Immunsystem stärken: Ein Kind braucht Krankheiten, die schnell vorübergehen

immunsystem stärken kindIn der Kita grassiert wieder einmal ein Virus. Reihenweise erwischt es die Kinder mit laufender Nase, Halsschmerzen und Fieber. Das bringt das Familienleben durcheinander, hat aber seinen Sinn. Das Immunsystem stärken beim Kind bedeutet, dass es in Kontakt mit vielen Krankheitserregern kommen muss. Damit Krankheiten schnell vorübergehen, kannst du die Abwehrkräfte des Körpers boosten. Hier erfährst du, wie du das Immunsystem und damit die Gesundheit von Kindern fördern kannst – unter anderem durch gesunde Ernährung, Schlaf und Vitamin C.

  1. Das Immunsystem von Kindern
  2. Immunsystem stärken bei Kindern: 7 ultimative Tipps

Das Immunsystem von Kindern

Kinder werden häufig krank. Durchschnittlich erlebt ein Kind 4 bis 8 Erkältungen im Jahr, die zwischen 8 Tagen und 2 Wochen dauern können (1). Besonders häufig sind Infektionen mit Viren, speziell mit Influenza- oder Rhinovirus (2). Krank zu werden, ist wichtig für das Immunsystem von Kindern.

Dieses System besteht aus zwei großen Einheiten (3):

  • das angeborene Immunsystem
  • das erworbene Immunsystem

Bei Kindern muss sich das erworbene Immunsystem erst entwickeln. Das geschieht durch direkten Kontakt mit Krankheitserregern (4).

Neben Erkältungen und Infektionen der Atemwege durch die bereits erwähnten Viren grassieren in Kindergärten und Schulen häufig auch Magen-Darm-Infekte und Mittelohrentzündungen (5-6).

Bei einer Infektion merken sich Lymphozyten, weiße Blutkörperchen, die Krankheitserreger. Bei einer erneuten Erkrankung kann das Immunsystem mit den gespeicherten Informationen schnell reagieren und die Krankheit abwehren (7).

Für Eltern bedeutet das: Es ist wichtig für starke Abwehrkräfte, dass dein Kind immer mal wieder mit einer Krankheit auf der Nase liegt. In der Regel erholen sich Kinder relativ schnell wieder von einer Infektion.

Wie entwickelt sich das Immunsystem beim Kind?

Unser Immunsystem ist ein Wunder der Natur. Mehr als 1600 verschiedene Gene sind an der Entwicklung beteiligt (8). Im Mutterleib muss das Immunsystem des wachsenden Babys schwach sein, damit es nicht auf die Antikörper im Blut der Mutter reagiert. Dennoch entwickelt sich das angeborene Immunsystem bereits im Mutterleib. Allerdings können die Immunzellen ihre Funktion erst nach der Geburt entfalten (9-10).

Immunsystem stärken beim Kleinkind: Der wichtige Geburtskanal

Die Geburt ist ein einschneidender Moment für das Immunsystem. Bereits im Geburtskanal kommt das kindliche Immunsystem zum ersten Mal in Kontakt mit Krankheitserregern aus der Umwelt. Das beeinflusst die Entwicklung des Immunsystems auf Jahre hinaus.

Bakterien von der Vagina der Mutter besiedeln den Darm der Neugeborenen. Die so entstehende Darmflora stärkt das Immunsystem bei Kleinkindern (11). Darmbakterien beeinflussen auch, wie sich das Immunsystem in den ersten Lebensjahren weiterentwickelt (12).

Wissenschaftler vermuten deshalb, dass eine Kaiserschnittgeburt zur wachsenden Zahl von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und Autoimmunerkrankungen beiträgt (13).

Die Muttermilch hilft dem Kind, die ersten Monate zu überleben. Das Kolostrum, die Vormilch, ist der stärkste bekannte Booster für das Immunsystem (14). Es kann das Immunsystem beim Kleinkind stärken, weil sie große Mengen von Immunglobulin-A- und Immunglobulin-G-Antikörpern enthält (4,15).

Überaus aktiv und damit auch besonders groß ist am Anfang des Lebens die Thymusdrüse hinter dem Brustbein (16). Sie produziert die T-Zellen, die körpereigene von körperfremden Stoffen unterscheiden. Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft braucht das Immunsystem von Kindern 7 bis 8 Jahre, um sich voll auszubilden (17).

Immunsystem stärken bei Kindern: 7 ultimative Tipps

Mit folgenden Tipps stellst du sicher, dass dein Kind ein starkes Immunsystem aufbauen kann:

  • Sofort und lange stillen
  • Gesunde Ernährung
  • Viel trinken
  • Bewegung an der frischen Luft
  • Gut und lange schlafen
  • Stress vermeiden
  • Keine übertriebene Hygiene

Sofort und lange stillen

Bei einer natürlichen Geburt bekommt ein Neugeborenes die ersten Bakterien mit auf den Weg. Das Mikrobiom der mütterlichen Vagina liefert die Samen für die Darmflora (18). Sofort nach der Geburt zu stillen, ist die beste Methode, um das Immunsystem beim Kleinkind zu stärken. Das Kolostrum, auch bekannt als Vormilch, wird in den ersten Tagen nach der Geburt hergestellt. Es enthält wichtige Antikörper und Wachstumsfaktoren (19).

Mittlerweile empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO), Kleinkinder 6 Monate lang ausschließlich zu stillen. Das soll der beste Schutz gegen Infektionen des Magen-Darm-Trakts sein (20). Zudem ist Muttermilch die beste Nahrung, um ein robustes Mikrobiom im Darm zu entwickeln (21).

Früher galt jahrelanges Stillen als verpönt. Mittlerweile findet jedoch ein Umdenken statt. Manche Forscher empfehlen heute, so lange zu stillen, wie es angenehm für Mutter und Kind ist (22-23). Zu früh geborene Kinder profitieren stark davon, wenn sie lange Muttermilch bekommen (24).

Gesunde Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Mikronährstoffen stärkt des Immunsystem beim Kind enorm. In diesem Zusammenhang ist es schwierig, einzelne Substanzen hervorzuheben. Unser Stoffwechsel braucht alle Nährstoffe, damit er reibungslos funktionieren kann.

Die Körper unserer Kinder müssen wachsen. Deshalb brauchen sie besonders viel Energie aus der täglichen Nahrung. Dabei finden sich Eltern häufig in einem Dilemma: Wir alle wissen, dass Zucker und Fast Food ungesund sind. Doch es ist schwierig, Kinder ständig von diesen Dingen fernzuhalten.

Zum einen macht ein Verbot eine Sache meist nur attraktiver. Zum anderen gehört vor allem Zucker bei uns zur Kultur. Willst du deinem Kind tatsächlich verbieten, ein Stück Geburtstagstorte bei einer Party zu genießen?

Hier bietet sich, wie so oft im Leben, der goldene Mittelweg an. Gelegentliche „Ernährungssünden“ können dazu beitragen, Kinder im Punkt gesunde Ernährung bei der Stange zu halten. Wichtig ist Aufklärung, statt erhobenem Zeigefinger funktioniert auch bei Kleinkindern Erklären häufig besser. Mitmachen hat sich ebenfalls als gute Strategie erwiesen: Lasse deine Kinder mithelfen, beim Einkaufen ebenso wie beim Kochen.

Hier sind die Säulen einer gesunden Ernährung:

  • Reichlich Proteine, mindestens 1 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht täglich (25).
  • Ausreichend gesunde Fettsäuren, vor allem Omega-3 (26).
  • Viele Ballaststoffe von Vollkornprodukten, Obst und Gemüse (27).

Vitamin C stärkt bekanntermaßen die Abwehrkräfte. Zitrusfrüchte, gelbe und rote Paprika sowie alle Arten von Obst und Gemüse liefern Vitamin C in Verbindung mit anderen Vitaminen, Mineralstoffen und Pflanzenwirkstoffen. Je mehr frisches Obst und Gemüse Kinder essen, desto stärker ist meist auch ihr Immunsystem.

Allerdings gibt es ein Vitamin, das hierzulande meist zu kurz kommt: Vitamin D. Der Körper stellt es auf der Haut her, wenn sie mit Sonnenlicht bestrahlt wird. Hierzulande leiden viele Menschen, auch Kinder und Jugendliche, an einem Mangel an Vitamin D (28).

Deshalb empfiehlt es sich, deinen Kinderarzt auf eine Supplementierung mit Vitamin D anzusprechen. Dieses Vitamin ist nicht nur für die Bildung starker Knochen zuständig. Es ist auch an Hunderten von Stoffwechselfunktionen beteiligt. Ein Mangel kann die Funktionen des gesamten Körpers beeinträchtigen (29).

Relativ häufig fehlen Kindern auch Magnesium, Zink, Eisen und Selen (30). Mittlerweile werden mangelnde Mikronährstoffe auch mit den steigenden Zahlen für ADHD (Aufmerksamkeits-Störung mit Hyperaktivität) in Verbindung gebracht (31).

Hinweis in eigener Sache: Die gute alte Knochenbrühe ist ein hervorragendes Hausmittel bei Erkältungen, denn sie kann Schleim verflüssigen. Darüber hinaus liefern die Kollagenpeptide wichtige Bausteine für das Wachstum von Kindern. Sie können die Darmbarriere stärken und so eine gesunde Darmflora unterstützen.

Außerdem enthält Knochenbrühe Glykosaminoglykane, die wir als natürliche Schmierstoffe betrachten können. Sie binden große Mengen von Feuchtigkeit und bilden so einen schützenden Schleim für die Darmschleimhaut.

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Viel trinken

Unser Stoffwechsel braucht Wasser für fast alle Prozesse. Deshalb ist viel trinken für Menschen allen Alters wichtig, besonders aber auch für Kinder. Die Heizungsluft im Winter entzieht den Schleimhäuten Feuchtigkeit. Sie sind jedoch die erste Barriere des Immunsystems. In gut befeuchteten Schleimhäuten des Rachens und der Atemwege können viele Krankheitserreger hängen bleiben, bevor sie Schaden anrichten (32).

Kräutertees, heiße Zitrone mit Honig und natürlich Wasser sind ideale Getränke für Kinder. Experten beziffern den täglichen Wasserbedarf für Kinder mit einem Gewicht von 11 bis 20 kg auf 1 Liter plus 50 ml für jedes Kilogramm Körpergewicht über 10 kg. Bei Kindern mit einem Gewicht von über 20 kg beträgt der Bedarf 1,5 Liter plus 20 ml für jedes Kilogramm, das 20 kg übersteigt (33).

Bewegung an der frischen Luft

Frische Luft in natürlicher Umgebung, etwa im Wald, wirkt wie ein Boost für Seele und Körper zugleich. In Japan ist Waldbaden seit langem als Shinrin-yoku bekannt (34). Es stärkt das Immunsystem und verbessert die Stimmung (35). Studien belegen sogar, dass Bewegung im Wald effektiver für die Gesundheit ist als in der Umgebung einer City (36).

Auch wenn du keinen Wald für deine Kinder vor der Haustür hast: Der gesunde Menschenverstand sagt uns allen, dass Spielen und Herumtollen an der frischen Luft gesünder ist, als auf einen Bildschirm zu starren.

Gut und lange schlafen

Regeneration heißt das Schlüsselwort, wenn es um Schlaf geht. Wenn wir lange und tief schlafen, kann unser Körper sich selbst reparieren. Außerdem ist Schlaf wichtig für die Entwicklung unseres Gehirns. Während dieser Auszeit laufen wichtige Prozesse fürs Lernen und die geistige Leistungsfähigkeit ab (37).

Auch das Immunsystem braucht den nächtlichen Schlaf. Es bildet Antikörper und stärkt die weißen Blutkörperchen für die Abwehr von Viren und Bakterien (38). Kinder brauchen wesentlich mehr Schlaf als erwachsene Menschen. Allerdings ist der Bedarf individuell.

Experten empfehlen folgende Richtwerte (39):

  • Babys und Kleinkinder bis zu 1 Jahr: 14 bis 18 Stunden
  • Kinder von 1 bis 3 Jahren: 12 bis 14 Stunden
  • Kinder von 3 bis 5 Jahren: 11 bis 13 Stunden
  • Schulkinder von 5 bis 10 Jahren: 10 bis 11 Stunden
  • Über 10-Jährige bis junge Erwachsene: 8,5 bis 9,5 Stunden

Stress vermeiden

Jede Art von Stress beeinträchtigt das Immunsystem – unabhängig vom Alter (40). Belastung durch übermäßigen Druck führt dazu, dass der Stoffwechsel sogenannte Stresshormone ausschüttet. Erhöhte Spiegel von Cortisol und entzündungsfördernde Zytokine können im Extremfall dazu führen, dass sich das Wachstum von Kindern verzögert (41).

Etwas weniger dramatisch ist die Folge, dass gestresste Kinder häufig krank werden und sie schon eine leichte Erkältung wochenlang umhaut.

Um Stress zu vermeiden, ist vor allem das Verhalten der Eltern wichtig. Sie sollten unnötigen Druck vermeiden – etwa, indem sie ständig Höchstleistungen vom Nachwuchs fordern. Regelmäßige Ruhepausen sind wichtig, damit Kinder Spaß am Leben haben. Sport und Entspannungstechniken können helfen, wenn Stress bereits ein Problem geworden ist.

Noch bedeutender als Stressvermeidung bei Kindern scheint jedoch zu sein, ob Eltern mit Stress umgehen können oder nicht. Der Stress der Eltern färbt häufig auf den Nachwuchs ab (42-43). Konflikte in der Partnerschaft, Depressionen oder Probleme im Beruf bekommen Kinder meist hautnah mit – auch wenn die Eltern nicht darüber reden.

Keine übertriebene Hygiene

Ein bisschen Dreck schadet nicht: Dieses Sprichwort trifft im Allgemeinen auf Kinder zu, deren Immunsystem durch den direkten Kontakt mit Krankheitserregern Erfahrungen sammelt. Doch dabei hier gilt es, Augenmaß zu bewahren.

Auch Post-Corona ist es wichtig, regelmäßig die Hände zu waschen. Die Daumenregel

  • vor dem Essen und
  • nach der Toilette

gilt auf jeden Fall noch immer. Heutzutage können wir sie ergänzen mit:

  • beim Heimkommen

Gründliches Händewaschen bedeutet jedoch nicht, dass du deine Kinder ständig mit einem Desinfektionstuch verfolgen musst. Tatsächlich kann eine übermäßige Verwendung von Desinfektionsmitteln dazu führen, dass immer mehr Krankheitserreger resisent werden (44).

Fazit: Der goldene Mittelweg

Um das Immunsystem zu stärken, muss ein Kind krank werden. Nur durch den direkten Kontakt mit Viren, Bakterien und Pilzen entwickelt sich das erworbene Immunsystem. Es bildet ein körpereigenes Gedächtnis, das dein Kind vor zahlreichen Krankheiten schützt.

Allerdings sollte dich dieser Umstand nicht davon abhalten, das Immunsystem beim Kind zu vernachlässigen. Je stärker die Abwehrkräfte sind, desto schneller erholt sich dein Kind – und desto weniger belasten häufige Krankheiten die ganze Familie.

Du kannst mit einfachen Mitteln viel für das Immunsystem deiner Kinder tun. Wie immer empfiehlt es sich dabei, einen goldenen Mittelweg zu wählen. Vergnügen und Realisierbarkeit solltest du bei deinem Vorsorgeprogramm nie außer Acht lassen.

Neben den offensichtlichen Faktoren wie gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und Bewegung an der frischen Luft spielen auch emotionale Elemente eine wichtige Rolle. Das beginnt bereits bei Neugeborenen mit dem Stillen. Das stärkt nicht nur das Immunsystem, es vermittelt Babys auch ein Gefühl von Geborgenheit.

Bei älteren Kindern ist das Vermeiden von Stress enorm wichtig für die Abwehrkräfte. Zudem ist es ratsam, in der Hektik des Alltags eine Sache nie zu vergessen: Zeige deinen Kindern immer, wie sehr du sie liebst und wie wichtig sie für dein Leben sind.

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Geschrieben von

Kornelia C. Rebel

Wir sind, was wir essen: Unsere Autorin Kornelia glaubt, dass unsere Ernährung die Grundlage für ein glückliches Leben bildet. Ebenso wichtig findet sie Nahrung für den Geist und die Seele. Ihre Erfahrungen, unter anderem mit Ess-Störungen, hat unsere Redakteurin bereits in drei Kochbüchern beeschrieben, die Edouard Cointreau mit dem Gourmand World Cookbook Awards ausgezeichnet hat. Neueste Erkenntnisse der Wissenschaft stellt sie für Brox leicht verständlich dar. Besonders am Herzen liegt ihr dabei, eine positive Einstellung zur menschlichen Existenz zu vermitteln.
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