Darmpilz: Unruhe stiftende Lebewesen in deinem Bauch

darmpilzFühlst du dich oft müde und abgeschlagen, während deine Eingeweide vor sich hin grummeln? Vielleicht hat sich ein Darmpilz zu stark ausgebreitet. Meist handelt es sich um Candida albicans, einen Hefepilz im Darm. Er kann außer Kontrolle geraten, deine Darmflora durcheinanderbringen und zahlreiche Beschwerden verursachen. Wie erkennst du zu viele Pilze im Darm und wie kannst du einen Darmpilz behandeln?

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  1. Was ist ein Darmpilz?
  2. Pilz im Darm: Vielfältige Symptome
  3. Darmpilz behandeln – Angriff von mehreren Seiten
  4. Mit Zimt gegen Hefepilz im Darm: Ein Erfahrungsbericht

Was ist ein Darmpilz?

Im Grunde genommen ist ein Pilz im Darm eine natürliche Sache. Die Darmflora besteht neben Bakterien auch aus Pilzen. Mittlerweile reden Wissenschaftler bereits vom Mycobiom – der Gemeinschaft von nützlichen Pilzen im Darm (1). Allerdings steckt die Forschung noch in den Kinderschuhen.

Experten schätzen, dass Pilze nur rund 0,1 Prozent der gesamten Lebewesen in deinem Verdauungssystem ausmachen. Häufig vertretene Arten sind Mitglieder der Gattungen Saccharomyces, Malassezia, and Candida (2). Bei allen handelt es sich um Hefepilze. Malassezia ist ein natürlicher Bestandteil der oberen Hautschichten, kann aber auch Hautkrankheiten auslösen (3).

Bei den Candida-Pilzen dominiert Candida albicans (4). Die sogenannte Candidiasis ist die Pilzinfektion, die weltweit am häufigsten Probleme bereitet (5). Besonders Candida albicans kann sich fast überall vermehren und auf den unterschiedlichsten Oberflächen einen Biofilm erzeugen (6). Zudem ist der Pilz mittlerweile häufig resistent gegen Medikamente (7).

Candida albicans: Gefahr für öffentliche Gesundheit

Diese Art kann als Hefepilz nicht nur im Darm enormen Schaden anrichten. Hefepilze der Gattung Candida gelten weltweit auch als eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit ganz allgemein (8).

Besonders Candida albicans breitet sich gerne im gesamten menschlichen Körper aus. Bei den meisten Menschen sind verschiedene Schleimhäute ein Heim für Candida-Pilze. Neben dem Darm kann dieser Pilz auch die Geschlechtsorgane oder die Mundhöhle befallen (9).

Besonders gefährlich ist der Pilz in Krankenhäusern. Hier kann Candida albicans durch offene Wunden in die Blutbahn gelangen und so tief liegende Entzündungen verursachen (10). Im Extremfall kann das zum Tod führen.

Antibiotika erleichtern dem Pilz, sich im Verdauungstrakt zu verbreiten (11). Sie beseitigen Darmbakterien und machen so Platz für den Pilz im Darm. Eine Behandlung mit Antibiotika ist deshalb häufig der Anfang von Problemen mit Hefepilzen im Darm oder in der Scheide. Bei ungefähr jeder dritten Frau mit einer Candidiasis sind gleichzeitig Darm und Geschlechtsorgane betroffen (12).

Menschen mit Autoimmunerkrankungen oder einem stark belasteten Immunsystem – etwa nach einer Operation – sind besonders anfällig für Pilze im Darm. Auch Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder Diabetiker leiden besonders häufig an Darmpilz (13-14).

Pilz im Darm: Vielfältige Symptome

Ein Darmpilz kann sich ähnlich wie ein Reizdarm äußern und sich mit einer Vielzahl von Symptomen bemerkbar machen. Am auffälligsten sind starke Blähungen, häufiges Aufstoßen, Völlegefühl, Übelkeit und Durchfall (15). Auch Gelenkschmerzen kann eine Pilzinfektion verursachen.

Manche Pilze im Darm führen auch zu Abzessen am Anus (16). Meist verursachen Hefepilze im Darm Entzündungen in der Darmschleimhaut.

Infektionen mit Candida albicans erhöhen unter anderem die Menge des entzündungsfördernden Signalstoffs Interleukin-17 (17).

Darüber hinaus wirkt sich ein Darmpilz auch auf die Psyche aus. Wenn es deinem Verdauungssystem schlecht geht, leidet auch die Stimmung. Kopf und Bauch beeinflussen sich ständig gegenseitig (18). Zudem ernährt sich ein Darmpilz von deinem Darminhalt, speziell von Zucker (19).

Gleichzeitig scheidet ein Darmpilz die Abfallprodukte seines Stoffwechsels aus, die meist giftig für die Leber und andere Organe sind. Neben Alkohol bildet Candida albicas beispielsweise den Giftstoff Candidalysin, der Zellen des Epithels vernichtet (20). Das schädigt die Darmschleimhaut, die aus Epithelzellen besteht.

Kein Wunder, dass speziell dieser Hefepilz im Darm chronische Müdigkeit verursachen kann (21). Darüber hinaus bringt ein Darmpilz die Aufnahme von Nährstoffen durcheinander. Das wirkt sich auf dein Essverhalten aus (22). Wenn sich bei dir häufig Heißhunger bemerkbar macht, kann ein Pilz im Darm die Ursache sein.

Wie erkenne ich ein Übermaß an Pilzen im Darm?

Eine Pilzinfektion im Darm zu erkennen, ist keine einfache Sache. Die Pilze verteilen sich bei einer Kolonmykose, so der Fachausdruck, nicht gleichmäßig. Außerdem kann ein Test zwar die Anwesenheit eines Pilzes feststellen. Doch das sagt alleine nicht allzu viel aus. Der Pilz im Darm kann über die Nahrung dorthin gelangt sein oder durch übermäßige Besiedelung (23).

Deshalb kann eine einzelne Stuhluntersuchung meist keine eindeutigen Ergebnisse liefern. Wird der Stuhl häufiger untersucht, kannst du ein zuverlässigeres Resultat durch die Kombination der Einzelergebnisse bekommen. Ein Candida-Test für den Darm lässt sich mittlerweile im Internet bestellen.

Darmpilz behandeln – Angriff von mehreren Seiten

Um einen Darmpilz zu behandeln, wendest du dich zunächst einmal am besten an deinen Arzt. Mittlerweile gibt es zahlreiche Medikamente gegen Kolonmykose, sogenannte Antimykotika. Der am häufigsten verschriebene Wirkstoff ist Fluconazole (24). Manchmal wird dieses Arzneimittel vorbeugend vor einer Operation verabreicht, um eine Pilzinfektion zu verhindern (25).

Eine Diät ohne Zucker und ohne einfache Kohlenhydrate, etwa von Weißmehlprodukten oder weißem Reis, kann diese Behandlung unterstützen (26). Auch Probiotika können helfen, einen Darmpilz zu bekämpfen (27). Nützliche Darmbakterien sind natürliche Gegenspieler von Pilzen im Darm, die außer Kontrolle geraten sind.

Zudem kann das bewährte Hausmittel Knochenbrühe helfen, das verloren gegangene Gleichgewicht im Darm wieder herzustellen. Falls dir Brühe nicht schmeckt, kannst du auch zu Kollagenpulver greifen. Kollagenpeptide schützen die Darmschleimhaut, bauen sie wieder auf und fördern die Darmflora (28-29).

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Mit Zimt gegen Hefepilz im Darm: Ein Erfahrungsbericht

Mit Hilfe von Zimt habe ich, die Autorin dieses Artikels, eine jahrzehntelange Infektion mit Candida albicans besiegt. Im Jahr 1981 hatte ich mir eine Scheideninfektion zugezogen. Der Gynäkologe verschrieb mir die übliche Behandlung, eine Zäpfchenkur mit Antimykotika. Das hat den Pilz vertrieben – aber nur vorübergehend. Nach kurzer Zeit war er wieder da.

Obwohl ich bei zahlreichen Frauenärzten war, blieb die Behandlung immer gleich: Sie schickten mich mit einem Rezept für Zäpfchen nach Hause. Ich wandte sie auch immer brav an. Ebenso regelmäßig kehrte der Pilz nach wenigen Wochen zurück.

Mit der Zeit gewöhnte ich mich an den Pilz. Er machte sich vermeintlich lediglich durch leichten Ausfluss bemerkbar, der unverkennbar nach Hefe roch. Vor der Geburt meines Sohnes zog ich eine doppelte Behandlung durch, damit sich mein Nachwuchs nicht gleich im Geburtskanal ansteckte.

In der Zwischenzeit hatten sich zwei Dinge ereignet: Ich war nach Indien gezogen und das Internet hatte die Welt erobert. Zum ersten Mal hatte ich Zugang zu Informationen, die normalerweise nur in Büchern zu finden waren. Auf diese Weise stieß ich auf den Speicheltest, der bei mir überaus positiv ausfiel. Ich bin mir sicher, dass der Hefepilz in über zwei Jahrzehnten den Weg von meiner Scheide in meinen Darm gefunden hatte.

Dennoch: Ich hatte die Behandlung meiner Pilzinfektion aufgegeben, obwohl es mit meiner Verdauung nicht zum besten stand und ich auch regelmäßig richtig erschöpft war. Ich führte die ständige Müdigkeit auf das heiße Klima zurück. Gelegentliche Heißhungerattacken interpretierte ich als Nachwehen meiner Ess-Störungen, mit denen ich in jungen Jahren gekämpft hatte.

Durch einen wunderbaren Zufall (gibt es das?) fand ich aber eine Pilzbehandlung, die funktionierte. Ich liebe Kräutertee, aber in Indien sind sie schwer zu finden. Deshalb begann ich, mir jeden Abend einen Zimttee zu brauen. Dafür kochte ich Zimtstangen rund 20 Minuten lang, bis das Wasser rotbraun war und intensiv nach Zimt duftete und schmeckte.

Dieser Tee wurde mir zu einer lieben Gewohnheit am Abend. Gleichzeitig begann ich, regelmäßig Kapseln mit Probiotika einzunehmen. Online hatte ich mich über die Bedeutung der Darmflora schlau gemacht.

Nach rund eineinhalb Jahren von fast täglichem Zimttee stellte ich verwundert fest, dass meine Pilzinfektion verschwunden war. Ich hatte keinerlei Ausfluss mehr. Auch meine Verdauung hatte sich sehr gebessert und ich fühlte mich weniger müde und deprimiert.

Bei der Recherche für meine Kochbücher fand ich im Internet den Grund für meine Genesung heraus: Zimt vernichtet eine Unmenge von Krankheitserregern und bekämpft auch Hefepilze wirksam (30). Seitdem lebe ich pilzfrei und habe den Eindruck, dass auch mein Gehirn besser funktioniert. Überhaupt fühle ich mich heute viel besser als zu Zeiten der Pilzinfektion.

Um einer erneuten Infektion vorzubeugen, mische ich jeden Tag eine kräftige Prise Zimt in meinen Filterkaffee. Das schmeckt gut und hält mir unerwünschte Hefepilze vom Leibe.

Vorsicht mit Cassia-Zimt!

Wenn du Zimtpulver verzehrst, solltest du mit Cassia-Zimt aufpassen. Diese preiswerte Zimtsorte enthält relativ viel Coumarin, das in größeren Mengen die Leber schädigen kann (31). Ceylon Zimt dagegen ist unbedenklich.

Stangen von Cassia-Zimt fürs Teebrauen scheinen ungefährlich zu sein. Sogar alkoholische Getränke mit Cassia-Zimt enthalten nur geringe Mengen von Coumarin, denn es löst sich offensichtlich nicht in Wasser oder Alkohol (32).

(1) Chin VK, Yong VC, Chong PP, Amin Nordin S, Basir R, Abdullah M. Mycobiome in the Gut: A Multiperspective Review. Mediators Inflamm. 2020 Apr 4;2020:9560684. doi: 10.1155/2020/9560684. PMID: 32322167; PMCID: PMC7160717. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7160717/)

(2) Nash AK, Auchtung TA, Wong MC, Smith DP, Gesell JR, Ross MC, Stewart CJ, Metcalf GA, Muzny DM, Gibbs RA, Ajami NJ, Petrosino JF. The gut mycobiome of the Human Microbiome Project healthy cohort. Microbiome. 2017 Nov 25;5(1):153. doi: 10.1186/s40168-017-0373-4. PMID: 29178920; PMCID: PMC5702186. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29178920/)

(3) Gaitanis G, Magiatis P, Hantschke M, Bassukas ID, Velegraki A. The Malassezia genus in skin and systemic diseases. Clin Microbiol Rev. 2012 Jan;25(1):106-41. doi: 10.1128/CMR.00021-11. PMID: 22232373; PMCID: PMC3255962. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3255962/)

(4) de Oliveira Santos GC, Vasconcelos CC, Lopes AJO, de Sousa Cartágenes MDS, Filho AKDB, do Nascimento FRF, Ramos RM, Pires ERRB, de Andrade MS, Rocha FMG, de Andrade Monteiro C. Candida Infections and Therapeutic Strategies: Mechanisms of Action for Traditional and Alternative Agents. Front Microbiol. 2018 Jul 3;9:1351. doi: 10.3389/fmicb.2018.01351. PMID: 30018595; PMCID: PMC6038711. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6038711/)

(5) Bongomin F, Gago S, Oladele RO, Denning DW. Global and Multi-National Prevalence of Fungal Diseases-Estimate Precision. J Fungi (Basel). 2017 Oct 18;3(4):57. doi: 10.3390/jof3040057. PMID: 29371573; PMCID: PMC5753159. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5753159/)

(6) Sellam A, Whiteway M. Recent advances on Candida albicans biology and virulence. F1000Res. 2016 Oct 26;5:2582. doi: 10.12688/f1000research.9617.1. PMID: 27853524; PMCID: PMC5089126. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5089126/)

(7) Costa-de-Oliveira S, Rodrigues AG. Candida albicans Antifungal Resistance and Tolerance in Bloodstream Infections: The Triad Yeast-Host-Antifungal. Microorganisms. 2020 Jan 22;8(2):154. doi: 10.3390/microorganisms8020154. PMID: 31979032; PMCID: PMC7074842. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7074842/)

(8) Pfaller MA, Andes DR, Diekema DJ, Horn DL, Reboli AC, Rotstein C, Franks B, Azie NE. Epidemiology and outcomes of invasive candidiasis due to non-albicans species of Candida in 2,496 patients: data from the Prospective Antifungal Therapy (PATH) registry 2004-2008. PLoS One. 2014 Jul 3;9(7):e101510. doi: 10.1371/journal.pone.0101510. PMID: 24991967; PMCID: PMC4081561. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24991967/)

(9) Wächtler B, Citiulo F, Jablonowski N, Förster S, Dalle F, Schaller M, Wilson D, Hube B. Candida albicans-epithelial interactions: dissecting the roles of active penetration, induced endocytosis and host factors on the infection process. PLoS One. 2012;7(5):e36952. doi: 10.1371/journal.pone.0036952. Epub 2012 May 14. PMID: 22606314; PMCID: PMC3351431. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22606314/)

(10) Mavor AL, Thewes S, Hube B. Systemic fungal infections caused by Candida species: epidemiology, infection process and virulence attributes. Curr Drug Targets. 2005 Dec;6(8):863-74. doi: 10.2174/138945005774912735. PMID: 16375670. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16375670/)

(11) Samonis G, Gikas A, Anaissie EJ, Vrenzos G, Maraki S, Tselentis Y, Bodey GP. Prospective evaluation of effects of broad-spectrum antibiotics on gastrointestinal yeast colonization of humans. Antimicrob Agents Chemother. 1993 Jan;37(1):51-3. doi: 10.1128/aac.37.1.51. PMID: 8431017; PMCID: PMC187603. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8431017/)

(12) Lin XL, Li Z, Zuo XL. [Study on the relationship between vaginal and intestinal candida in patients with vulvovaginal candidiasis]. Zhonghua Fu Chan Ke Za Zhi. 2011 Jul;46(7):496-500. Chinese. PMID: 22041440. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22041440/)

(13) Iliev ID, Leonardi I. Fungal dysbiosis: immunity and interactions at mucosal barriers. Nat Rev Immunol. 2017 Oct;17(10):635-646. doi: 10.1038/nri.2017.55. Epub 2017 Jun 12. PMID: 28604735; PMCID: PMC5724762. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5724762/)

(14) Rodrigues CF, Rodrigues ME, Henriques M. Candida sp. Infections in Patients with Diabetes Mellitus. J Clin Med. 2019 Jan 10;8(1):76. doi: 10.3390/jcm8010076. PMID: 30634716; PMCID: PMC6352194. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6352194/)

(15) Erdogan A, Rao SS. Small intestinal fungal overgrowth. Curr Gastroenterol Rep. 2015 Apr;17(4):16. doi: 10.1007/s11894-015-0436-2. PMID: 25786900. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25786900/)

(16) Praneenararat S. Fungal infection of the colon. Clin Exp Gastroenterol. 2014 Oct 21;7:415-26. doi: 10.2147/CEG.S67776. PMID: 25364269; PMCID: PMC4211850. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4211850/)

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(18) Zyoud SH, Smale S, Waring WS, Sweileh WM, Al-Jabi SW. Global research trends in microbiome-gut-brain axis during 2009-2018: a bibliometric and visualized study. BMC Gastroenterol. 2019 Aug 30;19(1):158. doi: 10.1186/s12876-019-1076-z. PMID: 31470803; PMCID: PMC6716890. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6716890/)

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(20) Moyes, David & Wilson, Duncan & Richardson, Jonathan & Mogavero, Selene & Tang, Shirley & Wernecke, Julia & Höfs, Sarah & Gratacap, Remi & Robbins, Jon & Runglall, Manohursingh & Murciano, Celia & Blagojevic, Mariana & Thavaraj, Selvam & Förster, Toni & Hebecker, Betty & Kasper, Lydia & Vizcay-Barrena, Gema & Iancu, Simona & Kichik, Nessim & Naglik, Julian. (2016). Candidalysin is a fungal peptide toxin critical for mucosal infection. Nature. 532. 10.1038/nature17625. (https://www.researchgate.net/publication/299498505_Candidalysin_is_a_fungal_peptide_toxin_critical_for_mucosal_infection)

(21) Cater RE 2nd. Chronic intestinal candidiasis as a possible etiological factor in the chronic fatigue syndrome. Med Hypotheses. 1995 Jun;44(6):507-15. doi: 10.1016/0306-9877(95)90515-4. PMID: 7476598. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7476598/)

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(24) de Pauw BE, Raemaekers JM, Donnelly JP, Kullberg BJ, Meis JF. An open study on the safety and efficacy of fluconazole in the treatment of disseminated Candida infections in patients treated for hematological malignancy. Ann Hematol. 1995 Feb;70(2):83-7. doi: 10.1007/BF01834385. PMID: 7880929. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7880929/)

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(26) Otašević S, Momčilović S, Petrović M, Radulović O, Stojanović NM, Arsić-Arsenijević V. The dietary modification and treatment of intestinal Candida overgrowth – a pilot study. J Mycol Med. 2018 Dec;28(4):623-627. doi: 10.1016/j.mycmed.2018.08.002. Epub 2018 Aug 27. PMID: 30166063. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30166063/)

(27) Zwolińska-Wcisło M, Brzozowski T, Mach T, Budak A, Trojanowska D, Konturek PC, Pajdo R, Drozdowicz D, Kwiecień S. Are probiotics effective in the treatment of fungal colonization of the gastrointestinal tract? Experimental and clinical studies. J Physiol Pharmacol. 2006 Nov;57 Suppl 9:35-49. PMID: 17242486. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17242486/)

(28) Ramadass SK, Jabaris SL, Perumal RK, HairulIslam VI, Gopinath A, Madhan B. Type I collagen and its daughter peptides for targeting mucosal healing in ulcerative colitis: A new treatment strategy. Eur J Pharm Sci. 2016 Aug 25;91:216-24. doi: 10.1016/j.ejps.2016.05.015. Epub 2016 May 13. PMID: 27185300. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27185300/)

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(30) Bakhtiari S, Jafari S, Taheri JB, Kashi TSJ, Namazi Z, Iman M, Poorberafeyi M. The Effects of Cinnamaldehyde (Cinnamon Derivatives) and Nystatin on Candida Albicans and Candida Glabrata. Open Access Maced J Med Sci. 2019 Apr 10;7(7):1067-1070. doi: 10.3889/oamjms.2019.245. PMID: 31049082; PMCID: PMC6490497. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6490497/)

(31) Kawatra P, Rajagopalan R. Cinnamon: Mystic powers of a minute ingredient. Pharmacognosy Res. 2015 Jun;7(Suppl 1):S1-6. doi: 10.4103/0974-8490.157990. PMID: 26109781; PMCID: PMC4466762. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4466762/)

(32) Lončar M, Jakovljević M, Šubarić D, Pavlić M, Buzjak Služek V, Cindrić I, Molnar M. Coumarins in Food and Methods of Their Determination. Foods. 2020 May 18;9(5):645. doi: 10.3390/foods9050645. PMID: 32443406; PMCID: PMC7278589. (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32443406/)

Geschrieben von

Kornelia C. Rebel

Wir sind, was wir essen: Unsere Autorin Kornelia glaubt, dass unsere Ernährung die Grundlage für ein glückliches Leben bildet. Ebenso wichtig findet sie Nahrung für den Geist und die Seele. Ihre Erfahrungen, unter anderem mit Ess-Störungen, hat unsere Redakteurin bereits in drei Kochbüchern beeschrieben, die Edouard Cointreau mit dem Gourmand World Cookbook Awards ausgezeichnet hat. Neueste Erkenntnisse der Wissenschaft stellt sie für Brox leicht verständlich dar. Besonders am Herzen liegt ihr dabei, eine positive Einstellung zur menschlichen Existenz zu vermitteln.
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