährung: Was isst du am besten bei durchlässigem Darm?

leaky gut syndrom ernährungDu fühlst dich nicht mehr fit und ständig müde? Dein Darm könnte die Ursache sein. Die richtige Ernährung bei Leaky Gut Syndrom ist ein Thema, das heutzutage viele betrifft. Allerdings können manche Mediziner den Begriff Leaky Gut nicht ausstehen. Sie sehen ihn als ein Schlagwort, mit dem viele Personen getäuscht werden. Ihr finsterer Verdacht: Das Ziel von Berichten über Leaky Gut Syndrom ist, Nahrungsergänzungsmittel zu verkaufen.

Wie sieht das in der Praxis aus? Gibt es das Syndrom? Kannst du eine gestörte Darmbarriere stärken? Hier findest du Antworten.

  1. Leaky Gut Syndrom und Ernährung: Versuch einer Definition
  2. Ernährung und Leaky Gut Syndrom: Die Hauptpunkte
  3. Rezepte für Leaky Gut Syndrom Ernährung

Leaky Gut Syndrom und Ernährung: Versuch einer Definition

Eines vorneweg: Mit der richtigen Ernährung bei Leaky Gut Syndrom lassen sich die Symptome lindern (1). Im Mittelpunkt steht dabei, die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Das geschieht unter anderem durch die Vermeidung irritierender Lebensmittel, Probiotika und gegebenenfalls durch eine ketogene Diät.

Wenn wir über Ernährung bei Leaky Gut Syndrom sprechen, stellt sich die Frage:

Was ist ein Leaky Gut eigentlich genau?

Leider gibt es darauf keine eindeutige Antwort. Der menschliche Körper ist ein Wunderwerk der Natur. Auf der Ebene der Zellen spielen sich ständig hochkomplizierte Prozesse ab. Wissenschaftler geben zu, dass sie noch viel zu erforschen haben. Das trifft auch auf das sogenannte Leaky Gut Syndrom (engl.: leaky gut – undichter oder löchriger Darm).

Oft wird dieses Syndrom als Löcher in der Darmwand beschrieben. Doch das ist stark vereinfacht und trifft auf die Mechanismen der Verdauung einfach nicht zu. Die Oberfläche des Darms ist mit rund 200 Quadratmetern ungemein groß (2). Das Mikrobiom, auch als Flora des Darms bekannt, überzieht diese Oberfläche. Ziel der Darmschleimhaut und der Darmwand ist es, durchlässig zu sein. Schließlich müssen Nährstoffe aus dem Darm in die Blutbahn gelangen.

Mediziner sprechen deshalb lieber von der ‚intestinal permeability’, der Durchlässigkeit des Darms (3). Sogenannte ‚tight junctions’, enge Übergänge, lassen Nährstoffe durch komplizierte Transportwege passieren. Funktionieren diese Übergänge nicht mehr richtig, können Bakterien und Schadstoffe passieren. Es kommt zu chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Crohn’s Disease, Zöliakie oder ulcerative Colitis (4-5).

Was der Begriff Leaky Gut Syndrom genau bedeutet, können wir bisher nur umreißen. Zu wenig ist darüber bekannt, wie die Darmbarriere im Detail funktioniert. Erst 1993 entdeckten Wissenschaftler Zonulin, eine Sammelbezeichnung für eine Gruppe von Proteinen (6). Ist das empfindliche Gleichgewicht der Darmbarriere gestört, stellt der Körper verstärkt Zonulin her. Deshalb gilt die Menge von Zonulin im Stuhl und im Blutserum als ein wichtiger Biomarker für die Gesundheit der Darmschleimhaut (7).

Ernährung bei Leaky Gut Syndrom zielt immer darauf ab, Reizstoffe für den Darm zu vermeiden. Bisher wissen wir, dass eine gestörte Darmbarriere das Immunsystem alarmiert (8). Es schüttet entzündungsfördernde Signalstoffe aus und verursacht durch fehlgeleitete Aktivität chronisch-entzündliche Darmerkrankungen. Deshalb gilt Leaky Gut Syndrom als eine Hauptursache für Autoimmunerkrankungen aller Art, von ulcerativer Colitis bis multiple Sklerose(9).

Folgende Symptome treten bei Leak Gut Syndrom häufig auf:

  • Unverträglichkeiten von Lebensmittel
  • Blähungen und Verdauungsprobleme aller Art
  • Ständige Müdigkeit
  • Hautprobleme

Wir denken: Es spielt keine Rolle, ob der Begriff leaky gut Sinn macht. Wichtig ist, dass die richtige Ernährung bei Leaky Gut Syndrom die Symptome verbessern kann (10).

Ernährung und Leaky Gut Syndrom: Die Hauptpunkte

Weil das Leaky Gut Syndrom bisher nicht offiziell anerkannt ist, gibt es auch keine richtungsweisende Ernährung dafür. Das hat Heilpraktiker und weltoffene Ärzte jedoch nicht daran gehindert, zahlreiche Informationen zu sammeln und zu veröffentlichen. Allerdings bitten wir dich, die folgenden Hinweise nicht als Heilversprechen zu deuten. Bei Verdacht auf Leaky Gut Syndrom bitte halte mit dem Arzt deines Vertrauens Rücksprache und lass dich beraten.

Bisher gibt es für Ernährung bei Leaky Gut Syndrom nur Tipps, die auf Erfahrungen beruhen. Der wissenschaftliche Beweis steht noch aus – obwohl sich Forscher mit einzelnen Aspekten der folgenden Informationen durchaus befasst haben.

Ernährung bei Leaky-Gut-Syndrom, kurz und knapp:

Folgende Lebensmittel solltest du bei einem löchrigen Darm vermeiden:

  1. Gluten: Gluten enthält Gliadin, ein Gruppe von Proteinen. Sie führen dazu, dass der Darm mehr Zonulin herstellt und so die Darmbarriere schwächt (11).
  2. Zucker und einfache Kohlenhydrate wie weißes Mehl und weißer Reis: Diese Kohlenhydrate fördern das Wachstum bestimmter Bakterienarten und führen so zu einem Ungleichgewicht in der Darmflora (12). Das erhöht die Durchlässigkeit der Darmbarriere.
  3. Industriell verarbeitete Lebensmittel mit chemischen Zusätzen: Es gilt als erwiesen, dass zahlreiche Chemikalien die Durchlässigkeit der Darmbarriere erhöhen können (13).
  4. Fast Food und frittierte Lebensmittel: Ungesundes Fett im Übermaß wirkt sich ebenfalls negativ auf das Mikrobiom des Darms auf (14).

Start mit Darmsanierung oder Fastenkur

Idealerweise beginnst du die Umstellung auf eine Leaky Gut-freundliche Ernährung mit einer Darmsanierung. Die Darmsanierung reinigt den Darm und ist eine gute Grundlage, um die Darmflora anschließend mit Probiotika wieder aufzubauen. Auch eine kurze Fastenkur ist ein perfekter Auftakt, um deine Ernährung mit Leaky Gut Syndrom umzustellen. Bereits nach 12 Stunden Fasten beginnt im Körper die Ketose: Der Stoffwechsel formt Fettsäuren aus den körpereigenen Depots zu Ketonkörpern um. Dieser Vorgang hemmt Entzündungen (15-16).

Ketogene Ernährung verbessert die Darmflora

Aus diesem Grund empfehlen manche Experten bei Leaky Gut Syndrom eine ketogene Ernährung. Eine ketogene Ernährung kann die Entzündungen im ganzen Körper bekämpfen und die Darmflora verbessern (17). Außerdem scheint sich eine ketogene Ernährung mit einem Minimum an Kohlenhydraten positiv auf die Darmflora auszuwirken und entzündungsfördernde Signalstoffe zu verringern – obwohl sie normalerweise mit reichlich Fett verbunden ist (18).

Allerdings ist ketogene Ernährung nicht für alle Menschen geeignet. Vegetarier und Veganer tun sich in der Regel sehr schwer damit, Kohlenhydrate stark zu begrenzen.

Wichtig bei Leaky Gut Syndrom: Proteine

Aminosäuren, die Bausteine von Proteinen, können helfen, die Durchlässigkeit der Darmbarriere wieder herzustellen. Besonders effektiv scheint dabei die Aminosäure Glycin zu sein. Diese ist beispielsweise in Knochenbrühe reichlich vorhanden (19). Die Aminosäure L-Glutamin scheint ähnlich zu wirken (20).

Das Immunsystem braucht ein gutes Angebot an verschiedenen Aminosäuren, beispielsweise Arginin, um gut zu funktionieren (21). Alle Immunzellen bestehen aus Proteinen. Auch Enzyme bildet dein Körper aus Proteinen. Sie sind wichtig für das komplizierte Zusammenspiel von enzymatischen Prozessen und Darmbakterien (22).

Nahrung für das Mikrobiom: Faserstoffe

Ballaststoffe bilden als Präbiotika ebenfalls einen Teil der Leaky Gut Syndrom-freundlichen Ernährung. Unverdauliche, komplexe Kohlenhydrate erfüllen mehrere Funktionen im menschlichen Darm. Sogenannte wasserlösliche Faserstoffe formen eine Art Gel. Es schützt die Darmwand, bevor Darmbakterien das Gel im Dickdarm fermentieren und als Energiequelle nutzen (23).

Andere Faserstoffe dagegen passieren den Darm weitgehend unbehelligt. Darmbakterien können sie nur schwer verdauen. Allerdings liefern sie Volumen und regen auf diese Weise die Bewegung der Darmmuskeln an (24).

Übrigens zeichnen sich alle Pilze, auch Vitalpilze, durch einen hohen Gehalt an Ballaststoffen aus. Zudem stärken sie das Immunsystem. Pilze aller Art darfst du also mit Leaky Gut Syndrom genießen.

Hinweis in eigener Sache: Viele unserer Gewürzmischungen und manche Brühen enthalten Vitalpilze.

ernährung leaky gut

Probiotika: Fermentierte Lebensmittel

Neben dem Verzehr von reichlich Ballaststoffen bei der Leaky Gut Ernährung empfiehlt es sich auch, mit Probiotika die Darmflora zu stärken (25). Fermentierte Lebensmittel liefern dir nützliche Darmbakterien, die dein Körper leicht verwerten kann. Kombucha, nicht pasteurisiertes Sauerkraut und fermentierte Milchprodukte wie Joghurt und Kefir sowie Gemüse aller Art enthalten nützliche Bakterien, die deinem Darm zugute kommen.

Kitzlige Frage: Milch und Milchprodukte – Ja oder Nein?

Laktose-Unverträglichkeit ist heute weit verbreitet. Deshalb empfehlen manche Experten grundsätzlich, bei Ernährung mit Leaky Gut Syndrom auf Milch und Milchprodukte wie Käse zu verzichten. Manche Menschen halten es auch für erwiesen, dass Milchprodukte Entzündungen fördern oder Verdauungsbeschwerden verstärken.

Allerdings gibt es keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass Milch tatsächlich entzündliche Prozesse im Körper auslöst. Ganz im Gegenteil: Eine Review von wissenschaftlichen Studien kam im Jahr 2019 zu dem Schluss, dass Milchprodukte Entzündungen eher hemmen (26). Vermutlich kannst du selbst am besten beurteilen, ob du Milch verträgst oder nicht.

Selbsttest auf Unverträglichkeit von Laktose

Im Zweifelsfall kannst du probieren, mehrere Wochen lang komplett auf Milchprodukte zu verzichten und dann an einem Tag viel Milch zu trinken oder Käse zu essen. Dieser Selbsttest sollte dir zeigen, ob sich beim Verzehr von Milch Verdauungsprobleme einstellen.

Nicht vergessen: Gesunde Fettsäuren

Bei Fett in der Ernährung mit Leaky Gut Syndrom kommt es in erster Linie auf die Qualität an. Omega-3-Fettsäuren sind ideal, um Entzündungen zu hemmen und die Darmflora zu verbessern (27-28). Fetter Fisch wie Makrele oder Hering kann also öfter auf deinem Speiseplan stehen.

Unser Tipp: Kleine Fische mit hohem Fettanteil wie Sardinen oder Heringe sind eine bessere Quelle als Fische, die sich höher in der Essenspyramide befinden. Bei ihnen besteht eine geringere Gefahr, dass sich Schwermetalle wie Quecksilber in ihnen anreichern.

Auch die Salze der Buttersäure, Butyrate, sind eine wichtige Substanz für die Darmbarriere. Sie kann sogar helfen, die sogenannten engen Durchgänge wiederherzustellen (29). Darmbakterien wandeln Fett von Butter in Butyrate um. Da Butter kaum Milcheiweiß und keine Laktose enthält, können auch Menschen mit Laktose Unverträglichkeit Butter verzehren. Butter kannst du also gerne bei der Leaky Gut Syndrom Ernährung verwenden.

Kokosnussöl scheint ebenfalls eine gute Wahl bei den Fetten zu sein. Die gesättigten Fettsäuren der Kokosnuss können Entzündungen hemmen und die Darmflora günstig beeinflussen (30). Zudem ist Kokosnussöl für Veganer eine gute Option.

Rezepte für Leaky Gut Syndrom Ernährung

Einfach, aber köstlich: Aromabutter ist der perfekte Brotaufstrich bei Leaky Gut Ernährung. Mittlerweile findest du glutenfreies Brot fast in jedem Supermarkt. Bestrichen mit aromatisierter Butter hast du einen sündhaft sinnlichen Snack, der dir die Beschränkungen deiner Ernährungsweise erleichtert. Im Prinzip kannst du Butter mit unendlich vielen Aromen würzen, beispielsweise auch mit thailändischer Currypaste oder mit pürierten Früchten und Honig.

Tipp: Unsere Gewürzmischungen passen zu allen Butterrezepten. Bei Leaky Gut Syndrom empfehlen wir besonders unsere Mischung „Der Bauchflüsterer“. Er unterstützt die Darmschleimhaut unter anderem mit dem Vitalpilz Igelstachelbart.

Hier sind ein paar Vorschläge, um aromatisierte Butter herzustellen. Die Butter muss weich sein. Ansonsten lässt sie sich nicht gut vermischen.

Mit den folgenden Zutaten kannst du 150 g Butter zu einem leckeren Brotaufstrich aufpeppen:

Knoblauchbutter

  • 5 große Knoblauchzehen
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • Salz und Pfeffer

Knoblauchzehen schälen und durchpressen, Petersilie fein hacken. Zutaten mit der Butter vermischen und abschmecken.

Sardellenbutter

  • 2 Gläser Sardellen (Abtropfgewicht pro Glas 50 g)
  • 1 frische Chilischote
  • Salz und Pfeffer

Sardellen abtropfen lassen, frische Chilischote grob zerkleinern. Falls du die Sardellenbutter nicht scharf magst, entfernst du die Samen. Beide Zutaten in einem Mixer fein zerkleinern. Mit der Butter mischen und würzen.

Zitronenbutter

  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Bund Thymian
  • Salz und Pfeffer

Die Zitrone heiß abwaschen und die Schale fein reiben. Die Thymianblätter abzupfen. Butter mit den Zutaten vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fazit: Ernährung bei Leaky Gut Syndrom umstellen

Leaky Gut Syndrom ist ein Krankheitsbild, das Menschen immer häufiger bei sich selbst feststellen – obwohl traditionelle Mediziner die Existenz dieses Syndroms nicht wahrhaben wollen. Fest steht, dass eine gestörte Darmbarriere mit vielen chronischen Krankheiten in Verbindung gebracht wird – unter anderem mit Autoimmunerkrankungen wie Morbus Crohn oder Zöliakie.

Ein leaky Gut macht sich vor allem durch Verdauungsprobleme, ständige Müdigkeit und Hautkrankheiten bemerkbar. Mit der richtigen Ernährung kannst du die Symptome von Leaky Gut Syndrom lindern. Wichtig ist, die Darmflora wieder aufzubauen. Deshalb ist eine Darmsanierung oder eine Fastenkur der ideale Start bei der Umstellung der Ernährung.

Im Allgemeinen hat sich der Verzicht auf Gluten und einfache Kohlenhydrate bewährt. Statt ungesunder, fettreicher Speisen aus Fast Food Restaurants und industriell hergestellten Lebensmitteln solltest du reichlich hochwertige Proteine verzehren. Gesunde Fettsäuren und komplexe Kohlenhydrate hemmen Entzündungen und liefern Nahrung für die Darmbakterien. Unsere Brühen und unsere Gewürzmischungen sind perfekte Ergänzungen bei einer Ernährung mit Leaky Gut Syndrom.

(1) Camilleri M, Lyle BJ, Madsen KL, Sonnenburg J, Verbeke K, Wu GD. Role for diet in normal gut barrier function: developing guidance within the framework of food-labeling regulations. Am J Physiol Gastrointest Liver Physiol. 2019 Jul 1;317(1):G17-G39. doi: 10.1152/ajpgi.00063.2019. Epub 2019 May 24. PMID: 31125257; PMCID: PMC6689735. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6689735/)

(2) Fasano A. All disease begins in the (leaky) gut: role of zonulin-mediated gut permeability in the pathogenesis of some chronic inflammatory diseases. F1000Res. 2020 Jan 31;9:F1000 Faculty Rev-69. doi: 10.12688/f1000research.20510.1. PMID: 32051759; PMCID: PMC6996528. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6996528/)

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(5) Fasano A, Not T, Wang W, et al. Zonulin, a newly discovered modulator of intestinal permeability, and its expression in coeliac disease. Lancet. 2000;355(9214):1518-1519. doi:10.1016/S0140-6736(00)02169-3 (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10801176/)

(6) Itoh M, Nagafuchi A, Yonemura S, Kitani-Yasuda T, Tsukita S, Tsukita S. The 220-kD protein colocalizing with cadherins in non-epithelial cells is identical to ZO-1, a tight junction-associated protein in epithelial cells: cDNA cloning and immunoelectron microscopy. J Cell Biol. 1993;121(3):491-502. doi:10.1083/jcb.121.3.491 (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8486731/)

(7) Fasano A. Zonulin, regulation of tight junctions, and autoimmune diseases. Ann N Y Acad Sci. 2012 Jul;1258(1):25-33. doi: 10.1111/j.1749-6632.2012.06538.x. PMID: 22731712; PMCID: PMC3384703. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3384703/)

(8) Lee SH, Kwon JE, Cho ML. Immunological pathogenesis of inflammatory bowel disease. Intest Res. 2018 Jan;16(1):26-42. doi: 10.5217/ir.2018.16.1.26. Epub 2018 Jan 18. PMID: 29422795; PMCID: PMC5797268. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5797268/)

(9) Fasano A. Leaky gut and autoimmune diseases. Clin Rev Allergy Immunol. 2012;42(1):71-78. doi:10.1007/s12016-011-8291-x (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22109896/)

(10) Camilleri M. Leaky gut: mechanisms, measurement and clinical implications in humans. Gut. 2019;68(8):1516-1526. doi:10.1136/gutjnl-2019-318427 (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31076401/)

(11) Hollon J, Puppa EL, Greenwald B, Goldberg E, Guerrerio A, Fasano A. Effect of gliadin on permeability of intestinal biopsy explants from celiac disease patients and patients with non-celiac gluten sensitivity. Nutrients. 2015 Feb 27;7(3):1565-76. doi: 10.3390/nu7031565. PMID: 25734566; PMCID: PMC4377866. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4377866/)

(12) Singh RK, Chang HW, Yan D, Lee KM, Ucmak D, Wong K, Abrouk M, Farahnik B, Nakamura M, Zhu TH, Bhutani T, Liao W. Influence of diet on the gut microbiome and implications for human health. J Transl Med. 2017 Apr 8;15(1):73. doi: 10.1186/s12967-017-1175-y. PMID: 28388917; PMCID: PMC5385025. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5385025/)

(13) Pereira MT, Malik M, Nostro JA, Mahler GJ, Musselman LP. Effect of dietary additives on intestinal permeability in both Drosophila and a human cell co-culture. Dis Model Mech. 2018 Nov 28;11(12):dmm034520. doi: 10.1242/dmm.034520. PMID: 30504122; PMCID: PMC6307910. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6307910/)

(14) Pendyala S, Walker JM, Holt PR. A high-fat diet is associated with endotoxemia that originates from the gut. Gastroenterology. 2012;142(5):1100-1101.e2. doi:10.1053/j.gastro.2012.01.034 (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22326433/)

(15) Lavin DN, Joesting JJ, Chiu GS, et al. Fasting induces an anti-inflammatory effect on the neuroimmune system which a high-fat diet prevents. Obesity (Silver Spring). 2011;19(8):1586-1594. doi:10.1038/oby.2011.73 (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21527899/)

(16) Balasse EO, Féry F. Ketone body production and disposal: effects of fasting, diabetes, and exercise. Diabetes Metab Rev. 1989;5(3):247-270. doi:10.1002/dmr.5610050304 (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2656155/)

(17) Pinto A, Bonucci A, Maggi E, Corsi M, Businaro R. Anti-Oxidant and Anti-Inflammatory Activity of Ketogenic Diet: New Perspectives for Neuroprotection in Alzheimer’s Disease. Antioxidants (Basel). 2018 Apr 28;7(5):63. doi: 10.3390/antiox7050063. PMID: 29710809; PMCID: PMC5981249. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5981249/)

(18) Ang QY, Alexander M, Newman JC, et al. Ketogenic Diets Alter the Gut Microbiome Resulting in Decreased Intestinal Th17 Cells. Cell. 2020;181(6):1263-1275.e16. doi:10.1016/j.cell.2020.04.027 (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32437658/)

(19) Effenberger-Neidnicht K, Jägers J, Verhaegh R, de Groot H. Glycine selectively reduces intestinal injury during endotoxemia. J Surg Res. 2014;192(2):592-598. doi:10.1016/j.jss.2014.06.016 (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6723551/)

(20) Rao R, Samak G. Role of Glutamine in Protection of Intestinal Epithelial Tight Junctions. J Epithel Biol Pharmacol. 2012 Jan;5(Suppl 1-M7):47-54. doi: 10.2174/1875044301205010047. PMID: 25810794; PMCID: PMC4369670. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4369670/)

(21) Childs CE, Calder PC, Miles EA. Diet and Immune Function. Nutrients. 2019 Aug 16;11(8):1933. doi: 10.3390/nu11081933. PMID: 31426423; PMCID: PMC6723551. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6723551/)

(22) Rowland I, Gibson G, Heinken A, Scott K, Swann J, Thiele I, Tuohy K. Gut microbiota functions: metabolism of nutrients and other food components. Eur J Nutr. 2018 Feb;57(1):1-24. doi: 10.1007/s00394-017-1445-8. Epub 2017 Apr 9. PMID: 28393285; PMCID: PMC5847071. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5847071/)

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(28) Parolini C. Effects of Fish n-3 PUFAs on Intestinal Microbiota and Immune System. Mar Drugs. 2019 Jun 22;17(6):374. doi: 10.3390/md17060374. PMID: 31234533; PMCID: PMC6627897. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6627897/)

(29) Peng L, Li ZR, Green RS, Holzman IR, Lin J. Butyrate enhances the intestinal barrier by facilitating tight junction assembly via activation of AMP-activated protein kinase in Caco-2 cell monolayers. J Nutr. 2009 Sep;139(9):1619-25. doi: 10.3945/jn.109.104638. Epub 2009 Jul 22. PMID: 19625695; PMCID: PMC2728689. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2728689/)

(30) Newell-Fugate AE, Lenz K, Skenandore C, Nowak RA, White BA, Braundmeier-Fleming A. Effects of coconut oil on glycemia, inflammation, and urogenital microbial parameters in female Ossabaw mini-pigs. PLoS One. 2017 Jul 13;12(7):e0179542. doi: 10.1371/journal.pone.0179542. PMID: 28704429; PMCID: PMC5509134. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5509134/)

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