Entschlacken – nur ein Mythos oder wichtig für den Körper?

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Im Zeitalter der Fake News wissen wir manchmal nicht, was wir glauben können. Gesundheitsapostel schwören auf Detox aller Art, um Schlacken aus dem Körper zu entfernen. Entschlacken und Schlacken ausleiten scheint nach der Lektüre einschlägiger Texte unverzichtbar für die Gesundheit zu sein. Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Kritiker, die Schlacken und Entschlacken schlichtweg für Blödsinn halten. Ist Entschlacken nur ein Mythos? Was sagt die Wissenschaft?

1. Was sind Schlacken?

Schlacken und Entschlacken sind mittlerweile Wörter, deren Bedeutung wir im täglichen Sprachgebrauch erweitert haben. Laut Duden hat das Wort Schlacke, bzw. im Plural Schlacken, vier Bedeutungen (1):

  • Rückstände bei der Verbrennung von Steinkohle
  • Überreste beim Schmelzen von Eisenerz
  • Unregelmäßig geformte Lava
  • Ballaststoffe, nicht verwertbare Substanzen

Während die drei ersten Definitionen durchaus angebracht erscheinen, haben es die Autoren vom Duden bei der Bedeutung von Schlacken für die Gesundheit nur ungefähr hinbekommen. Ballaststoffe sind in der Gesundheit pflanzliche Faserstoffe, die wir gemeinhin nicht als Schlacken bezeichnen. Nicht verwertbare Substanzen trifft die Bedeutung von Schlacken im allgemeinen Sprachgebrauch etwas besser.

Entschlacken: Versuch einer Definition

Wir sind mit der Erklärung des Dudens ausnahmsweise nicht einverstanden – obwohl wir uns dem Urteil des Wörterbuchs der deutschen Sprache jederzeit beugen, wenn es um die Rechtschreibung geht. Für diesen Text klären wir deshalb, was wir unter Schlacken, Entschlacken und Schlacken ausleiten verstehen.

Übrigens: Dieser Versuch einer Definition basiert auf Erkenntnissen der Wissenschaft und der Schulmedizin.

Schlacken sind für uns zum einen Substanzen, die der menschliche Stoffwechsel nicht verwerten kann. Dazu zählen Schadstoffe aus der Nahrung und der Umwelt, etwa Pestizidrückstände in der Nahrung, Chemikalien in Kosmetika oder Abgase in der Luft. Zum anderen bezeichnen wir Nebenprodukte des menschlichen Stoffwechsels als Schlacken. Das sind beispielsweise falsch gefaltete Proteine oder Substanzen wie Homocystein.

Besonders wichtig sind für uns alle Schadstoffe in der Nahrung, weil wir sie direkt über den Mund in den Körper aufnehmen. Dabei kann es sich um Umweltgifte handeln oder um schädliche Substanzen, die bei der Bearbeitung entstehen. Beispiele für Giftstoffe in der Nahrung:

  • Dioxin in Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten (2)
  • Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Obst und Gemüse (3)
  • Acrylamid, ein Nebenprodukt der Maillard-Reaktion für Röststoffe (4)
  • Mykotoxine von Schimmelpilzen in der Nahrung (5)
  • Quecksilber von Fischen und anderen Meeresfrüchten (6)
  • Schwermetalle wie Arsen und Kadmium in Gemüse (7)

2. Wo sind die Schlacken im Körper?

Der menschliche Körper hat die Tendenz, schädliche Stoffe so gut wie möglich zu verpacken und zu verstecken. So sind die Fettzellen ein bevorzugter Lagerort für Schlacken aller Art, wie die aktuelle wissenschaftliche Studienlage belegt. In einer 2017 veröffentlichten Studie beschreiben US-amerikanische Wissenschaftler, wie sich organische Schadstoffe in Fettzellen ablagern. Demnach hilft es, dass die meisten dieser Substanzen fettlöslich sind, beispielsweise polychlorierte Biphenyle (PCBs) oder polybromierte Diphenylether (8).

Polychlorierte Biphenyle sind heute verboten, wurden aber bis in die 80er Jahre weithin verwendet. Noch heute sind sie deshalb im Wasser und im Boden nachweisbar und können so in die Nahrungskette gelangen (9) (10). Polybromierte Diphenylether dienen als Flammschutz, stehen aber gleichzeitig im Verdacht, Tumore auszulösen und als sogenannte endokrine Disruptoren den Hormonhaushalt durcheinanderzubringen (11).

Schlacken: Unnütze Substanzen in Zellen und im Blut

Die zweite Lagerstätte für Schlacken im menschlichen Körper befindet sich innerhalb von Zellen. In den Körperzellen spielt das Falten von Proteinen eine wichtige Rolle, um die richtige Position innerhalb der Zelle einzunehmen. Nur so können Proteine ihre Rolle im menschlichen Stoffwechsel erfüllen. Allerdings kann bei diesem Prozess viel schiefgehen. Falsch gefaltete Proteine können sich deshalb auf der Zellebene ansammeln (12).

Manche Nebenprodukte des menschlichen Stoffwechsels sammeln sich nicht in den Zellen an, sondern gehen in die Blutbahn über. Ein Beispiel dafür ist Homocystein. Diese Aminosäure ist ein Zwischenprodukt bei der Synthese von Methionin und Cystein und spielt eine Schlüsselrolle im Methylierungszyklus, für den der Körper auch Folsäure braucht (13).

Methylierungsprozesse sind ungemein wichtig im Körper, unter anderem beim Zusammenbauen von Botenstoffen (14). Auch Entgiftungsreaktionen in der Leber funktionieren häufig mithilfe des Methylierungszyklus (15). Während Homocystein wichtige Funktionen erfüllt, machen Wissenschaftler diese Substanz auch für Arteriosklerose und andere Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems verantwortlich (16).

Diese Aufzeichnung zeigt dir, dass es durchaus wissenschaftlich begründet ist, von Schlacken zu sprechen. Entschlacken bedeutet demnach in erster Linie das Ausleiten von Schlacken, das unsere Gesellschaft heutzutage auch als entgiften oder detoxen kennt. Mittlerweile gibt es zahlreiche Anleitungen für Entschlackungskuren, Entgiftungskuren oder Detox-Diäten. Allerdings fehlt bislang noch der wissenschaftliche Beweis, wie gut diese im Einzelnen funktionieren (17).

3. Entschlacken: Kein Mythos

Um alle Zweifel zu beseitigen: Wir halten Entschlacken nicht für einen Mythos. Ganz im Gegenteil. Mittlerweile mehren sich die Anzeichen, dass Umweltgifte im Körper die Funktion des Immunsystems ernsthaft beeinträchtigen können (18). Deshalb denken wir, regelmäßig Giftstoffe auszuscheiden, stärkt die Gesundheit und beugt Krankheiten vor.

Detox hat sich zu einem Modewort entwickelt, mit dem sich Produkte gut verkaufen lassen. Im Prinzip könnten wir auch unsere Brühen und Gewürzmischungen als Detox-Produkte anpreisen. Sie entstehen aus Nahrungsmitteln, die in unbelasteter Natur wachsen. Wir überwachen die schonende Zubereitung ständig. Außerdem reichern wir alle Rezepturen mit Zutaten an, die der Gesundheit zuträglich sein könnten. So enthält Gemüsebrühe beispielsweise Ingwer, Knoblauch und zwei verschiedene Vitalpilze (19).

4. Entschlacken: Wie Giftstoffe ausscheiden?

Schlacken entschlacken: Eine sogenannte Detox-Diät mit vielen frischen grünen Detox-Smoothies versorgt deinen Körper bestimmt gut mit Nährstoffen. Allerdings halten wir eine Heilfastenkur für wesentlich effektiver, um Schadstoffe aller Art aus dem Körper zu entfernen. Wenn du eine Rundum-Erneuerung für deinen Stoffwechsel machen willst, schließt du an eine Fastenkur idealerweise eine mehrwöchige Darmsanierung an.

Heilfasten ist ideal, um deinen Körper gründlich auszumisten. Ein Schlüsselwort dafür heißt Autophagie (23). Nach 24 Stunden ohne Nahrung registrieren die Zellen eine drohende Hungersnot. In Zeiten der Fülle achten sie nicht darauf, effizient zu wirtschaften. Bei Nahrungsverzicht legen Körperzellen einen anderen Gang ein. Jetzt durchforsten sie, was sich alles abgelagert hat. Nun geht es falsch gefalteten Proteinen und anderen Abfallstoffen an den Kragen. Die Zelle transportiert sie jedoch nicht einfach ab. Sie baut diese Stoffe um, sodass sie wiederverwertet werden können – Reycling auf Zellebene.

Aufgrund der Autophagie gilt Fasten als eine wirksame Methode, um Krankheiten vorzubeugen, zum Beispiel Infektionskrankheiten (24). Außerdem verbessert dieser Prozess die Insulinsensitivität. Deshalb ist Autophagie als Behandlung für Diabetespatienten im Gespräch (25). Was sich so einfach anhört, ist in Wahrheit ein hoch komplizierter Prozess. Er besteht aus einer Vielzahl von biochemischen Reaktionen, die alle jedoch ein gemeinsames Ziel haben: Giftstoffe, Viren, Bakterien und unnütze Substanzen aller Art unschädlich machen (26).

Entschlacken mit Fasten

Fasten fördert das Ausleiten von Schlacken auch durch das Schmelzen von eingelagertem Fett. Bereits nach 12 Stunden ohne Nahrung beginnt der Körper, den Stoffwechsel auf Ketose umzustellen (27). Mit der Verwertung von Fetten löst der Körper auch eingelagerte Schadstoffe heraus. Deshalb lässt sich bei Fasten oft eine hohe Konzentration von Giftstoffen im Blutplasma beobachten – besonders, wenn die Person stark übergewichtig ist (28).

Für die Ausscheidung dieser schädlichen Stoffe sind neben dem Darm die Leber und die Nieren zuständig (29) (30). Bei einer Fastenkur muss die Leber also Schwerstarbeit verrichten. Regelmäßige Leberwickel helfen ihr, die wichtige Aufgabe bei der Entgiftung zu verrichten. Die Ausscheidung von Giftstoffen über die Nieren unterstützt du am besten mit Trinken. Mindestens zwei Liter verdünnter Saft, Brühe und ungesüßte Tees solltest du während einer Fastenkur auf jeden Fall zu dir nehmen.

Eine Fastenkur entgiftet den Körper und ist der perfekte Auftakt zu einer Darmsanierung. Entzündliche Darmkrankheiten wie Leaky Gut Syndrom, Morbus Crohn oder Reizdarm sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Wie sehr Schlacken und Umweltgifte dafür verantwortlich sind, ist Gegenstand wissenschaftlicher Debatte (31). Der gesunde Menschenverstand sagt uns jedoch, dass sie vermutlich eine wichtige Rolle spielen.

Fazit: Entschlacken oder auch Schlacken ausleiten ist wichtig

In der Ernährung gibt es – wie überall – modische Trends, die aufflammen und wieder verschwinden. Detox-Diäten sind seit einiger Zeit in aller Munde. Dementsprechend harsch ist die Kritik mancher Zeitgenossen, die Schlacken, Entschlacken und Schlacken ausleiten schlicht als Mythos bezeichnen.

Allerdings hängt alles bei dieser Art der Argumentation an der Definition von Schlacken. Wir verstehen als Schlacken alle Schadstoffe im Körper, die von außen in den Körper eindringen und die beim Stoffwechsel im Körper entstehen.

Angesichts der zunehmenden Umweltverschmutzung halten wir es für irreal, zu vermuten, wir würden mit Nahrung, Luft und anderen Dingen keine Umweltgifte aufnehmen. Wissenschaftlich belegt ist zudem, dass bei den vielen Tausenden Stoffwechselprozessen im Körper viel schiefgehen kann. Schädliche Nebenprodukte werden beispielsweise für Herz-Kreislauf-Krankheiten verantwortlich gemacht.

Wir denken, dass Fasten eine geeignete Methode für Entschlacken ist. Eine anschließende Darmsanierung kann helfen, zusätzlich Schlacken aus dem Körper zu transportieren. Schlacken, Entschlacken, Schlacken ausleiten – definitiv kein Mythos!

Trotzdem Lust auf einen leckeren Detox-Smoothie? Hier ist ein köstliches Rezept!

(1) https://www.duden.de/rechtschreibung/Schlacke

(2) Institute of Medicine (US) Committee on the Implications of Dioxin in the Food Supply. Dioxins and Dioxin-like Compounds in the Food Supply: Strategies to Decrease Exposure. Washington (DC): National Academies Press (US); 2003. B, Total Diet Study Report: Dioxin Concentrations in Foods. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK221706/)

(3) Valavanidis, Athanasios. (2016). Pesticide Residues in Fruit, Vegetables and Food. How Dangerous Are to Human Health? Studies of pesticide residues in food in European countries and in Greece, and risk to consumer’s health. WebSite : www.chem.uoa.gr, Science Reports, Chemistry, Univ.of Athens. 1. 1-36. (https://www.researchgate.net/publication/301215753_Pesticide_Residues_in_Fruit_Vegetables_and_Food_How_Dangerous_Are_to_Human_Health_Studies_of_pesticide_residues_in_food_in_European_countries_and_in_Greece_and_risk_to_consumer’s_health)

(4) Virk-Baker MK, Nagy TR, Barnes S, Groopman J. Dietary acrylamide and human cancer: a systematic review of literature. Nutr Cancer. 2014;66(5):774-90. doi: 10.1080/01635581.2014.916323. Epub 2014 May 29. PMID: 24875401; PMCID: PMC4164905. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4164905/)

(5) Omotayo OP, Omotayo AO, Mwanza M, Babalola OO. Prevalence of Mycotoxins and Their Consequences on Human Health. Toxicol Res. 2019 Jan;35(1):1-7. doi: 10.5487/TR.2019.35.1.001. Epub 2018 Jan 15. PMID: 30766652; PMCID: PMC6354945. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6354945/)

(6) Kim EH, Kim IK, Kwon JY, Kim SW, Park YW. The effect of fish consumption on blood mercury levels of pregnant women. Yonsei Med J. 2006 Oct 31;47(5):626-33. doi: 10.3349/ymj.2006.47.5.626. PMID: 17066506; PMCID: PMC2687748. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2687748/)

(7) Cooper AM, Felix D, Alcantara F, Zaslavsky I, Work A, Watson PL, Pezzoli K, Yu Q, Zhu D, Scavo AJ, Zarabi Y, Schroeder JI. Monitoring and mitigation of toxic heavy metals and arsenic accumulation in food crops: A case study of an urban community garden. Plant Direct. 2020 Jan 14;4(1):e00198. doi: 10.1002/pld3.198. PMID: 31956855; PMCID: PMC6957986.

(8) Jackson E, Shoemaker R, Larian N, Cassis L. Adipose Tissue as a Site of Toxin Accumulation. Compr Physiol. 2017 Sep 12;7(4):1085-1135. doi: 10.1002/cphy.c160038. Erratum in: Compr Physiol. 2018 Jun 18;8(3):1251. PMID: 28915320; PMCID: PMC6101675. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6101675/)

(9) Kumar B, Verma VK, Singh SK, Kumar S, Sharma CS, Akolkar AB. Polychlorinated Biphenyls in Residential Soils and their Health Risk and Hazard in an Industrial City in India. J Public Health Res. 2014 Jul 1;3(2):252. doi: 10.4081/jphr.2014.252. PMID: 25343135; PMCID: PMC4207023. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4207023/)

(10) Alawi, Dr. Mahmoud. (2017). Study of polychlorinated biphenyls (PCBs) in soil samples from Al-Ahdab oil field in Waset region/ Iraq. Toxin Reviews. 36. 1-7. 10.1080/15569543.2016.1274328. (https://www.researchgate.net/publication/312496329_Study_of_polychlorinated_biphenyls_PCBs_in_soil_samples_from_Al-Ahdab_oil_field_in_Waset_region_Iraq)

(11) Siddiqi MA, Laessig RH, Reed KD. Polybrominated diphenyl ethers (PBDEs): new pollutants-old diseases. Clin Med Res. 2003 Oct;1(4):281-90. doi: 10.3121/cmr.1.4.281. PMID: 15931321; PMCID: PMC1069057. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1069057/)

(12) Valastyan JS, Lindquist S. Mechanisms of protein-folding diseases at a glance. Dis Model Mech. 2014 Jan;7(1):9-14. doi: 10.1242/dmm.013474. PMID: 24396149; PMCID: PMC3882043. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3882043/)

(13) Kadayifci FZ, Zheng S, Pan YX. Molecular Mechanisms Underlying the Link between Diet and DNA Methylation. Int J Mol Sci. 2018 Dec 14;19(12):4055. doi: 10.3390/ijms19124055. PMID: 30558203; PMCID: PMC6320837. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6320837/)

(14) Miller AL. The methylation, neurotransmitter, and antioxidant connections between folate and depression. Altern Med Rev. 2008 Sep;13(3):216-26. Review. PubMed PMID: 18950248. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18950248)

(15) Hodges RE, Minich DM. Modulation of Metabolic Detoxification Pathways Using Foods and Food-Derived Components: A Scientific Review with Clinical Application. J Nutr Metab. 2015;2015:760689. doi: 10.1155/2015/760689. Epub 2015 Jun 16. PMID: 26167297; PMCID: PMC4488002. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4488002/)

(16) Ganguly P, Alam SF. Role of homocysteine in the development of cardiovascular disease. Nutr J. 2015 Jan 10;14:6. doi: 10.1186/1475-2891-14-6. PMID: 25577237; PMCID: PMC4326479. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4326479/)

(17) Klein AV, Kiat H. Detox diets for toxin elimination and weight management: a critical review of the evidence. J Hum Nutr Diet. 2015 Dec;28(6):675-86. doi: 10.1111/jhn.12286. Epub 2014 Dec 18. Review. PubMed PMID: 25522674. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25522674)

(18) Winans B, Humble MC, Lawrence BP. Environmental toxicants and the developing immune system: a missing link in the global battle against infectious disease? Reprod Toxicol. 2011 Apr;31(3):327-36. doi: 10.1016/j.reprotox.2010.09.004. Epub 2010 Sep 22. PMID: 20851760; PMCID: PMC3033466. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3033466/)

(19) Dai X, Stanilka JM, Rowe CA, Esteves EA, Nieves C Jr, Spaiser SJ, Christman MC, Langkamp-Henken B, Percival SS. Consuming Lentinula edodes (Shiitake) Mushrooms Daily Improves Human Immunity: A Randomized Dietary Intervention in Healthy Young Adults. J Am Coll Nutr. 2015;34(6):478-87. doi: 10.1080/07315724.2014.950391. Epub 2015 Apr 11. PubMed PMID: 25866155. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25866155)

(20) https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/diaeten-fasten/entgiftungsdiaeten/

(21) Obert J, Pearlman M, Obert L, Chapin S. Popular Weight Loss Strategies: a Review of Four Weight Loss Techniques. Curr Gastroenterol Rep. 2017 Nov 9;19(12):61. doi: 10.1007/s11894-017-0603-8. Review. PubMed PMID: 29124370. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29124370)

(22) Klein AV, Kiat H. Detox diets for toxin elimination and weight management: a critical review of the evidence. J Hum Nutr Diet. 2015 Dec;28(6):675-86. doi: 10.1111/jhn.12286. Epub 2014 Dec 18. Review. PubMed PMID: 25522674. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25522674)

(23) Alirezaei M, Kemball CC, Flynn CT, Wood MR, Whitton JL, Kiosses WB. Short-term fasting induces profound neuronal autophagy. Autophagy. 2010 Aug;6(6):702-10. doi: 10.4161/auto.6.6.12376. Epub 2010 Aug 14. PMID: 20534972; PMCID: PMC3106288. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3106288/)

(24) Orvedahl A, Levine B. Eating the enemy within: autophagy in infectious diseases. Cell Death Differ. 2009 Jan;16(1):57-69. doi: 10.1038/cdd.2008.130. Epub 2008 Sep 5. Review. PubMed PMID: 18772897; PubMed Central PMCID: PMC2736877. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18772897/)

(25) Yamamoto S, Kuramoto K, Wang N, Situ X, Priyadarshini M, Zhang W, Cordoba-Chacon J, Layden BT, He C. Autophagy Differentially Regulates Insulin Production and Insulin Sensitivity. Cell Rep. 2018 Jun 12;23(11):3286-3299. doi: 10.1016/j.celrep.2018.05.032. PMID: 29898399; PMCID: PMC6054876. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6054876/)

(26) Mathieu J. Interactions between Autophagy and Bacterial Toxins: Targets for Therapy? Toxins (Basel). 2015 Aug 4;7(8):2918-58. doi: 10.3390/toxins7082918. PMID: 26248079; PMCID: PMC4549733. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4549733/)

(27) Anton SD, Moehl K, Donahoo WT, Marosi K, Lee SA, Mainous AG 3rd, Leeuwenburgh C, Mattson MP. Flipping the Metabolic Switch: Understanding and Applying the Health Benefits of Fasting. Obesity (Silver Spring). 2018 Feb;26(2):254-268. doi: 10.1002/oby.22065. Epub 2017 Oct 31. PMID: 29086496; PMCID: PMC5783752. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5783752/)

(28) Chevrier, J & Dewailly, Eric & Ayotte, Pierre & Mauriège, Pascale & Després, Jean-Pierre & Tremblay, A. (2000). Body weight loss increases plasma and adipose tissue concentrations of potentially toxic pollutants in obese individuals. International journal of obesity and related metabolic disorders : journal of the International Association for the Study of Obesity. 24. 1272-8. 10.1038/sj.ijo.0801380. (Chevrier, J & Dewailly, Eric & Ayotte, Pierre & Mauriège, Pascale & Després, Jean-Pierre & Tremblay, A. (2000). Body weight loss increases plasma and adipose tissue concentrations of potentially toxic pollutants in obese individuals. International journal of obesity and related metabolic disorders : journal of the International Association for the Study of Obesity. 24. 1272-8. 10.1038/sj.ijo.0801380. )

(29) Chiang, John. (2014). Liver Physiology: MetaboLism and Detoxification. 10.1016/B978-0-12-386456-7.04202-7. (https://www.researchgate.net/publication/271910276_Liver_Physiology_MetaboLism_and_Detoxification)

(30) Pizzorno J. The Kidney Dysfunction Epidemic, Part 1: Causes. Integr Med (Encinitas). 2015 Dec;14(6):8-13. PMID: 26807064; PMCID: PMC4718206. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4718206/)

(31) Legaki E, Gazouli M. Influence of environmental factors in the development of inflammatory bowel diseases. World J Gastrointest Pharmacol Ther. 2016 Feb 6;7(1):112-25. doi: 10.4292/wjgpt.v7.i1.112. PMID: 26855817; PMCID: PMC4734944. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4734944/)

(32) (11) Singh B. Psyllium as therapeutic and drug delivery agent. Int J Pharm. 2007 Apr 4;334(1-2):1-14. Epub 2007 Jan 21. Review. PubMed PMID: 17329047. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17329047)

(33) Moosavi M. (2017). Bentonite Clay as a Natural Remedy: A Brief Review. Iranian journal of public health, 46(9), 1176-1183. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5632318/)

(34) Lee ES, Song EJ, Lee SY, Park SL, Kim D, Kim D, Kim JH, Lim SI, Nam YD. Effects of bentonite Bgp35b-p on the gut microbiota of mice fed a high-fat diet. J Sci Food Agric. 2018 Aug;98(11):4369-4373. doi: 10.1002/jsfa.8934. Epub 2018 Apr 2. PubMed PMID: 29412464. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29412464)

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