1. Was ist Leaky Gut Syndrom?

Immer mehr Studien legen nahe: Darmprobleme sind die Hauptursache für Autoimmun- und andere Krankheiten. Viele Menschen sind etwa vom Leaky Gut Syndrom betroffen, ohne davon zu wissen. Dieses Syndrom beschreibt zu Deutsch eine durchlässige Darmwand und gilt bei vielen Ernährungsexperten als Ursache für zahlreiche chronisch-entzündlichen Krankheiten. Beim Darm handelt es sich um den Sitz unseres Immunsystems – immerhin 80% aller Immunzellen befinden sich im Darm. Falsche Ernährung, Alkohol, Antibiotika und Infektionen können die Darmwand schädigen, sie also „löchrig“ machen. Ist die Darmwand nun zu durchlässig, können Giftstoffe und Bakterien in die Blutbahn gelangen. Das Immunsystem greift diese Partikel an, um sie aus dem Körper zu entfernen. Der Körper löst also eine Immunantwort aus. Dies soll den Körper zwar schützen, trotzdem verursacht jede Immunantwort eine Entzündung. Dagegen werden oft Entzündungshemmer wie Ibuprofen eingenommen, die aber bisweilen ernste Nebenwirkungen haben können. In Verbindung mit Alkohol eingenommen, können sie die Darmwand sogar noch mehr zerstören und der Leaky Gut wird schlimmer.

Die möglichen Symptome des Leaky Gut Syndroms sind saisonale Allergien, neu auftretende Überempfindlichkeit gegen bestimmte Nahrungsmittel, Hautprobleme (Ekzeme, Akne oder Gürtelrose), aber auch Darmprobleme (Schmerzen, Blähungen oder Reizdarm) sowie Angststörungen und Depressionen. Aber nur ein Leaky Gut Test kann feststellen, ob man unter dem Syndrom leidet. Der Zonulin Test ist dabei der aussagekräftigste Test.

Um dem Leaky Gut entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, die Ernährung umzustellen. Getreide, Gluten, Milchprodukte, raffinierter Zucker, industriell verarbeitete sowie gentechnisch veränderte Lebensmittel sollten vom Speiseplan gestrichen werden. Eine Ernährung nach Paleo-Richtlinien ist nährstoffreich und im Falle des Leaky Gut Syndroms hilfreich: Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Gemüse, Eier, Obst, Nüsse, Kräuter und – Knochenbrühe sollten vornehmlich auf den Tisch kommen. Denn Knochenbrühe ist ein leicht verdauliches Lebensmittel und sie beruhigt das Verdauungssystem.

Knochenbrühe enthält zudem viele wichtige Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium, aber auch Kollagen und Gelatine – diese helfen, die Darmschleimhaut zu reparieren. Kollagen und Gelatine unterstützen die Regeneration der Darmschleimhaut und versiegeln sie sozusagen. Kollagen hat eine Art Leimwirkung und arbeitet wie Flickzeug im Darm. Als Bestandteil der Gelatine enthält Knochenbrühe zudem die nicht essentielle Aminosäure Glutamin. Glutamin hilft, die Darmwand zu schützen und gegen zukünftige Schäden zu stärken – und somit wird die wichtigste Ursache des Leaky Gut Syndroms beseitigt. So kann der gesamte Verdauungsapparat besser funktionieren und die Nährstoffe aus der Nahrung besser aufnehmen. Neben dem Kollagen enthält Knochenbrühe auch Hyaluronsäure, welche die Regeneration des Darms unterstützt. Außerdem ist eine Knochenbrühe von Tieren aus Weidehaltung reich an entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren, die den Bedarf an Entzündungshemmern verringern kann. Zusätzlich sollte die Darmflora gestärkt werden. Bitte beachte: Eine professionelle Ernährungsberatung ist beim Leaky Gut Syndrom auf jeden Fall ratsam.

2. Bone Brox Anwendungsbeobachtung zum Leaky Gut Syndrom

In einer 1 ½ Jahre dauernden Studie (Anwendungsbeobachtung) gingen wir folgender Frage nach:

Wie viel und wie lange solltest du Brox-Knochenbrühe trinken, damit die darin enthaltenen Kollagene einen positiven Einfluss auf eine durchlässige Darmschleimhaut (Leaky-Gut-Syndrom), sowie chronisch-entzündliche Darmerkrankungen und die damit verbunden Symptome haben?

1. Hintergrund der Leaky-Gut-Anwendungsbeobachtung

Zur Prüfung der Wirkung von Brox-Freilandhuhn-Knochenbrühe auf die Darmgesundheit wurden drei Laborparameter ausgewählt:

  • Zonulin (Darmpermeabilitäts-Marker),
  • Alpha-1-Antitrypsin (Entzündungs- und Permeabilitäts-Marker)
  • Calprotectin (Marker für invasive Entzündungen der Darmschleimhaut).

Diese drei Parameter wurden jeweils vor Beginn und nach Abschluss der Anwendung aus Stuhlproben der Patienten erhoben. Anschließend wurden 34 Patienten ausgewählt, bei denen mindestens 2 der 3 Parameter erhöht waren und die Symptomatiken des Leaky-Gut-Syndroms aufwiesen. Diese Patienten tranken für 8 Wochen täglich 250ml Hühner-Brox und führten dazu Ernährungstagebuch. Um weitere Gründe der Parameterverbesserungen auszuschließen, hatten die Patienten den Auftrag ihren Lebensstil –  z.B. ihre Ernährung – nicht zu ändern.

2. Ergebnis der Leaky Gut Anwendungsbeobachtung

Hier kannst du den umfangreichen Abschlussbericht zu unserer Anwendungsbeobachtung einsehen:

DOWNLOAD DER ANWENDUNGSBEOBACHTUNG

Du willst mehr wissen und einen generellen Überblick über das Thema Brühe erlangen? Hier geht’s zum Artikel : BRÜHE – ALLES WAS DU WISSEN MUSST

Quellen:

Superfood Knochenbrühe – Ariane Resnick

Brodo – Marco Canora

https://www.netdoktor.de/krankheiten/reizdarm/

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